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  <title>Der Geist des Elija</title>
  <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija</link>
  <description>&lt;p&gt;Präsident Gordon B. Hinckley hat oft darüber gesprochen, inwiefern das Evangelium Jesu Christi Glück in die Familie einziehen lässt. Dieses Glück ist hier auf der Erde aber nicht nur der Familie vorbehalten. „Ist es nicht eine herrliche Offenbarung,” hat Präsident Hinckley gesagt, „dass wir die Möglichkeit haben sollen, in das Haus des Herrn zu gehen und uns für diejenigen taufen zu lassen, denen diese für .die Errettung notwendige heilige Handlung nicht hier auf der Erde zuteil geworden ist.”&lt;/p&gt;
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  <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 06:41:44 +0100</pubDate>
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    <item>
   <title>Gerda, ich liebe dich</title>
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    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;oder der Geist des Elia ist auch f&amp;uuml;r einfache Menschen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mein Freund holte ein dickes, l&amp;auml;ngliches wei&amp;szlig;es Buch hervor, das einen Tempel auf dem Einband eingepr&amp;auml;gt hatte. &amp;bdquo;Das ist mein Buch der Erinnerung&amp;rdquo;, sagte er. Ich erkannte einige der Photos &amp;mdash; Orson Pratt, George Q. Cannon, Woodruff, Beesley. K&amp;ouml;nige und K&amp;ouml;niginnen und Herz&amp;ouml;ge waren dort beschrieben. Nach den Stammb&amp;auml;umen kamen Seiten um Seiten von Biographien, Selbstbeschreibungen, Anekdoten, Erlebnisse bedeutender Pioniere und ihrer Frauen. Erinnerungen an die Freundschaft mit dem Propheten Joseph Smith. Ich war &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt. Als wir die Seiten umbl&amp;auml;tterten, beneidete ich ihn um seine Vergangenheit. Als Bekehrte teilte ich nur in gewissem Sinne das Erbe der Mormonen, d. h. von Momonenpionieren. Wohl war ich stolz darauf, als ich die Worte des Liedes &amp;bdquo;Kommt, Heil&amp;#39;ge kommt&amp;rdquo; lernte. Meine Vorfahren waren Bauern in irgendeinem Teil Europas gewesen. Es gab nichts Zauberhaftes &amp;uuml;ber meine Herkunft.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Linda, ich beneide dich!&amp;rdquo; sagte mein Freund. Das ri&amp;szlig; mich aus meinen selbstmitleidigen Tr&amp;auml;umen. Mein Freund schlo&amp;szlig; das Buch und fuhr fort: &amp;bdquo;Alle Arbeit, die hierin steckt, wurde von einem anderen geleistet. Alle Daten, Geschichten und Bilder wurden von einem Cousin 3. Grades in St. George, Utah, zusammengetragen. Aber du &amp;mdash; du kannst v&amp;ouml;llig neu anfangen und alles f&amp;uuml;r dich entdecken. Denke nur, wie nahe das dich deinen M&amp;uuml;ttern und V&amp;auml;tern bringen wird. Du wirst sie wirklich kennenlernen.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Meine V&amp;auml;ter und M&amp;uuml;tter kennenlernen? Dar&amp;uuml;ber hatte ich nie zuvor nachgedacht. M&amp;uuml;tter und V&amp;auml;ter m&amp;uuml;ssen nicht ber&amp;uuml;hmt oder k&amp;ouml;niglich sein. Sie m&amp;uuml;ssen nur zu mir geh&amp;ouml;ren und ich zu ihnen. Ich bereute meinen Neid und eilte nach Hause vom Geiste des Elia erf&amp;uuml;llt und mit einigen leeren Ahnentafeln in der Hand.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich f&amp;uuml;llte die Daten f&amp;uuml;r meine Eltern und mich aus, aber hatte nicht alle Daten meiner Gro&amp;szlig;eltern. Dann fielen mir einige alte Schachteln mit Familiendingen ein, die meine Mutter einmal erw&amp;auml;hnt hatte. Im Keller des Hauses fand ich, zwischen alten Reifen und umgeben vom Staub und Geruch des 19. Jahrhunderts, zwei Zigarrenkisten. Ich hatte Schatzkisten gefunden! Ich setzte mich auf den kalten Beton, umgeben von Eisenwaren, Schl&amp;auml;uchen und Schimmel, und begann, mich mit meinen Vorfahren bekannt zu machen. In diesen Kisten fand ich einen Zeitungsausschnitt mit der Todesanzeige meines Urgro&amp;szlig;vaters aus dem Jahr 1907, die Meldekarte meines Gro&amp;szlig;onkels aus Schweden im Jahre 1883, eine Locke von Gro&amp;szlig;mutters goldenem Haar, einen Umschlag mit f&amp;uuml;nf Generationen von Namen meiner Vorfahren auf der R&amp;uuml;ckseite, eine Menge unbeschrifteter Photos, einige Briefe in schwedisch aus der Zeit, als mein Gro&amp;szlig;vater in den 1860er Jahren um meine Gro&amp;szlig;muttter warb.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich sprach ein tr&amp;auml;nenreiches Dankgebet in diesem dunklen, muffigen Keller, und ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; ich nicht allein war, als ich dort betete.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;In den folgenden Monaten untersuchte ich diese Sch&amp;auml;tze. Ich bohrte bei meiner Mutter nach allem, was sie &amp;uuml;ber ihre Familie noch wu&amp;szlig;te. Sie half mir, die Bilder zu beschriften und Verwandtschaftslinien einzuordnen. Ich informierte mich &amp;uuml;ber alte schwedische Br&amp;auml;uche. Ich untersuchte alte Landkarten der Gebiete, wo meine Vorfahren herkamen. Ich h&amp;ouml;rte schwedische Volksmusik, und ich lernte sogar ein wenig Schwedisch. Ich lernte, was f&amp;uuml;r Leute meine Vorfahren wirklich waren. Gerda &amp;mdash; die Mutter meiner Mutter, eine einf&amp;uuml;hlsame, flei&amp;szlig;ige und sch&amp;ouml;ne Krankenschwester; Carl Johans &amp;mdash; der Bahnhofsvorsteher mit dem flie&amp;szlig;enden Bart, der Rat gab und Streit schlichtete wie ein Rechtsanwalt; Maria Christina &amp;mdash; die robuste, st&amp;auml;mmige, ergebene Frau Carl Johans, die eine eifrige Leserin der Bibel war; Agnes Sigrid Alfreda, die sich freiwillig den ersten Versuchsimpfungen gegen Kinderl&amp;auml;hmung unterzog und ungl&amp;uuml;cklicherweise verkr&amp;uuml;ppelte, und mein lieber Ururgro&amp;szlig;vater Anders, der 1880 schrieb: &amp;bdquo;Wenn der Herr mir die Gesundheit gew&amp;auml;hrt und ich Euch willkommen bin, werde ich zu Euch reisen mitsamt meiner Angelausr&amp;uuml;stung und dem Material f&amp;uuml;r Holzschuhe.&amp;rdquo; Ich liebte sie, als w&amp;auml;ren sie lebende Menschen; meine Eltern.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Ahnentafeln waren allerdings noch leer. Es war nun Zeit, die Daten und Orte, die ich hatte, f&amp;uuml;r die stellvertretende Arbeit zu sichten. Streifen um Streifen von mikroverfilmten Geburtsurkunden zog an meinen Augen vorbei. Nach anderthalb Tagen mit falschen Angaben, falschen Landkreisen, falschen St&amp;auml;dten, falschen Jahren und einer einsetzenden &amp;Uuml;belkeit vor dem Mikrofilm-Leseger&amp;auml;t stie&amp;szlig; ich auf einige vertraute Namen: &amp;bdquo;Gerda Regina, 22 Mars. 1880, far Carl Johan Nilsson, mor Maria Christina Andersdotter.&amp;rdquo; Ich hatte die Geburtsurkunde meiner Gro&amp;szlig;mutter gefunden! Wieder sprach ich ein Dankgebet. Wieder wu&amp;szlig;te ich, da&amp;szlig; ich nicht allein war.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Nach etlichen weiteren falschen Filmen und vielen Stunden Suchens hatte ich neue Namen gesammelt, um alle Namen zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, die ich gesammelt hatte. Jetzt konnte ich die Antr&amp;auml;ge ausf&amp;uuml;llen, sie pr&amp;uuml;fen lassen und sie nach Salt Lake City schicken, um Sie bearbeiten zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;W&amp;auml;hrend ich weiter an der Erforschung meiner Vorfahren arbeite, f&amp;auml;llt mir ein Ausspruch des amerikanischen Staatsmannes Daniel Webster (1782&amp;mdash;1852) ein:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Wenn wir unseren Vorfahren nahe sind, indem wir ihrem Beispiel folgen, ihren Charakter kennenlernen; indem wir an dem teilhaben, was sie bewegt hat, und ihren Geist in uns aufnehmen, sie bei ihren schweren Arbeiten begleiten, ihnen in ihrem Leiden Trost spenden und mit ihnen in ihren Erfolgen und Triumphen jauchzen, verbinden wir unsere Existenz mit ihrer, und wir scheinen zum gleichen Jahrhundert zu geh&amp;ouml;ren. Wir werden ihre Zeitgenossen; leben das Leben, das sie gelebt haben, erleiden, was sie erlitten, und haben Teil am Lohn dessen sie sich erfreuten.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Wie gro&amp;szlig;artig ist es doch f&amp;uuml;r uns als Mitglieder der Kirche, unsere Vorfahren an dem Lohn teilhaben zu lassen, dessen wir uns erfreuen, n&amp;auml;mlich der siegelnden Vollmacht des Priestertums. Ich wei&amp;szlig; von der G&amp;ouml;ttlichkeit des Geistes des Elia, und ich kenne und liebe meine M&amp;uuml;tter und V&amp;auml;ter. Ich sp&amp;uuml;rte ihre Gegenwart, als ich wei&amp;szlig; gekleidet und na&amp;szlig; dastand und f&amp;uuml;r sie im Tempel getauft wurde und ein w&amp;uuml;rdiger Mann immer und immer wieder die Worte sprach: &amp;bdquo;Schwester Linda Kay Hoffman, stellvertretend f&amp;uuml;r die verstorbene . . . , beauftragt von Jesus Christus, taufe ich dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.&amp;rdquo; Ich habe auf heilige Weise erfahren, da&amp;szlig; einige die stellvertretende Arbeit angenommen haben. Meine M&amp;uuml;tter und V&amp;auml;ter waren weder ber&amp;uuml;hmt noch k&amp;ouml;niglich, aber nun sind sie f&amp;uuml;r alle Ewigkeit mein, und ich geh&amp;ouml;re zu ihnen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Linda K Hoffmann, M&amp;auml;rz 1977&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Sat, 30 Aug 2008 19:38:33 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Gerechtigkeit für die Verstorbenen</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Wenn ein Kind stirbt, bevor es die Jahre der Verantwortlichkeit erreicht hat, ist es erl&amp;ouml;st und kommt in das celestiale Reich&amp;rdquo; (Joseph Smith).&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Da der Allm&amp;auml;chtige das gesamte Universum nach unver&amp;auml;nderlichem Gesetz regiert, sollten alle Menschen anerkennen, da&amp;szlig; auch der Mensch, die erhabenste all seiner Sch&amp;ouml;pfungen, diesem Gesetz unterworfen ist. Der Herr hat diese Wahrheit pr&amp;auml;zise und &amp;uuml;berzeugend in einer Offenbarung an die Kirche verk&amp;uuml;ndet:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Allen Reichen ist ein Gesetz gegeben.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Und es gibt viele Reiche, denn es gibt keinen Raum, worin kein Reich ist; auch gibt es kein Reich, weder ein gro&amp;szlig;es noch ein kleines, worin kein Raum ist.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jedem Reiche ist ein Gesetz gegeben; und jedes Gesetz hat auch gewisse Grenzen und Bedingungen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Und es gibt viele Reiche, denn es gibt keinen Raum, worin kein Reich ist; auch gibt es kein Reich, weder ein gro&amp;szlig;es noch ein kleines, worin kein Raum ist. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jedem Reich ist ein Gesetz gegeben; und jedes Gesetz hat auch gewisse Grenzen und Bedingungen. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Alle Wesen, die nicht unter diesen Bedingungen bleiben, sind nicht gerechtfertigt (LuB 88:36-39).&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Diese Wahrheit spricht f&amp;uuml;r sich. So ist es also nur vern&amp;uuml;nftig anzunehmen, da&amp;szlig; das Reich Gottes durch Gesetze regiert wird und da&amp;szlig; alle, die hineinzukommen w&amp;uuml;nschen, sich diesen Gesetzen unterwerfen m&amp;uuml;ssen. &amp;bdquo;Siehe, mein Haus ist ein Haus der Ordnung, spricht Gott der Herr und nicht ein Haus der Verwirrung (LuB132:&lt;img alt=&quot;8)&quot; src=&quot;http://www.blogster.de/plugins/smileys/icons/default/shades_smile.gif&quot; /&gt;.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Der Herr hat dem Menschen ein Gesetzbuch gegeben, wir nennen es das Evangelium Jesu Christi. Die Menschen m&amp;ouml;gen zwar bez&amp;uuml;glich dieser Gesetze verschiedener Meinung sein, da es ihnen an Inspiration und spiritueller F&amp;uuml;hrung fehlt; man kann aber wohl kaum die Tatsache bestreiten, da&amp;szlig; solche Gesetze existieren und da&amp;szlig; alle, die Einla&amp;szlig; in jenes Reich begehren, ihnen unterworfen sind.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Grunds&amp;auml;tze unserer Lehre sind 1. Glaube an Gott den Vater und an den Sohn und an den Heiligen Geist, 2. aufrichtige Umkehr f&amp;uuml;r alle S&amp;uuml;nder, 3. Taufe durch Untertauchen zur Vergebung der S&amp;uuml;nden, 4. das Auflegen der H&amp;auml;nde um den Heiligen Geistes zu spenden. Niemand kann das Reich Gottes betreten, ohne zun&amp;auml;chst all diese Forderungen erf&amp;uuml;llt zu haben. Dies meinte der Herr im Grunde genommen, als er zu Nikodemus sagte: &amp;bdquo;Es sei denn, da&amp;szlig; jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen (Joh 3:.5).&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jeder, der sich zum Glauben an den Heiland bekennt, mu&amp;szlig; hinnehmen, da&amp;szlig; diese Verordnung wahr und endg&amp;uuml;ltig ist. In den vergangenen Jahrhunderten jedoch &amp;mdash; und sogar jetzt noch in vielen sogenannten christlichen Gemeinschaften &amp;mdash; hat eine falsche Auslegung dieser Lehre zu ernsthaften Irrt&amp;uuml;mern und unbewu&amp;szlig;t auch zu schwerwiegenden S&amp;uuml;nden gef&amp;uuml;hrt. Ich denke an die Lehre, die besagt, da&amp;szlig; alle, die sich w&amp;auml;hrend des Erdenlebens nicht zum Glauben an den Herrn bekannt haben oder nicht von ihm geh&amp;ouml;rt hatten, bevor der Tod sie von der Erde nahm, f&amp;uuml;r immer verdammt seien und den Qualen der H&amp;ouml;lle nicht entrinnen k&amp;ouml;nnten. Diese falsche Vorstellung und Auslegung des Evangeliums besteht schon seit den fr&amp;uuml;hesten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung im sogenannten Christentum, ist aber niemals Bestandteil des Evangeliums Jesu Christi gewesen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;In der &amp;bdquo;G&amp;ouml;ttlichen Kom&amp;ouml;die&amp;rdquo; beschreibt Dante die Lehre von der Verdammnis ungl&amp;uuml;cklicher Seelen, die ohne ein Wissen von Christus sterben, so wie es im 13. Jahrhundert gelehrt wurde. Der Erz&amp;auml;hlung nach verirrt sich Dante in den W&amp;auml;ldern und trifft dort den r&amp;ouml;mischen Dichter Vergil. Dieser verspricht, ihm die H&amp;ouml;llenstrafen und das Fegefeuer zu zeigen und sp&amp;auml;ter auch einen Blick ins Paradies zu gew&amp;auml;hren. Er folgt Vergil durch die H&amp;ouml;lle und geht dann mit ihm in den Limbus, die Vorh&amp;ouml;lle. Hier sind die Seelen derer eingesperrt, die zwar tugendhaft und w&amp;uuml;rdig lebten, aber doch Strafe verdienen, weil sie nicht getauft wurden. Sie sind f&amp;uuml;r immer von den Segnungen der Erl&amp;ouml;sung ausgeschlossen. Als Dante diese bemitleidenswerten Seelen im oberen Teil der H&amp;ouml;lle betrachtet und, wie es in der Erz&amp;auml;hlung hei&amp;szlig;t: die &amp;bdquo;vielen Kinder und Frauen und M&amp;auml;nner&amp;rdquo; sieht, wundert er sich.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sein F&amp;uuml;hrer fragt ihn:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Du fr&amp;auml;gst mich nicht, wer diese Vielen sind, die du hier siehst?&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Dante bekundet seinen Wunsch, es zu erfahren, und so f&amp;auml;hrt der F&amp;uuml;hrer fort: &amp;bdquo;Noch eh du weiter gehst, sollst du es wissen: Da&amp;szlig; sie nicht s&amp;uuml;ndigten, gen&amp;uuml;gte nicht zu ihrem Heil; die Taufe fehlte ihnen, des Glaubens Teil, der auch der deine ist. Denn da sie vor dem Christentum lebten, vermochten sie Gott w&amp;uuml;rdig nicht zu ehren, deshalb geh&amp;ouml;r auch ich zu diesen Scharen: Aus diesem Grund allein sind wir verloren, nicht aus der Schuld, doch ist es unser Leiden, da&amp;szlig; hoffnungslos an Sehnsucht wir verschmachten.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die ernsthafte Frage seines sterblichen Gastes, der zu wissen w&amp;uuml;nscht, ob jemand, der so bestraft wurde, jemals die M&amp;ouml;glichkeit habe, diesem traurigen Zustand der Qual zu entrinnen, diese Frage beantwortet der Geist des Dichters damit, da&amp;szlig; die Rechtschaffenen, die von Gott wu&amp;szlig;ten &amp;mdash; von der Zeit unserer Stammeltern bis hin zur Zeit Christi &amp;mdash; erh&amp;ouml;ht worden seien; aber von den Ungl&amp;uuml;cklichen, die niemals von Christus geh&amp;ouml;rt haben, sagt er: &amp;bdquo;Und wissen sollst du, da&amp;szlig; vor diesen Gro&amp;szlig;en kein einziger gerettet worden war.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Dante war allerdings nicht der Urheber dieser ungl&amp;uuml;ckseligen und falschen Lehre. Sie stammt vielmehr aus den ersten Tagen des Abfalls von der wahren Lehre Jesu Christi.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Der Historiker Motley berichtet in dem Werk &amp;bdquo;Aufstieg der niederl&amp;auml;ndischen Republik&amp;rdquo; von dem folgenden Ereignis, das sich zutrug, als das Christentum in Westeuropa eingef&amp;uuml;hrt wurde. Radbod, ein friesischer H&amp;auml;uptling, war offensichtlich bekehrt worden und wollte sich taufen lassen. An jenem Tage ging man dann auch hinunter ins Wasser und lie&amp;szlig; sich untertauchen. W&amp;auml;hrend er so im Wasser stand und darauf wartete da&amp;szlig; die heilige Handlung vollzogen w&amp;uuml;rde, wandte sich Radbod an den Priester Wolfram und sagte: &amp;bdquo;Wo sind in diesem Augenblick meine verstorbenen Vorfahren?&amp;rdquo; Der Priester legte mehr Eifer als Weisheit an den Tag und antwortete: &amp;bdquo;In der H&amp;ouml;lle mit all den andern Ungl&amp;auml;ubigen zusammen.&amp;rdquo; &amp;bdquo;Gut, wenn das so ist&amp;rdquo;, antwortete der heidnische H&amp;auml;uptling und verlie&amp;szlig; zornig das Wasser, &amp;bdquo;will ich lieber mit meinen Vorfahren in den Hallen Wotans Feste feiern als mit deiner kleinen Schar christlicher Hungerleider im Himmel wohnen.&amp;rdquo; Welche Antwort h&amp;auml;tten Sie unter &amp;auml;hnlichen Umst&amp;auml;nden gegeben?&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Welch eine Schande, da&amp;szlig; diese selbe schreckliche Lehre immer noch aus jenen fernen Tagen geistiger Dunkelheit her&amp;uuml;bert&amp;ouml;nt und seitdem immer wieder schrecklich und qualvoll ernsthaften Seelen in den Ohren klingt, die sich um die Erl&amp;ouml;sung lieber Menschen, die ihnen vorangegangen sind, Sorgen machen. Ich kann mich noch gut an die Pein einer innig liebenden Mutter erinnern, der von einem wohlmeinenden, aber irregeleiteten Priester gesagt wurde, ihr totes Kind sei auf ewig verloren, weil es nicht getauft worden sei.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich hatte diese Mutter einmal besucht, und sie erz&amp;auml;hlte mir die folgende Geschichte. Vor mehreren Jahren hatte sie ein kleines Kind verloren. Es war nicht zum Besprengen zum Geistlichen gebracht worden und in diesem Zustand gestorben. Die Eltern suchten den Geistlichen auf und baten ihn um ein christliches Begr&amp;auml;bnis f&amp;uuml;r ihr Kindchen. Diese dem&amp;uuml;tige Bitte wurde jedoch feierlich, aber nichtsdestoweniger brutal abgeschlagen. Den Eltern wurde mitgeteilt, ihr Kind sei f&amp;uuml;r immer verloren. Mit gebrochenem Herzen vergruben sie ihr Kindchen wie einen Ausgesto&amp;szlig;enen ohne die heiligen Handlungen jener Kirche und ohne ein &amp;bdquo;christliches Begr&amp;auml;bnis&amp;rdquo;. Was haben diese liebenden Eltern gelitten! Wie sehr waren sie doch innerlich zerrissen!&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mehrere Jahre lang litt diese Mutter im Glauben an die Lehren jenes Priesters unter den bittersten Seelenqualen. Sie wu&amp;szlig;te, es lag nicht an ihrem Kind, da&amp;szlig; es nicht getauft worden war. Es war von jeglicher Schuld frei. War nicht sie selbst an allem schuld? Und wegen dieser falschen Lehre fragte sie sich, ob nicht sie f&amp;uuml;r die ewigen Qualen dieses Kindes verantwortlich sei. Es war ihr zumute wie einem bu&amp;szlig;fertigen M&amp;ouml;rder, der das Leben, das er genommen hatte, nicht zur&amp;uuml;ckgeben konnte; in diesem Seelenschmerz litt sie die Qual der Verdammten.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Es war ein gl&amp;uuml;cklicher Tag f&amp;uuml;r diese betr&amp;uuml;bte Mutter, als ich sie besuchte. Ich habe noch deutlich die Freude vor Augen, die ihr gequ&amp;auml;ltes Gesicht ausstrahlte, als ich ihr erkl&amp;auml;rte, da&amp;szlig; diese Lehre falsch sei, so falsch wie die Tiefen der H&amp;ouml;lle, aus der sie stamme. Ich teilte ihr mit, da&amp;szlig; dies nicht die Lehre Jesu Christi sei, der kleine Kinder liebte und erkl&amp;auml;rte, da&amp;szlig; ihr Platz im Himmelreich sei. Ich las ihr aus dem Buch Mormon und die Worte Mormons an seinen Sohn Moroni vor und erkl&amp;auml;rte ihr, was der Herr Joseph Smith offenbart hatte, n&amp;auml;mlich: &amp;bdquo;Wenn ein Kind stirbt, bevor es die Jahre Verantwortlichkeit erreicht hat&amp;rdquo; &amp;mdash; d. h. 8 Jahre ist &amp;mdash; &amp;bdquo;ist es erl&amp;ouml;st und kommt in das celesti Reich des Himmels10.&amp;rdquo; Ja, der Herr hat in die glorreichen Zeit der Wiederherstellung verk&amp;uuml;nde&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Alle, die gestorben sind, ohne das Evangelium kennengelernt zu haben, es aber angenommen h&amp;auml;tten, wenn sie bis dahin h&amp;auml;tten leben d&amp;uuml;rfen, werden Erben des celestialen Reiches Gott ebenso werden alle, die fortan sterben, ohne davon zu wissen, es aber von ganzem Herzen angenommen h&amp;auml;tten, Erben jenes Reiches werden, denn i der Herr, werde alle Menschen nach ihren Taten u nach den W&amp;uuml;nschen ihres Herzens richten&amp;quot;.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Das Evangelium Jesu Christi ist das Evangelium der Barmherzigkeit. Es ist auch das Evangelium der Gerechtigkeit. Das mu&amp;szlig; so sein, denn kommt von einem Gott der Barmherzigkeit, nicht von einem grausamen Ungeheuer, wie einige  religi&amp;ouml;se Eiferer immer noch glauben und f&amp;auml;lschlich verk&amp;uuml;nden:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;Nach dem Ratschlu&amp;szlig; Gottes zur Offenbarung seiner Herrlichkeit sind einige Menschen und Engel zu ewigem Leben und andere zu ewigem Tode vorherbestimmt. Diese Engel und Menschen, auf diese Weise vorherbestimmt, sind genau zu diesem Zwecke und unwiderruflich ausersehen; und auch ihre Zahl steht so unver&amp;auml;nderlich fest, dass sie weder vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert noch vermindert werden kann.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ist es nicht schrecklich, dar&amp;uuml;ber nachzudenken, da&amp;szlig; hier eine Evangeliumswahrheit solange verkehrt und entweiht wurde, bis eine solche Sch&amp;auml;ndlichkeit daraus wurde? Gerechtigkeit wie auch Barmherzigkeit sprechen f&amp;uuml;r die Verstorbenen, die ohne Kenntnis des Evangeliums gestorben sind Wo bliebe denn die Gerechtigkeit, wenn all die ungez&amp;auml;hlten Scharen, die ohne Kenntnis von Jesus Christus gestorben sind, hoffnungslos und f&amp;uuml;r immer in die H&amp;ouml;lle verdammt w&amp;uuml;rden, auch wenn sie nur die Qualen der Vorh&amp;ouml;lle zu ertragen h&amp;auml;tten?&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Schrift sagt: &amp;bdquo;Gerechtigkeit und Gericht sind deines Thrones St&amp;uuml;tze, Gnade und Treue gehen vor dir einher (Ps 89:15).&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Gnade und Liebe eines gerechten Gottes umfa&amp;szlig;t alle seine Kinder. Bei der Wiederherstellung des Evangeliums durch den Propheten Joseph Smith verk&amp;uuml;ndigte der Herr aufs neue die Erl&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r die Verstorbenen; er hat erkl&amp;auml;rt:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&amp;bdquo;La&amp;szlig;t eure Herzen frohlocken und &amp;uuml;beraus fr&amp;ouml;hlich sein! Die Erde breche aus in Ges&amp;auml;ngen! La&amp;szlig;t die Toten ihre Hymnen zum ewigen Preise des K&amp;ouml;nigs Immanuel darbringen, der, ehe die Welt war, das vorherbestimmte, was uns bef&amp;auml;higt, sie aus dem Gef&amp;auml;ngnis zu befreien, denn die Gefangenen sollen frei werden &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Joseph Fielding Smith, Oktober 1972&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/div&gt;
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Sun, 29 Jun 2008 11:30:13 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Dreihundert Pergamentrollen</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt; &amp;bdquo;La&amp;szlig;t die Toten ewige Lobeshymnen auf den K&amp;ouml;nig Immanuel anstimmen, der ... das verordnet hat, was uns bef&amp;auml;higt, sie aus ihrem Gef&amp;auml;ngnis zu erl&amp;ouml;sen.&amp;rdquo; &lt;a href=&quot;http://scriptures.lds.org/de/dc/128/22#22&quot;&gt;(LuB 128:22,)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://scriptures.lds.org/de/dc/128/22#22&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich war in Barcelona gewesen, um die Angaben durchzusehen, die ein Vorfahr meines Mannes aus dem 18. Jahrhundert gesammelt hatte. Mein Mann ist &amp;uuml;brigens kein Mitglied. Ich hatte fast zweihundert Namen zusammen, die haupts&amp;auml;chlich aus Tageb&amp;uuml;chern in Katalanisch, meiner Muttersprache, stammten. Ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; die Familie meines Mannes dar&amp;uuml;ber hinaus noch ungef&amp;auml;hr dreihundert Pergamentrollen mit genealogischen Angaben besa&amp;szlig;, die aus dem f&amp;uuml;nfzehnten Jahrhundert stammten und alle in lateinischer Sprache verfa&amp;szlig;t waren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Aus famili&amp;auml;ren Gr&amp;uuml;nden konnte ich nur sehr kurz bleiben, um das lateinische Material durchzusehen, aber ich konnte die Schrift nicht entziffern. Ich hatte auch kein Geld, um Fotokopien zu machen, und deshalb und wegen der kurz bemessenen Zeit sprach ich mit einer Freundin dar&amp;uuml;ber, da&amp;szlig; ich mir Sorgen um die Seele der Betreffenden machte, die nun noch l&amp;auml;nger darauf warten m&amp;uuml;&amp;szlig;ten, da&amp;szlig; die Arbeit f&amp;uuml;r sie getan werde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Meine Freundin schlug vor, ich solle mir einen Priestertumssegen geben lassen. Das tat ich auch, nachdem ich vorher gefastet hat, und ich sp&amp;uuml;rte, wie mir der Segen geistig Kraft gab. Aber die gewaltige Aufgabe machte mir noch immer Angst, und deshalb legte ich. die Schriftrollen noch eine Weile beiseite.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schlie&amp;szlig;lich, als ich nur noch eine Woche Zeit f&amp;uuml;r die &amp;Uuml;bersetzung hatte, kniete ich nieder und flehte um Hilfe. Wenn es der Wille des Herrn sei, so betete ich, dann solle er es mir doch erm&amp;ouml;glichen, ein Werkzeug in seiner Hand zu sein und mitzuhelfen, diese Menschen aus dem Gef&amp;auml;ngnis wurde es einfacher; ich las immer schneller, Irgendwie fand ich auch die Abgeschiedenheit, die ich brauchte, und obwohl ich fast jede Nacht durcharbeitete und nur wenig schlief, war ich nicht m&amp;uuml;de. Mir war, als sp&amp;uuml;rte ich die Gegenwart derjenigen, f&amp;uuml;r die ich arbeitete, und das gab mir den geistigen Ansporn, den ich so dringend brauchte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich stellte fest, da&amp;szlig; Ratten im Laufe der Jahrhunderte an den Rollen genagt und einige Angaben weggefressen hatten. Aber fast immer fand ich fehlende Angaben an einer anderen Stelle der Dokumente. Wenn ich vergessen hatte, etwas aufzuschreiben, sp&amp;uuml;rte ich, da&amp;szlig; ich die Pergamentrolle noch einmal lesen mu&amp;szlig;te. Wenn ich sie entrollte, sprang mir die fehlende Angabe direkt in die Augen. Immer wenn die &amp;Uuml;bersetzung schwierig wurde, betete ich aufrichtig um Hilfe, und diese Hilfe wurde mir auch jedesmal zuteil.&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bilder-hochladen.net/files/5pnd-q.jpg &quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich beendete die &amp;Uuml;bersetzung innerhalb von vier Tagen, kurz vor meiner Abreise. Die Angaben, die ich zusammengetragen hatte, reichten bis ins Jahr 1212 zur&amp;uuml;ck. Ich hatte keine Engel und keine Vision gesehen, aber ich hatte trotzdem jeden Tag ein Wunder erlebt &amp;ndash; ein Wunder, das so nat&amp;uuml;rlich war wie der Sonnenaufgang.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich werde dein himmlischen Vater immer dankbar daf&amp;uuml;r sein, da&amp;szlig; er mir geholfen hat. Jetzt ist mein Zeugnis, da&amp;szlig; der Geist des Elija in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu finden ist, fester denn je, und dieser Geist erm&amp;ouml;glicht es uns, die Toten aus ihrem Gef&amp;auml;ngnis zu erl&amp;ouml;sen. Ich wei&amp;szlig;. da&amp;szlig; die Gefangenen durch diesen Geist freigelassen werden &lt;a href=&quot;http://scriptures.lds.org/de/dc/128/22#22&quot;&gt;(siehe LuB 128:22,)&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mariona Washburn,, November 1990&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Fri, 02 May 2008 09:50:46 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Ein Schatz aus China</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Zuerst erfuhr ich von dem Schatz an einem wundersch&amp;ouml;nen australischen Morgen im Oktober 1992. Mein Ehemann, der kein Mitglied der Kirche ist, erwachte und beschrieb mir einen bemerkenswerten Traum. Er sagte, in diesem Traum habe ihn jemand aus meiner Familie gebeten, mir die Erlaubnis zu geben, in die Volksrepublik China zu fahren und die genealogischen Aufzeichnungen meiner Familie zu holen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich fragte meinen Mann, was er darauf geantwortet habe. Er meinte, er wolle nicht daf&amp;uuml;r verantwortlich gemacht werden, da&amp;szlig; er mich nicht habe gehen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich war verbl&amp;uuml;fft. Ich selbst hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, in einigen Monaten nach Hongkong zur Hochzeit meiner Tochter zu fahren. Nach der Hochzeit h&amp;auml;tte ich dann in das Dorf auf dem chinesischen Festland reisen k&amp;ouml;nnen, in dem meine Vorfahren gelebt hatten und wo unsere Aufzeichnungen aufbewahrt sind. Wegen meines Mannes Traum beschlo&amp;szlig; ich, die Reise zu machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Einerseits war ich begeistert, andererseits hatte ich aber auch ein wenig Angst, allein nach China zu fahren. Hier sorgte der Herr f&amp;uuml;r eine L&amp;ouml;sung. Mein Schwiegersohn wollte auch nach Hongkong gehen, und er bot an, mich nach China zu begleiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Am 16. Dezember 1992 bestiegen wir den Zug von Hongkong nach Guangzhou, China. Von Guangzhou aus nahmen wir einen anderen Zug nach Maomeng; dieser Teil der Reise dauerte elf Stunden. Von Maomeng aus fuhren wir mit einem Motorrad mit Beiwagen, bis wir drei Stunden sp&amp;auml;ter in dem Dorf ankamen. Bei unserer Ankunft war mein Onkel sehr &amp;uuml;berrascht, denn er hatte den Brief, der unsere Ankunft ank&amp;uuml;ndigte, erst am Abend zuvor erhalten. Ich erkannte meinen Onkel sofort, denn er sah genau wie mein Vater aus. Nachdem wir uns alle bekanntgemacht hatten, fragte ich nach den Aufzeichnungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mein Onkel brachte sieben B&amp;auml;nde, und mit Hilfe der darin enthaltenen Daten konnte meine Familie fast siebenhundert Jahre weit zur&amp;uuml;ckverfolgt werden. Zu jedem einzelnen Vorfahren waren nicht nur das Geburts- und das Sterbedatum angegeben, sondern auch noch ein Teil der pers&amp;ouml;nlichen Geschichte. Ich war begeistert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jedoch stand ich vor einem gro&amp;szlig;en Problem. Das Dorf war so abseits, da&amp;szlig; es kein flie&amp;szlig;endes Wasser gab, geschweige denn einen Fotokopierer. Die Berichte per Hand zu kopieren, w&amp;uuml;rde Monate beanspruchen. Als ich meine Sorge &amp;auml;u&amp;szlig;erte, l&amp;auml;chelte mein Onkel. Er sagte, er besitze eine zus&amp;auml;tzliche Kopie, die ich mitnehmen d&amp;uuml;rfte. Mein Schwiegersohn und ich schauten uns verwundert an. Diese Leute sind nicht reich, und die Anfertigung dieser zus&amp;auml;tzlichen Kopie mu&amp;szlig; viel Geld gekostet haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Da&amp;szlig; ich keine genealogische Arbeit f&amp;uuml;r meine Familie tat, hatte ich jahrelang damit entschuldigt, da&amp;szlig; mir die Aufzeichnungen fehlten. Von jetzt an gab es keine Entschuldigung mehr. Dieses Erlebnis hat mich davon &amp;uuml;berzeugt, da&amp;szlig; viele meiner Vorfahren das Evangelium in der Geisterwelt angenommen haben, und da&amp;szlig; aus diesem Grund der Weg f&amp;uuml;r mich ge&amp;ouml;ffnet wurde, in den Besitz der Aufzeichnungen zu gelangen &amp;mdash; in der Tat ein Schatz von unerme&amp;szlig;lichem Wert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Jenny Shaylor, April 1994&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/div&gt;
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   <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/11045_ein_schatz_aus_china.html</link>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Mon, 28 Apr 2008 20:08:20 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Die Macht des Elia</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Das Alte Testament berichtet von vielen gro&amp;szlig;en Propheten. Der letzte Prophet im alten Israel, der alle g&amp;ouml;ttliche Vollmacht besa&amp;szlig;, war Elia der Thisbiter&amp;#39;. Eine Hungersnot kam ins Land, als Elia auf Gottes Gehei&amp;szlig; die Himmel verschlo&amp;szlig;, so da&amp;szlig; es nicht mehr regnete. W&amp;auml;hrend dieser Hungersnot wurde er am Bach Krith, der in den Jordan flie&amp;szlig;t, auf wunderbare Weise von Raben mit Nahrung versorgt.&lt;br /&gt;
Dann sandte Gott ihn in die Stadt Zarpath und sagte ihm, er habe dort einer Witwe geboten, ihn zu versorgen. Elia traf die Witwe vor der Stadt und bat sie, ihm etwas zu essen zu geben.&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig &amp;Ouml;l im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, da&amp;szlig; wir essen &amp;mdash; und sterben&amp;quot;.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Elia verhie&amp;szlig; ihr dann im Namen des Herrn, da&amp;szlig; es ihr niemals an Nahrung mangeln w&amp;uuml;rde, wenn sie ihm zu essen g&amp;auml;be. Ich habe oft &amp;uuml;ber den Glauben dieser Frau nachgedacht, die auf die Verhei&amp;szlig;ung eines einfachen Dieners Gottes hin ihr Leben und das ihres Sohnes in die Waagschale warf. Gehorsam bereitete sie etwas Gebackenes zu und brachte es Elia, und dann geschah das Wunder, wie der Prophet es verhei&amp;szlig;en hatte: &amp;bdquo;Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem &amp;Ouml;lkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn, das er durch Elia geredet hatte.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Wenn die Macht des Elia schon in zeitlichen Angelegenheiten so bedeutsam ist, wie gro&amp;szlig; mu&amp;szlig; dann erst seine spirituelle Macht sein. Bekanntlich war das, was er auf Erden band oder siegelte, auch im Himmel gebunden, und das, was er auf Erden l&amp;ouml;ste, auch im Himmel los:&lt;br /&gt;
Zu seiner Zeit band er wegen der Gottlosigkeit der Menschen die Himmel, so da&amp;szlig; es nicht regnete. Und es fiel so lange kein Regen, bis er dem Volk die Ohnmacht und Unf&amp;auml;higkeit der 450 Baalspriester gezeigt hatte. Nachdem sie vernichtet waren und das Volk sich gedem&amp;uuml;tigt hatte, &amp;ouml;ffnete Elia durch die Macht Gottes die Himmel, so da&amp;szlig; es wieder regnete und die Hungersnot ein Ende nahm. Diese siegelnde Macht ist ein charakteristisches Merkmal der Propheten Gottes, die alle g&amp;ouml;ttliche Vollmacht besitzen.&lt;br /&gt;
Jesus verhie&amp;szlig; Petrus, da&amp;szlig; er diese siegelnde Macht besitzen w&amp;uuml;rde: &amp;bdquo;Ich will dir des Himmelreichs Schl&amp;uuml;ssel geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden l&amp;ouml;sen wirst, soll auch im Himmel los sein.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Petrus empfing diese Macht jedoch erst eine Woche sp&amp;auml;ter, als Jesus mit ihm, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg ging. Dort wurden sie verkl&amp;auml;rt, und Mose und Elia erschienen ihnen und &amp;uuml;bertrugen ihnen auf Weisung Jesu Christi alle g&amp;ouml;ttliche Priestertumsvollmacht. Elia, der als letzter Prophet des Alten Testaments diese siegelnde Vollmacht besessen hatte, &amp;uuml;bertrug sie auf die Propheten des Neuen Testaments. Im Priestertum herrscht eine feste Ordnung, und die Schl&amp;uuml;sselgewalt wird auf die Weise des Herrn und auf sein Gehei&amp;szlig; hin &amp;uuml;bertragen. Nachdem diese Vollmacht wiederhergestellt war, konnte sie &amp;mdash; der Schrift zufolge &amp;mdash; auf alle Apostel &amp;uuml;bertragen werden. Jesus sprach zu den Zw&amp;ouml;lfen: &amp;bdquo;Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden l&amp;ouml;sen werdet, soll auch im Himmel los sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es herrscht betr&amp;auml;chtliche Verwirrung &amp;uuml;ber die Macht des Elias und die Macht des Elia. Es hat einen Propheten namens Elias gegeben, der uns wohl besser als Noah bekannt ist. Das Amt des Elias ist das eines Wegbereiters oder Vorl&amp;auml;ufers. Wer mit dieser Macht ausgestattet ist, bereitet den Weg f&amp;uuml;r Gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres vor. Propheten, die diese Macht besitzen, tragen den Titel Elias.&lt;br /&gt;
Als die Zw&amp;ouml;lf h&amp;ouml;rten, da&amp;szlig; Mose und Elia erschienen waren, baten sie Jesus um eine Erkl&amp;auml;rung; denn sie hatten die Schrift so verstanden, da&amp;szlig; zuerst Elia (Elias) kommen m&amp;uuml;sse. Jesus sagte ihnen, dies sei richtig. Dann erkl&amp;auml;rte er ihnen, da&amp;szlig; Johannes der T&amp;auml;ufer dieser Elias gewesen sei, der ihm den Weg bereiten sollte, aber das Volk habe ihn nicht als solchen erkannt. Auf diesen Vorl&amp;auml;ufer folgt Elia mit der Vollmacht, die siegelnde Macht des Melchisedekischen Priestertums auf das Haus Israel zu &amp;uuml;bertragen. Darauf folgt der Messias, der Gesalbte, der Erl&amp;ouml;ser, der alle Macht in sich vereint.&lt;br /&gt;
So ist es auch in unserer Zeit gewesen. Johannes der T&amp;auml;ufer erschien als Elias und stellte die Vollmacht des Aaronischen Priestertums wieder her. Er bereitete damit den Weg f&amp;uuml;r die Wiederherstellung des Priestertums vor. Dann erschienen Petrus, Jakobus und Johannes und stellten das h&amp;ouml;here oder Melchisedekische Priestertum wieder her. Unsere Zeit aber ist die letzte Zeit, die Zeit der Erf&amp;uuml;llung, von der Petrus gesprochen hat. Deshalb mu&amp;szlig; in dieser Zeit &amp;bdquo;alles wiedergebracht (werden), wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn&amp;rdquo;.&lt;br /&gt;
Ehe Christus in Macht und Herrlichkeit erscheint, mu&amp;szlig; daher alles vorbereitet und wiederhergestellt werden &amp;mdash; auch die siegelnde Macht des Elia.&lt;br /&gt;
So mu&amp;szlig; also die Prophezeiung Maleachis erf&amp;uuml;llt werden. Ich zitiere diese Verhei&amp;szlig;ung, wie Moroni sie wiedergegeben hat, als er zu Beginn dieser Evangeliumszeit gesandt worden ist, um Joseph Smith zu belehren.&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Siehe, ich will dir das Priestertum offenbaren durch den Propheten Elia, ehe der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn kommt.&lt;br /&gt;
Und er wird in die Herzen der Kinder die den V&amp;auml;tern gegebenen Verhei&amp;szlig;ungen pflanzen, und die Herzen der Kinder sollen sich zu ihren V&amp;auml;tern kehren.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;re dem nicht so, dann w&amp;uuml;rde bei seiner Wiederkunft die ganze Erde v&amp;ouml;llig verw&amp;uuml;stet werden.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Diese Schriftstelle ist so bedeutsam, da&amp;szlig; sie meines Wissens die einzige ist, die in allen vier Standardwerken beinah w&amp;ouml;rtlich wiedergegeben wird. Der Prophet Elia ist &amp;mdash; der Verhei&amp;szlig;ung gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;mdash; gekommen und hat die siegelnde Vollmacht wiedergebracht. Diese Schl&amp;uuml;sselgewalt wurde ebenso wie auf dem Berg der Verkl&amp;auml;rung in vollkommener Ordnung wiederhergestellt. Jeder Prophet, der eine besondere Priestertumsvollmacht besessen hatte, erschien und &amp;uuml;bertrug sie auf den Propheten Joseph Smith. Mose erschien, Elias kam. Dann erschien Elia und sprach:&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Sehet, die Zeit ist v&amp;ouml;llig da, von der Maleachi gesprochen, der bezeugte, ehe der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn komme, werde er, Elia, gesandt werden, um die Herzen der V&amp;auml;ter zu den Kindern zu bekehren, und die Kinder zu den V&amp;auml;tern, damit nicht das ganze Erdreich mit einem Fluche geschlagen werde.&lt;br /&gt;
Deshalb sind die Schl&amp;uuml;ssel dieser Evangeliumszeit in eure H&amp;auml;nde gelegt worden, und hierdurch k&amp;ouml;nnt ihr wissen, da&amp;szlig; der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn nahe ist, ja vor der T&amp;uuml;re steht.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Somit ist die Prophezeiung erf&amp;uuml;llt und alle fr&amp;uuml;here Priestertumsvollmacht auf Erden wiederhergestellt. Es sind Tempel errichtet worden, in denen alle, die w&amp;uuml;rdig sind und sich durch Glauben und einen rechtschaffenen Lebenswandel darauf vorbereiten, die heiligen Handlungen des Priestertums empfangen k&amp;ouml;nnen. Wir haben die Vollmacht erhalten, vor der Wiederkunft des Heilands ein gro&amp;szlig;es Werk zu vollbringen. Wir sollen die Familien in patriarchalischer Ordnung miteinander verbinden, damit wir &amp;mdash; sofern wir w&amp;uuml;rdig sind &amp;mdash; dereinst als Kinder Gottes mit einem auferstandenen K&amp;ouml;rper aus Fleisch und Bein im celestialen Reich in der Gegenwart Gottes, des ewigen Vaters, leben k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Kraft dieser Priestertumsvollmacht, die wieder auf Propheten Gottes &amp;uuml;bertragen worden ist, k&amp;ouml;nnen wir uns auf Erden als Familie aneinander siegeln lassen, und diese Siegelung ist auch im Himmel g&amp;uuml;ltig. Als bevollm&amp;auml;chtigte J&amp;uuml;nger Jesu Christi k&amp;ouml;nnen wir somit nicht nur uns und unsere Familie erl&amp;ouml;sen, sondern auch unsere Vorfahren. Wir brauchen nur zu glauben und der Verhei&amp;szlig;ung zu folgen, wie es die Witwe aus Zarpath getan hat. Sie gab ihre letzte Nahrung zum Zeichen ihres Glaubens an Gott. Sicherlich k&amp;ouml;nnen wir, die wir so reich gesegnet sind, einen Teil unserer Zeit und unserer Mittel zur Verf&amp;uuml;gung stellen, um auf Weisung neuzeitlicher Propheten, die mit derselben Priestertumsvollmacht ausgestattet sind wie Elia der Thisbiter, dieses spirituelle Werk f&amp;uuml;r die Lebenden und die Verstorbenen zu tun. Pr&amp;auml;sident Kimball hat diese siegelnde Vollmacht: Was er auf Erden bindet, ist auch im Himmel gebunden. Er ist ein wahrer Prophet Gottes. Ich bezeuge es im Namen Jesu Christi. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Theodore M. Burton, Januar 1975&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
   </description>
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sun, 27 Apr 2008 09:55:59 +0200</pubDate>
   <source url="http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/feeds/rss20">Der Geist des Elija</source>
     </item>
    <item>
   <title>Denen, die warten</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: Tahoma&quot;&gt;Segnungen und Inspiration sind der Lohn f&amp;uuml;r genealogische Arbeit&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Wir finden in diesem Leben wohl kaum reicheren spirituellen Lohn als in der genealogischen Arbeit, ganz besonders dann, wenn wir durch Glauben, Beten und Fasten direkte und deutlich erkennbare Hilfe von denen erhalten, die hinter dem Vorhang darauf warten, da&amp;szlig; die erl&amp;ouml;senden heiligen Handlungen stellvertretend f&amp;uuml;r sie vollzogen werden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sie sind heute in ihrer Welt ebenso wirklich und lebendig wie zu der Zeit, als sie noch einen irdischen K&amp;ouml;rper gehabt und auf der Erde gelebt haben. Sie wissen, wo und wann sie geboren sind, gelebt haben und gestorben sind. Sie kennen die Namen ihrer Eltern und aller Familienangeh&amp;ouml;rigen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Chroniken &amp;uuml;ber die genealogische Arbeit der Heiligen der Letzten Tage enthalten zahlreiche Berichte dar&amp;uuml;ber, wie diese Verstorbenen ihren lebenden Nachkommen beistehen, die bem&amp;uuml;ht sind, ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Gertrude Todd, eine erfahrene Genealogin, forschte jahrelang vergeblich nach der Familie des Gro&amp;szlig;vaters ihres Mannes. Der Gro&amp;szlig;vater hie&amp;szlig; Abraham Todd, und man wu&amp;szlig;te nicht mehr von ihm als die Namen seiner Eltern und da&amp;szlig; er 1850 in Forncett in der Grafschaft Norfolk in England geboren wurde.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schwester Todd schrieb zahllose Briefe an alle m&amp;ouml;glichen Stellen und Leute, die m&amp;ouml;glicherweise einen kleinen Hinweis geben konnten. Sie durchforschte tagelang die Urkunden in der genealogischen Bibliothek. Ein innerer Zwang, den sie nicht &amp;uuml;bergehen konnte, trieb sie an, weiterzusuchen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Eines Morgens schlie&amp;szlig;lich legte sie alle Briefe und Urkunden auf den Tisch, kniete nieder und bat den Herrn um Hilfe. Sie hatte schon oft um Hilfe gebeten und gefastet. Als sie sich wieder erhob, sah sie voll Verwunderung und Freude auf dem obersten Blatt in schwarzen altenglischen Buchstaben das Wort Methodist stehen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Unverz&amp;uuml;glich schrieb sie einen weiteren Brief. und zwar an den Superintendenten der Methodistenkirche in Forncett.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Antwort lie&amp;szlig; nicht lange auf sich warten. Gleichzeitig erhielt sie noch einen zweiten Brief. Er kam von einem &amp;auml;lteren, im Ruhestand lebenden Pfarrer, mit dem sich der Superintendent in Verbindung gesetzt hatte. Dieser Pfarrer war ein Neffe Abraham Todds. Seine Mutter war die Schwester Abraham Todds gewesen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;K&amp;ouml;nnen Sie sich vorstellen, wie froh und dankbar Schwester Todd gewesen ist, als sie nun die so dringend ben&amp;ouml;tigten Daten auf brieflichem Wege zusammentragen konnte? Doch ihre Freude und Zufriedenheit w&amp;auml;hrten nicht lange. Irgend etwas stimmte nicht. Sie hatte das sichere Gef&amp;uuml;hl, da&amp;szlig; noch ein Mitglied der Familie fehlte; und wieder sp&amp;uuml;rte sie den inneren Zwang weiterzuforschen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Anhand der vorhandenen Hinweise suchte sie also weiter, bis der fehlende Name gefunden war. Es war ein kleines M&amp;auml;dchen namens Susan, das selbst dem Neffen unbekannt war. Der Name war weder in den Familienurkunden, noch in amtlichen Urkunden, noch im Kirchenregister verzeichnet; man entdeckte ihn jedoch im Volksz&amp;auml;hlungsbericht einer anderen Stadt, wo die Familie Todd kurze Zeit gelebt hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Familie wurde aneinander gesiegelt, und Schwester Todd versp&amp;uuml;rte eine tiefe innere Zufriedenheit. Seltsamerweise verbla&amp;szlig;te der Schriftzug Methodist nach und nach, doch nicht eher, als bis man ihn mit den Familienurkunden aus Forncett verglichen und v&amp;ouml;llige &amp;Uuml;bereinstimmung mit einigen darin enthaltenen Schriftz&amp;uuml;gen festgestellt hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Lida Prince ist es &amp;auml;hnlich ergangen. Sie hatte ihrem sterbenden Onkel versprochen, da&amp;szlig; sie die genealogische Arbeit f&amp;uuml;r die Familie Lee durchf&amp;uuml;hren wolle. Sie bat ihn jedoch darum, da&amp;szlig; er hinter dem Schleier die betreffenden Vorfahren ausfindig und ihre Hilfe erbitten solle.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ihr Vetter, Harold B. Lee, damals ein Mitglied des Rates der Zw&amp;ouml;lf, hatte ihr au&amp;szlig;erdem in einem Segen verhei&amp;szlig;en, da&amp;szlig; sie von jenseits des Grabes Hilfe erhalten w&amp;uuml;rde, wenn es n&amp;ouml;tig sei.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Lange Zeit forschte sie vergeblich nach der Linie ihrer Gro&amp;szlig;mutter Jane Vail Johnson. Schlie&amp;szlig;lich betete und fastete sie, um die Hilfe zu erhalten, die ihr verhei&amp;szlig;en worden war. Ihre Gebete wurden auf wunderbare Weise beantwortet. In der Nacht erschien ihr ein schwarz gekleideter junger Mann. Er stand am Fu&amp;szlig;ende ihres Bettes. Das Licht im Zimmer brannte, und sie war noch wach. Sie schrieb alles auf, was sie sah und h&amp;ouml;rte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Der junge Mann zeigte ihr ein Buch mit dem Titel Mahlon Johnson Family &amp;mdash; Ancestors and Descendants (Vorfahren und Nachkommen der Familie Mahlon Johnson). Auf der Innenseite des Buchdeckels stand: Littletown, N.J. 1775 - 1857. Der unbekannte Bote sagte ihr: &amp;bdquo;Dieses Buch enth&amp;auml;lt Gro&amp;szlig;mutters Daten.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die genealogische Bibliothek besa&amp;szlig; dieses Buch nicht, jedoch die Bibliothek des Kongresses. Dort sagte man ihr auch, wo sie es bekommen k&amp;ouml;nne. Ihr Sohn besorgte ein Exemplar des Buches. Es enthielt ein Literaturverzeichnis, in dem besonders auf das Buch Fits Randolph Traditions hingewiesen wurde. Schwester Prince beschaffte sich auch dieses Buch; und anhand dieser beiden B&amp;uuml;cher stellte sie &amp;uuml;ber 500 Familiengruppenbogen zusammen. Au&amp;szlig;erdem konnte sie die direkte Linie &amp;uuml;ber 26 Generationen zur&amp;uuml;ckverfolgen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Henry Christiansen, leitender Mitarbeiter der Genealogischen Gesellschaft und anerkannter Genealoge, durchforschte die Regale der Bibliothek im Auftrag eines Klienten, dessen Vorfahren angeblich zu den &amp;bdquo;New Yorker Holl&amp;auml;ndern&amp;rdquo; geh&amp;ouml;rt hatten. Er hatte schon alle bekannten Quellen &amp;uuml;ber diese Siedler durchforscht, ohne jedoch irgendeinen Anhaltspunkt zu finden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Unschl&amp;uuml;ssig, wohin er sich wenden sollte, lie&amp;szlig; er den Blick &amp;uuml;ber die Buchtitel schweifen. Pl&amp;ouml;tzlich fiel sein Blick auf ein Buch &amp;uuml;ber holl&amp;auml;ndische Siedler in Pennsylvanien. Der umfangreiche Band mit &amp;uuml;ber 500 kleingedruckten Seiten hatte kein Inhaltsverzeichnis und enthielt auch sonst keinerlei Hinweise, die das Auffinden eines speziellen Gegenstandes erleichtert h&amp;auml;tten. So stellte er das Buch wieder zur&amp;uuml;ck und ging weiter.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als er jedoch ein zweites Mal die Reihen entlangging, fiel sein Blick wieder auf dasselbe Buch, und er f&amp;uuml;hlte den starken Drang, noch einmal hineinzuschauen. Er blieb stehen und griff beinah unbewu&amp;szlig;t danach. Als er es herauszog, rutschte es ihm aus der Hand. Instinktiv wollte er es festhalten, damit es nicht auf den Boden fiel, und gab ihm einen Sto&amp;szlig;, so da&amp;szlig; es auf einem kleinen Tisch landete. Dabei &amp;ouml;ffnete es sich, und seine Hand lag nun quer &amp;uuml;ber den aufgeschlagenen Seiten. Beim Hinschauen erkannte er, da&amp;szlig; sein Zeigefinger genau auf den Namen des Mannes wies, den er suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Schwester Maureen Wahlquist hatte mit ihrem Mann schon mehrmals den Kreis Chickasaw in Mississippi aufgesucht, wo ihre Vorfahren gelebt hatten. Ihre Forschungsreisen waren stets von Gebeten begleitet und niemals vergeblich gewesen. Doch als sie 1969 erneut aufbrachen, um in diesem Kreis Ahnenforschung zu betreiben, kn&amp;uuml;pften sie ganz bestimmte Erwartungen daran.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schwester Wahlquists Vater, der in Memphis lebte, begleitete sie; denn die Suche galt dem Gro&amp;szlig;vater seiner Frau.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sie erhielten die Erlaubnis, im Kreisgericht in Houston die Testamentsurkunden durchzusehen, doch fand sich im Testamentsregister keine Eintragung unter dem gesuchten Familiennamen. Sie konnten anscheinend nichts weiter tun, als aufs Geratewohl weiterzusuchen, obwohl nur geringe Aussicht auf Erfolg bestand. Schwester Wahlquists Vater bl&amp;auml;tterte wahllos in einigen Akten und zog dann mit einem eigens daf&amp;uuml;r vorgesehenen Haken einen Ordner aus der obersten Reihe &amp;mdash; in 2,70 m H&amp;ouml;he &amp;mdash; heraus.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Dabei fielen einige lose Papiere zu Boden. Zu ihrer gro&amp;szlig;en Freude stellten sie fest, da&amp;szlig; eine Land&amp;uuml;bertragungsurkunde darunter war, die den Namen des gesuchten Urgro&amp;szlig;vaters enthielt. Ihre freudige Erregung legte sich jedoch bald, als sie unter den Dokumenten nichts weiter fanden, was f&amp;uuml;r sie von Interesse war.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als Bruder Wahlquist den Ordner an seinen Platz zur&amp;uuml;ckstellen wollte, lie&amp;szlig; dieser sich nicht ganz hineinschieben. Irgend etwas hatte sich dahinter verklemmt, er holte eine Leiter, stieg hinauf, fa&amp;szlig;te hinter den Ordner und zog ein weiteres Papier hervor. Es war das Testament von Schwester Wahlquists Urgro&amp;szlig;vater, und es enthielt die Namen seiner Frau und seiner neun Kinder und weitere Angaben, anhand deren sie noch eine weitere Generation fanden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Hoyt Palmer, Januar 1975&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
   </description>
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    <category>Allgemein</category>
         <pubDate>Sat, 26 Apr 2008 18:24:29 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Hindernisse, Glaube und Wunder</title>
   <description>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;I&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;n den vergangenen Jahren war der Feind &amp;bdquo;Angst&amp;rdquo; mit dem damit verbundenen Gef&amp;uuml;hl der Unzul&amp;auml;nglichkeit eines der gro&amp;szlig;en Hindernisse f&amp;uuml;r diejenigen, die angefangen haben, sich mit Genealogie zu befassen. Unsere verstorbenen Vorfahren ausfindig zu machen und sicherzustellen, da&amp;szlig; die heiligen Handlungen der Erh&amp;ouml;hung f&amp;uuml;r sie vollzogen werden, ist ein Auftrag, den wir vom himmlischen Vater und seinem geliebten Sohn erhalten haben. Sie lassen uns damit nicht allein, sondern erh&amp;ouml;ren unsere Gebete und bereiten uns &amp;mdash; manchmal auf au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Weise &amp;mdash; den Weg.&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;
&lt;span style=&quot;font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Vor einigen Jahren erschien eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuter in den Tageszeitungen, die davon berichtete, wie ein Amerikaner, der seine schon lange aus den Augen verlorenen Verwandten in Gro&amp;szlig;britannien ausfindig machen wollte, f&amp;uuml;r den Preis eines Luftpostbriefes nach London f&amp;uuml;ndig wurde. Mike Archdale, 25 Jahre alt, aus Miles City in Montana wu&amp;szlig;te nur, da&amp;szlig; sein Gro&amp;szlig;vater Lionel Dawson Archdale gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts aus Nordirland in die Vereinigten Staaten ausgewandert war. Also schrieb Mike Archdale an die einzige Adresse, die er in London kannte: die des britischen Fremdenverkehrsamts &amp;ndash; und bat um Auskunft dar&amp;uuml;ber, wie er nach seinen Verwandten suchen konnte.&lt;br /&gt;
Sein Brief wurde vom Pressechef des Fremdenverkehrsamts ge&amp;ouml;ffnet &amp;ndash; er hie&amp;szlig; Gilbert Archdale. Gilben Archdale forschte ein wenig nach und antwortete Mike dann: &amp;bdquo;Hallo. Ich bin Ihr Cousin!&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
So nahm die Geschichte ihren Lauf.&lt;br /&gt;
Diejenigen von uns, deren Vorfahren aus Skandinavien stammen, sto&amp;szlig;en auf eine weitere Schwierigkeit, n&amp;auml;mlich das Patronymikum. Um denen, die nicht skandinavischer Abstammung sind, einen kleinen Einblick in unsere Schwierigkeiten zu geben: mein Gro&amp;szlig;vater hie&amp;szlig; Nels Monson; sein Vater hie&amp;szlig; jedoch keinesfalls Monson &amp;ndash; er hie&amp;szlig; Mons Okeson; sein Vater wiederum hie&amp;szlig; Oke Pederson, dessen Vater Peter Monson hie&amp;szlig; &amp;ndash; hier sind wir wieder bei Monson &amp;ndash;, dessen Vater wiederum hie&amp;szlig; Mons Lustig, ein Name, den ihm die schwedische Armee gegeben hatte, um die Petersons, die Juhnsons und die Monsons voneinander zu unterscheiden, wenn sie in die Armee eintraten. Auch diese Schwierigkeiten sind zu bew&amp;auml;ltigen, wenn man einmal den Vorgang der Namensgebung verstanden hat.&lt;br /&gt;
Als das Priestertums-Genealogie-Komitee ins Leben gerufen wurde, erkl&amp;auml;rte Pr&amp;auml;sident Hugh B. Brown, da&amp;szlig; die Missionsarbeit in der Geisterwelt immer schneller vorw&amp;auml;rtsschreitet. Er zitierte Joseph F. Smith, der einmal gesagt hatte, da&amp;szlig; alle, die im irdischen Leben nicht die M&amp;ouml;glichkeit hatten, das immenv&amp;auml;hrende Evangelium zu h&amp;ouml;ren, jetzt davon erfahren. Pr&amp;auml;sident Smith hatte gesagt. &amp;bdquo;Dieses Evangelium, das dem Propheten Joseph Smith offenbart wurde, wird bereits den Geistern im Gef&amp;auml;ngnis gepredigt, denen, die die B&amp;uuml;hne dieses Lebens bereits verlassen haben und ohne Kenntnis vom Evangelium in der Geisterwelt leben. Joseph Smith predigt ihnen das Evangelium. Ebenso Hyrum Smith. Ebenso Brigham Young und alle treuen Apostel, die in dieser Evangeliumszeit unter der F&amp;uuml;hrung des Propheten Joseph Smith gelebt haben..&amp;quot;t&lt;br /&gt;
Und Pr&amp;auml;sident Smith sagte im Jahr 1916: &amp;bdquo;Durch unsere Bem&amp;uuml;hungen um sie werden die Ketten ihrer Knechtschaft abfallen, und die Finsternis rund um sie wird sich erhellen, so da&amp;szlig; Licht auf sie fallen kann und sie in der Geisterwelt von der Arbeit h&amp;ouml;ren, die hier  von ihren Kindern verrichtet wird, und sie werden sich mit uns an dieser. Pflichterf&amp;uuml;llung freuen..&lt;br /&gt;
Das Wort Pflichterf&amp;uuml;llung gef&amp;auml;llt mir. F&amp;uuml;r mich ist eine Pflicht etwas Heiliges. Dabei mu&amp;szlig; ich an die Worte von Harry Emerson Fosdick denken, der einmal gesagt hat: &amp;bdquo;Ein Mensch arbeitet hart f&amp;uuml;r Geld. H&amp;auml;rter arbeitet er f&amp;uuml;r einen anderen. Am h&amp;auml;rtesten arbeitet der Mensch jedoch, wenn es ihm um eine Sache geht. Wenn nicht die Bereitwilligkeit gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist als der Zwang, k&amp;auml;mpft der Mensch als S&amp;ouml;ldner und folgt der Flagge nicht als Patriot. Die Pflicht wird erst dann auf w&amp;uuml;rdige Weise erf&amp;uuml;llt, wenn sie von jemand erf&amp;uuml;llt wird, der gern mehr tun w&amp;uuml;rde, wenn er k&amp;ouml;nnte.&amp;rdquo; Diese Beschreibung trifft auf alle zu, die sich der Genealogie verschrieben haben. Sie sind wirklich engagiert.&lt;br /&gt;
Auch wenn uns bei der Ahnenforschung manches Hindernis zeitweise un&amp;uuml;berwindlich erscheint, liegt doch nach vielen Schwierigkeiten oft auf wundersame Weise pl&amp;ouml;tzlich ein klarer Weg vor uns. &lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren berichtete Alice E. Smith aus Yuba City in Kalifornien von einem glaubensst&amp;auml;rkenden Erlebnis, n&amp;auml;mlich wie sie die Sterbedaten ihres Urgro&amp;szlig;vaters fand. Sie kehrte mit ihrem Mann von dem j&amp;auml;hrlichen Besuch bei ihrer Tochter, die in der N&amp;auml;he von Seattle in Washington lebte, zur&amp;uuml;ck. Obwohl Schwester Smith wu&amp;szlig;te, wie ungern ihr Mann auf der R&amp;uuml;ckreise anhielt, bat sie ihn, kurz zu einem Friedhof zu fahren, um herauszufinden, ob es dort Angaben &amp;uuml;ber den Tod ihres Urgro&amp;szlig;vaters gab. Sie war &amp;uuml;berrascht und erfreut, da&amp;szlig; ihr Mann gern bereit war, den kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und zu einer kleinen Stadt am Columbia River zu fahren.&lt;br /&gt;
Einer Ahnung folgend fuhren sie zum n&amp;auml;chstgelegenen der drei Friedh&amp;ouml;fe, parkten in einem &amp;auml;lteren Teil des Friedhofs und begannen mit der Suche. Schon nach zehn Minuten rief die j&amp;uuml;ngste Tochter aus: &amp;bdquo;Hier hei&amp;szlig;t jemand Bailey. Ich glaube, das ist er!&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer Gie&amp;szlig;kanne und einem Lappen aus dem Auto entfernte der Ehemann vorsichtig das Moos, das sich mit den Jahren angesammelt hatte, und zum Vorschein kamen der Name, die vollst&amp;auml;ndigen Daten sowie eine kleine Inschrift. Achten Sie auf die Inschrift: Hier ist mein Herz, 0 nimm es und siegle es; siegle es f&amp;uuml;r Dein Reich im Himmel. Gewi&amp;szlig; war es vom Himmel gesandte Hilfe, die sie zu dieser Botschaft ihres gl&amp;auml;ubigen methodistischen Vorfahren gef&amp;uuml;hrt hatte.&lt;br /&gt;
Ein anderes Familienmitglied fand heraus, da&amp;szlig; die Inschrift einem alten Kirchenlied entnommen war) Diese Familie wird die Botschaft dieses Liedes immer im Herzen tragen. Das Wort siegeln hat f&amp;uuml;r sie an Bedeutung gewonnen.&lt;br /&gt;
Der Herr hat nie gesagt, da&amp;szlig; sein Werk nur unser irdisches Leben betrifft. Der Prophet Joseph Smith hat verk&amp;uuml;ndet: Alles, was wir f&amp;uuml;r unsere eigene Errettung tun, mu&amp;szlig; auch f&amp;uuml;r die Errettung unserer Lieben getan werden, denn die Errettung ist f&amp;uuml;r alle gleich.&lt;br /&gt;
Wir d&amp;uuml;rfen nicht m&amp;uuml;de werden,  Gutes zu tun. Wenn wir meinen, unser Beitrag in diesem heiligen Werk sei nur gering und unbedeutend, d&amp;uuml;rfen wir nicht vergessen, da&amp;szlig; &amp;bdquo;die Seelen gro&amp;szlig;en Wert in den Augen Gottes (haben]&amp;quot;. Kein Wunder, da&amp;szlig; wir, wenn wir ein Zeugnis von diesem Werk empfangen, so viel zu seinem Fortschritt und Wachstum beitragen wollen! Hindernisse l&amp;ouml;sen sich auf wie Nebel in der Morgensonne. Wenn wir unsere Arbeit mit festem Glauben tun, qualifizieren wir uns f&amp;uuml;r die gew&amp;uuml;nschten Segnungen.&lt;br /&gt;
Als ich als Pr&amp;auml;sident der Kanadischen Mission mit Hauptsitz in Toronto diente, gab es eine eifrige Ahnenforscherin in der Mission, die Myrtle Barnum hie&amp;szlig;. Oh, wie eifrig sie in diesem heiligen Werk war! Sie hatte eine Menge Angaben aus der Gegend um den St.-Lorenz-Strom gesammelt. Doch sie war am Ende ihrer Ahnenreihe angekommen. Sie wu&amp;szlig;te nicht, wohin sie sich wenden sollte. Sie las. Sie suchte. Sie betete. Und sie gab niemals auf. Auch wenn sie nach monatelanger vergeblicher Suche niedergeschlagen war, weil sie scheinbar nicht in der Lage war, das zu finden, was sie brauchte, verlor sie niemals die Hoffnung.&lt;br /&gt;
Eines Tages ging sie an einem Secondhand-Laden vorbei und f&amp;uuml;hlte sich gedr&amp;auml;ngt, hineinzugehen. Als sie den Blick &amp;uuml;ber die Regale schweifen lie&amp;szlig;, fielen ihr zwei B&amp;uuml;cher auf. Warum, das kann sie nur der Inspiration des Herrn zuschreiben. Die beiden B&amp;uuml;cher trugen den Titel: Pionierleben an der Bucht von Quinte, Band 1 und 2. Das klang nach einem Roman. Sie holte die beiden verstaubten B&amp;uuml;cher unser aus dem Regal, schlug sie auf und staunte. Es waren keine Erz&amp;auml;hlungen.&lt;br /&gt;
Es waren genealogische Aufzeichnungen &amp;uuml;ber s&amp;auml;mtliche Personen, die in der Gegend der Bucht von Quinte gelebt hatten von der Zeit an, als man dort &amp;uuml;berhaupt begonnen hatte, Aufzeichnungen zu f&amp;uuml;hren. Schnell suchte sie Seite f&amp;uuml;r Seite durch und fand die Angaben, die ihr die T&amp;uuml;r zu weiteren Forschungen &amp;ouml;ffneten.&lt;br /&gt;
Ein &amp;Auml;lrestenkollegium in dieser Gegend sammelte eine betr&amp;auml;chtliche Summe, damit die beiden B&amp;uuml;cher gekauft werden konnten. Sie wurden an den Hauptsitz der Kirche in Sah Lake City gesandt, und ich erhielt einen Brief mit der Nachricht, da&amp;szlig; anhand dieser beiden B&amp;uuml;cher Tausende von Namen derer, die sich auf der anderen Seite des Schleiers befinden, zu Ahnenreihen verbunden werden konnten. Sehr viele Menschen freuten sich, als sie von diesem Schatz h&amp;ouml;rten, der ihre Ahnenreihen verband, einschlie&amp;szlig;lich Pr&amp;auml;sident Henry D. Moyle, der damals Mitglied der Ersten Pr&amp;auml;sidentschaft war. Einer seiner Gro&amp;szlig;v&amp;auml;ter stammte aus dieser Gegend. All das geschah, weil eine gl&amp;auml;ubige Dienerin des Herrn nicht aufgab, sich nicht entmutigen lie&amp;szlig; und nicht von sich sagte &amp;bdquo;Ich allein kann doch nichts ausrichten.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Meine Br&amp;uuml;der und Schwestern, m&amp;ouml;ge der himmlischer Vater die so wichtige und lohnende genealogische Arbeit segnen.&lt;span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Pr&amp;auml;sident Thomas S. Monson, Juni 1996&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Mon, 21 Apr 2008 19:53:06 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Ein wundersames Werk</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als ich mich 1973 der Kirche anschlo&amp;szlig;, drang mir die Lehre von der Erl&amp;ouml;sung der Toten tief ins Herz. Als neues Mitglied der Kirche verpflichtete ich mich dazu, f&amp;uuml;r meine Vorfahren, die gestorben waren, ohne das Evangelium zu kennen, die stellvertretende Arbeit zu verrichten.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich wohnte damals in Madrid, rund 500 Kilometer von Asturins, meinem kleinen Geburtsort, entfernt, wo, wie ich annahm, der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Teil der Unterlagen &amp;uuml;ber meine Vorfahren lagerte. Ich nutzte viele Urlaubstage und Wochenenden dazu, nach diesen Aufzeichnungen zu suchen, und reiste daf&amp;uuml;r Hunderte von Kilometern. Manchmal schlo&amp;szlig; ich mich ganze Tage in den Pfarr&amp;auml;mtern der katholischen Kirche ein, wo ich von alten, h&amp;auml;ufig unleserlichen Aufzeichnungen umgehen war.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Liebe, die ich f&amp;uuml;r meine Vorfahren empfand, half mir, diese Unannehmlichkeiten auf mich zu nehmen. Ich wischte den Staub ab, flickte die zerrissenen B&amp;uuml;cher und Seiten und lernte, die vielen, vielen B&amp;uuml;cher, die ich in die Hand nahm, zu lesen. Mit Hilfe dieser Kirchenh&amp;uuml;cher und mit Hilfe von standesamtlichen Unterlagen, Familienaufzeichnungen, Testamenten, Zeitungen und Fotos stellte ich allm&amp;auml;hlich ein Bild vom Leben meiner Vorfahren zusammen. Ich lernte sie in gewissem Ma&amp;szlig;e kennen und freute mich &amp;uuml;ber ihr Gl&amp;uuml;ck und trauerte mit ihnen &amp;uuml;ber ihren Kummer.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Aber dann kam die Zeit, wo ich anscheinend nichts mehr tun konnte. Allzu viele Unterlagen waren zerst&amp;ouml;rt worden. Asturias geh&amp;ouml;rt zu den am heftigsten umk&amp;auml;mpften Gebieten der spanischen Geschichte, und in diesen Auseinandersetzungen sind viele Aufzeichnungen zerst&amp;ouml;rt worden. Ich versuchte mir Familienquellen weiterzumachen, hatte aber nicht viel Erfolg.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Manchmal war ich entmutigt, wenn ich daran dachte, wie leicht es doch f&amp;uuml;r manche Menschen ist, Familienforschung zu betreiben. Ich las im Liahona wundersame Berichte dar&amp;uuml;ber, wie andere die ben&amp;ouml;tigten Angaben gefunden hatten. Warum konnte das nicht mir passieren? Die Aufzeichnungen, die ich brauchte, mu&amp;szlig;ten doch irgendwo sein.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;1994 beschlo&amp;szlig; ich, in einer bestimmten Gegend Urlaub zu machen und die dortigen Kirchengemeinden noch einmal zu besuchen. Wie gew&amp;ouml;hnlich war ich am Ende meiner Nachforschungen genauso weit wie zuvor. Ich war ziemlich entmutigt. Seit zwanzig Jahren hatte ich jeden Urlaub damit zugebracht, war Tausende von Kilometern gereist, hatte bergeweise B&amp;uuml;cher durchgesucht, hatte mit Hunderten von Menschen gesprochen und sehr viel Geld ausgegeben. Aber wof&amp;uuml;r?&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Meine Frau und ich packten unsere Koffer, um nach Madrid zur&amp;uuml;ckzufahren. Dann beschlo&amp;szlig; ich im letzten Augenblick, noch einen einzigen Versuch zu machen. Ich fuhr noch einmal zu einer der Kirchen zur&amp;uuml;ck, die ich schon so viele Male besucht hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Aber als ich diesmal in einem bestimmten Buch suchte, erschienen genau die Namen und Daten, die ich brauchte, pl&amp;ouml;tzlich vor meinen Augen! Mir zitterten die Knie, und ich stie&amp;szlig; einen Freudenschrei aus. Die Tr&amp;auml;nen schossen mir in die Augen, so da&amp;szlig; ich nichts mehr sah.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Bei meinen bisherigen Versuchen hatte ich die Angaben nicht gefunden, weil die Namen nicht korrekt eingetragen waren. Aher nachdem ich dieses kostbare Buch erst einmal gefunden hatte, verwies es mich sogar noch an weitere B&amp;uuml;cher, die nicht im Krieg zerst&amp;ouml;rt worden waren &amp;mdash; Aufzeichnungen, von deren Existenz ich nichts gewusst hatte. Jetzt konnte f&amp;uuml;r diese Vorfahren die Tempelarbeit verrichtet werden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ich konnte mit dem Gef&amp;uuml;hl nach Madrid zur&amp;uuml;ckfahren, da&amp;szlig; ich &amp;uuml;berreich gesegnet worden war. Wie Nephi wei&amp;szlig; ich, da&amp;szlig; unser Vater im Himmel uns liebt und da&amp;szlig; er uns nie ein Gebot gibt, ohne uns &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;den Weg zu bereiten, damit
wir es ausf&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;em&gt;
Marcelino Fern&amp;auml;ndez Rebollos Su&amp;auml;rez&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Tue, 15 Apr 2008 13:21:37 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Ernte im Winter</title>
   <description>
    &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.4pt; font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich war fast vier Monate
arbeitslos gewesen, und nun endlich: Arbeit! Am 12. Januar 1987 sollte ich
anfangen. Dennoch - ganz gl&amp;uuml;cklich war ich dar&amp;uuml;ber nicht. Statt dessen sp&amp;uuml;rte
ich deutlich, da&amp;szlig; ich in die Bundesrepublik fahren und genealogische Forschung
betreiben solle. Also betete ich. Beim Beten wurde dieses Gef&amp;uuml;hl noch st&amp;auml;rker.
Nicht zu arbeiten war S&amp;uuml;nde, die neue Arbeit anzunehmen schien wie eine S&amp;uuml;nde.
Ich fastete und betete; ich sprach mit meinem Mann, und der sagte: &amp;bdquo;Wenn du das
so empfindest, dann solltest du die Arbeit vielleicht nicht annehmen.&amp;rdquo; Aber das
fand ich auch nicht richtig. Wieder betete ich. Danach sprach ich mit unserem
Zweigpr&amp;auml;sidenten. Er schlug vor, da&amp;szlig; ich zuerst in die Bundesrepublik fahren
und dann meine neue Stelle antreten solle, aber das w&amp;uuml;rde mir nur etwa zehn
Tage Zeit lassen. Er bot sogar an, uns hinzufahren. &amp;bdquo;Vom 12. Januar an habe ich
eine Woche Urlaub&amp;rdquo;, sagte er, &amp;bdquo;und ich wollte immer schon mal Norddeutschland
sehen.&amp;rdquo; Ob ich wohl den Arbeitsbeginn um eine Woche verschieben k&amp;ouml;nnte? Am 2.
Januar rief der Zweigpr&amp;auml;sident an und teilte uns mit, da&amp;szlig; er doch nicht fahren
k&amp;ouml;nne, weil der Distriktspr&amp;auml;sident unbedingt mit ihm reden m&amp;uuml;sse. Er w&amp;uuml;rde uns aber gern sein Auto leihen. Mein Mann nahm sich eine Woche frei. In nur zwei
Stunden mu&amp;szlig;ten wir eine Mitgliederfamilie in L&amp;uuml;beck wegen der &amp;Uuml;bernachtungen
anrufen, Karten f&amp;uuml;r die F&amp;auml;hre kaufen, das Auto abholen und die Koffer packen.
Diese Hast schien unsinnig, aber tief im Innern wu&amp;szlig;te ich, da&amp;szlig; der Herr es so
wollte.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;W&amp;auml;hrend dieser Zeit wurde ich eines &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt; font-size: 12pt&quot;&gt;Wir nahmen die F&amp;auml;hre von Trelleborg nach Travem&amp;uuml;nde. Schon eine halbe Stunde nach unserer Ankunft waren wir bei unseren guten Freunden in L&amp;uuml;beck. Sie fragten sich: Aber warum denn diese Eile? Schlie&amp;szlig;lich war es immer noch fr&amp;uuml;h am Morgen.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Wohin sollten wir uns nun wenden? Nachdem wir gebetet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Kirchenamt von Bad Segeberg, mit dem ich schon brieflich in Verbindung gestanden hatte. Wir kamen um 9 Uhr morgens dort an. Ein junger Mann empfing uns und erz&amp;auml;hlte, da&amp;szlig; die &amp;auml;ltere  Dame, mit der ich korrespondiert hatte, vor zwei Tagen in den Ruhestand getreten war. Er selbst war neu und konnte uns noch nicht helfen. Er erw&amp;auml;hnte aber, da&amp;szlig; die besagte Dame am n&amp;auml;chsten Tag mal hereinschauen werde. Ob ich dann wohl nochmal wiederkommen wolle? Ich schickte ein Sto&amp;szlig;gebet zum Himmel und sagte: &amp;bdquo;Fein, aber haben Sie eine Ahnung, was wir heute noch tun k&amp;ouml;nnen?&amp;rdquo; - &amp;bdquo;Ja, vielleicht . . . ja, ich glaube, ich habe da eine Idee&amp;rdquo;, sagte er, f&amp;uuml;hrte vier Telefongespr&amp;auml;che und gab uns dann vier Adressen. Die erste war die Anschrift eines Archivs, aber dort konnte man uns nicht weiterhelfen. Die zweite war die eines Geistlichen, aber der war nicht zu Hause. Die dritte Adresse war ein Haus in dem Dorf, in dem mein Vater geboren worden war, aber auch dort klingelten wir vergebens. Wir waren schon recht entmutigt, aber wir sprachen ein kurzes Gebet und klingelten nochmal. Da kam eine Frau aus dem Nachbarhaus und sagte, da&amp;szlig; der Mann, den wir suchten, weggefahren sei und erst in einer Woche zur&amp;uuml;ckkommen w&amp;uuml;rde. Wir erz&amp;auml;hlten ihr, war uns hergef&amp;uuml;hrt hatte. Daraufhin sagte sie, da&amp;szlig; er wahrscheinlich doch nicht viel f&amp;uuml;r uns h&amp;auml;tte, aber sie empfahl uns, seine Schwester zu fragen, die in der N&amp;auml;he wohnte. Sie m&amp;uuml;&amp;szlig;te wohl eine Ahnentafel besitzen.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Wir klingelten bei der Schwester, und eine neunzigj&amp;auml;hrige Frau kam an die T&amp;uuml;r. Wir zeigten ihr unsere Ahnentafel, und sie erz&amp;auml;hlte uns, da&amp;szlig; einst mein Gro&amp;szlig;vater in dem Haus gewohnt hatte, von dem wir gerade gekommen waren. Sie empfahl uns das Museum in Reinfeld, wo es sicher noch weitere Informationen g&amp;auml;be.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Der Museumsdirektor hie&amp;szlig; uns herzlich willkommen und erz&amp;auml;hlte uns vieles von der Familie meines Gro&amp;szlig;vaters, was ich selbst noch gar nicht gewu&amp;szlig;t hatte. Er hatte einen Kaufvertrag des Hauses, bei dem wir zuvor gewesen waren. Er sagte, wenn wir am folgenden Tag wiederk&amp;auml;men, w&amp;uuml;rde er uns eine Kopie des Vertrages und auch Kopien anderer interessanter Dokumente geben. Nachdem wir unserer Tochter das Grab meines Gro&amp;szlig;vaters und das meines Urgro&amp;szlig;vaters gezeigt hatten, kehrten wir nach L&amp;uuml;beck zur&amp;uuml;ck.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Am n&amp;auml;chsten Tag, es war Dienstag, suchten wir den Geistlichen auf, der vorher nicht zu Hause gewesen war. Er nannte uns einige Bauernh&amp;ouml;fe in der Gegend. Auf einem Stand ein kleines wei&amp;szlig;es Haus, aber es war gerade niemand zu Hause. Auf vielen H&amp;ouml;fen lie&amp;szlig; man uns die Ahnentafeln abschreiben.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Am Nachmittag erreichten wir ein Haus, wo nur die Frau daheim war. Zuerst war sie uns gegen&amp;uuml;ber mi&amp;szlig;trauisch, aber als wir ihr unsere Ahnentafel zeigten, bat sie uns herein. Bald kam auch ihr Mann zur&amp;uuml;ck. Ich stellte bald fest, da&amp;szlig; er mit mir verwandt war. An der Kaffeetafel erz&amp;auml;hlten die beiden von Salt Lake City und den gro&amp;szlig;en Archiven der Mormonen. Der Mann fragte: &amp;bdquo;Sind sie vielleicht Mormonen?&amp;rdquo; Wir sagten ja, und er fuhr fort: &amp;bdquo;Wir auch, obwohl wir nicht aktiv sind.&amp;rdquo; Wir konnten unser Zeugnis geben. Als wir nach dem Abendbrot gehen wollten, sagte der Mann: &amp;bdquo;Zu Weihnachten habe ich eine Kantate von Bach geh&amp;ouml;rt. Sie enth&amp;auml;lt ein Gebet, da&amp;szlig; Gott uns seine Engel senden m&amp;ouml;ge. Ich habe zu Gott gebetet, da&amp;szlig; er seine Engel zu uns senden m&amp;ouml;ge. Und jetzt wei&amp;szlig; ich, da&amp;szlig; er mein Gebet erh&amp;ouml;rt hat.&amp;rdquo; Wie unbedeutend und unw&amp;uuml;rdig f&amp;uuml;hlten wir uns da, und doch, wie gl&amp;uuml;cklich! Sie waren die einzigen Mitglieder der Kirche weit und breit, und der Herr hatte uns zu ihnen gef&amp;uuml;hrt.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Tags darauf gingen wir wieder ins Museum. Der Direktor hatte uns Kopien gemacht und eine ganze Ahnenlinie erforscht. Er versprach uns noch mehr Namen, wenn wir gegen Ende der Woche zur&amp;uuml;ckk&amp;auml;men. Als wir das Museum verlie&amp;szlig;en, kam uns die Idee, eine Anzeige in der Zeitung aufzugeben. Anschlie&amp;szlig;end fuhren wir nochmals zum kleinen wei&amp;szlig;en Haus, aber wieder vergebens. Wir suchten noch weitere H&amp;ouml;fe auf und durften zahlreiche Ahnentafelnabschreiben. Jemand erz&amp;auml;hlte uns von einem Archiv in L&amp;uuml;beck, das aber nur einmal in der Woche ge&amp;ouml;ffnet sei. Dort w&amp;uuml;rden wir wohl weitere Namen finden.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Der n&amp;auml;chste Tag war Donnerstag, und wir hatten nur noch zwei Tage, ehe wir wieder nach Schweden zur&amp;uuml;ckkehren mu&amp;szlig;ten. Wir besuchten einen Mann, an den wir verwiesen worden waren. Er hatte eine Ahnentafel, die uns ein freundlicher Bankangestellter kopierte. Im Postamt lieh ich mir die Telefonb&amp;uuml;cher all der Orte, in denen wir gewesen waren. Daraus schrieb ich die Namen ab, die ich aus meiner Forschung kannte. Als ich diese Leute dann anrief, waren die meisten bereit, uns zu helfen. Ich erhielt noch mehr Namen. Am Nachmittag verhinderte ein Schneesturm jedoch, da&amp;szlig; wir die kleineren D&amp;ouml;rfer aufsuchten, also fuhren wir wieder ins Museum in Reinfeld. Leider war der Direktor an diesem Tag nicht da. Nach einem Gebet beschlossen wir, zum Kirchenamt zu gehen. Mein Mann hielt das Auto an, um einen Passanten nach dem Weg dorthin zu fragen - und zu unser aller &amp;Uuml;berraschung war es der Museumsdirektor! Wir fuhren ihn nach Hause und erhielten noch einige Namen von ihm.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Am Tag darauf waren wir wieder bei dem kleinen wei&amp;szlig;en Haus. Diesmal kam ein Mann an die T&amp;uuml;r. Er lie&amp;szlig; uns einen Stammbaum von etwa 80 Seiten abschreiben, der &amp;uuml;ber 250 Namen enthielt. Auf der Fahrt nach L&amp;uuml;beck sah ich diese Unterlagen durch und entdeckte, da&amp;szlig; seine und meine &amp;auml;ltesten Vorfahrinnen Schwestern waren. Um halb sechs am Freitag nachmittag hatten wir mit allen Leuten Kontakt aufgenommen, wie wir es vorgehabt hatten. Wir waren dem Herrn f&amp;uuml;r seinen Beistand &amp;uuml;beraus dankbar.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Als wir am n&amp;auml;chsten Tag L&amp;uuml;beck in Richtung Travem&amp;uuml;nde verlie&amp;szlig;en, war Schneesturm auf der Autobahn. 15 Zentimeter hoher Matsch auf der Fahrbahn machten das Fahren gef&amp;auml;hrlich, und wir sagten uns: &amp;bdquo;Wenn es hier schon so &amp;uuml;bel ist, wie mu&amp;szlig; es dann erst in Schweden aussehen?&amp;rdquo; In S&amp;uuml;dschweden waren die Stra&amp;szlig;en aber trocken. So kamen wir sicher nach Hause.
Am Tag nach unserer R&amp;uuml;ckkehr machte ein wilder Schneesturm alle Stra&amp;szlig;en in der Umgebung unseres Ortes unpassierbar, und so blieb es eine ganze Woche lang. W&amp;auml;ren wir nur einen Tag sp&amp;auml;ter zur&amp;uuml;ckgekommen, h&amp;auml;tten wir eine Woche lang in Malm&amp;ouml; festgesessen, rund 200 Kilometer von zu Hause. Das war uns ein Zeugnis davon, da&amp;szlig; der Herr unsere Reise eine Woche zuvor gewollt hatte. Ich konnte nun, wie geplant, am 12. Januar meine Arbeitsstelle antreten.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&amp;nbsp;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Doch noch wichtiger als die neue Arbeit war das, was ich mit Hilfe des Herrn in meiner deutschen Heimat vollbracht hatte. Ich war mit den Daten von &amp;uuml;ber 600 Vorfahren* nach Schweden zur&amp;uuml;ckgekehrt, f&amp;uuml;r die das stellvertretende Werk im Stockholm-Tempel getan werden konnte.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;span style=&quot;font-size: 10pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Edith Wikl&amp;ouml;f wohnt zur Zeit in G&amp;ouml;teborg, Schweden.&lt;/span&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;span style=&quot;font-size: 10pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Bei einem sp&amp;auml;teren Besuch in der Bundesrepublik fand Schwester Wikl&amp;ouml;f auf der R&amp;uuml;ckseite einer Ahnentafel einen Zeitungsausschnitt, der sie zu einer Frau f&amp;uuml;hrte, die &amp;uuml;ber 40 Jahre lang genealogische Forschung betrieben hatte. Schwester Wikl&amp;ouml;f erhielt von dieser Frau 51 Ahnentafeln mit Daten von insgesamt 7000 Vorfahren, f&amp;uuml;r die die stellvertretende Arbeit im Tempel getan werden konnte. 
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 21:45:20 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Meine schwarzen Vorfahren ausfindig machen</title>
   <description>
    &lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Bald nachdem ich mich zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bekehrt hatte, erhielt ich meinen Patriarchalischen Segen. Darin wurde mir geraten, Genealogie zu betreiben. Das &amp;uuml;berraschte mich, denn weil ich schwarz war, hatte ich immer gemeint, es sei hoffnungslos, Genealogie zu betreiben. Wie sollte ich Aufzeichnungen &amp;uuml;ber meine Vorfahren finden? Sklaven wurden nur als namenloser Besitz aufgef&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;
Doch obwohl ich nicht die Erfahrung, die Zeit und auch nicht das Geld f&amp;uuml;r ausgedehnte Nachforschungen hatte, hatte ich doch meinen Patriarchalischen Segen, der mich aufforderte, meine Vorfahren ausfindig zu machen und zuzusehen, da&amp;szlig; f&amp;uuml;r sie die Tempelarbeit getan wurde. So fing ich also an.&lt;br /&gt;
Nachdem ich monatelang vergeblich nachgeforscht hatte, hatte ich eines Nachts einen Traum. Ich sah, wie das Bild meiner Ururgro&amp;szlig;mutter, das bei uns im Wohnzimmer an der Wand h&amp;auml;ngt, abgenommen und mir gegeben wurde. Ich hatte bisher vergeblich nach Aufzeichnungen &amp;uuml;ber sie gesucht. Aber der Traum war so lebendig, da&amp;szlig; ich das Bild am n&amp;auml;chsten Tag gespannt anstarrte und mich fragte, was es f&amp;uuml;r mich bereithielt und warum ich es im Traum gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Immer wieder zog es mich an jenem Tag zu dem Bild zur&amp;uuml;ck. Langsam, aber immer st&amp;auml;rker, sp&amp;uuml;rte ich, da&amp;szlig; ich an die Mississippi-Archive schreiben und dort um Informationen bitten sollte. Das schien zwar nicht logisch zu sein, aber ich folgte doch dem Impuls.&lt;br /&gt;
Eine Woche sp&amp;auml;ter erhielt ich die Kopie einer Urkunde, die die Geburt meiner Ururgro&amp;szlig;mutter best&amp;auml;tigte und mir alle weiteren Angaben zug&amp;auml;nglich machte, die ich brauchte. jetzt freue ich mich darauf, f&amp;uuml;r sie die errettenden heiligen Handlungen im Atlanta-Tempel an mir vollziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
Ich habe auf dem Bild im Wohnzimmer fr&amp;uuml;her immer nur meine Ururgro&amp;szlig;mutter gesehen. Jetzt erinnert es mich daran, da&amp;szlig; ich meinte, es sei unm&amp;ouml;glich, Angaben &amp;uuml;ber meine Vorfahren zu finden, der Herr jedoch mir einen Weg dazu wies.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;
Wie Carol Batey die Geschichte Brad Wilcox erz&amp;auml;hlt hat, Oktober 1987&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
   </description>
   <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/10681_meine_schwarzen_vorfahren_ausfindig_machen.html</link>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Tue, 04 Mar 2008 13:46:40 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Mit dem Wunsch eines Sterbenden begann die Suche nach Fanlilienangehörigen</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Mit dem Wunsch eines Sterbenden begann die Suche nach Fanlilienangeh&amp;ouml;rigen, die schlie&amp;szlig;lich vier Jahrhunderte zur&amp;uuml;ckreichte und sich auf zwei Kontinente erstreckte&lt;br /&gt;
Drei&amp;szlig;ig Jahre lang forschte Derteano und sammelte Angaben &amp;uuml;ber seine Familie. Dabei gab er die Hoffnung nie auf, da&amp;szlig; er eines Tages den Grund daf&amp;uuml;r verstehen werde.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als ich Pr&amp;auml;sident des Distrikts Barquisimeto in Venezuela war, forderte ich in dieser Eigenschaft die Mitglieder in meinem Bereich immer wieder auf, genealogische Forschungen zu betreiben. Ich selbst widmete mich eifrig dieser Aufgabe, war aber oft entt&amp;auml;uscht, weil einige Unterlagen meiner Eltern und Gro&amp;szlig;eltern in Peru, meinem Heimatland, waren. Ich gab mir gro&amp;szlig;e M&amp;uuml;he, Angaben von meinen dortigen Verwandten zu bekommen, aber sie geh&amp;ouml;rten nicht der Kirche an und hatten deshalb keine gro&amp;szlig;e Lust, mir zu helfen. Das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Problem bestand aber darin, da&amp;szlig; meine Vorfahren einmal aus Europa gekommen waren.&lt;br /&gt;
Ich hatte aber nicht nur nicht genug Geld, um nach Europa zu fahren, sondern wu&amp;szlig;te noch nicht einmal genau, aus welchem Land genau meine Vorfahren stammten.&lt;br /&gt;
Die Zeit verging, und ich mu&amp;szlig;te aus beruflichen Gr&amp;uuml;nden nach Valencia fahren. Damals wurde ich sehr gepr&amp;uuml;ft; nicht nur mein Zeugnis von der Kirche wurde auf die Probe gestellt, sondern ich hatte auch mit anderen Schwierigkeiten zu k&amp;auml;mpfen. In Valencia h&amp;ouml;rte ich von einem Schriftsteller namens Kepa De Derteano y Basterra, der denselben Familiennamen hatte wie ich. Bob Steelheart, ein Mitglied der Gemeinde in Valencia, bot an, mir bei der Suche nach dem Schriftsteller zu helfen. Wir sahen also in den vielen B&amp;uuml;chern nach, die Derteano ver&amp;ouml;ffentlicht hatte, und fanden schlie&amp;szlig;lich seine Anschrift. Der erste Besuch bei ihm war vergebens - er und seine Frau waren nicht zu Hause. Seine Tochter meinte jedoch, ich sollte es sp&amp;auml;ter am Abend noch einmal versuchen.&lt;br /&gt;
Wir gingen also noch einmal hin, und diesmal war Derteano zu Hause. Wir f&amp;uuml;hrten ein ganz besonderes Gespr&amp;auml;ch, bei dem wir bald auf unsere Vorfahren zu sprechen kamen. Wir hatten zwar denselben Nachnamen, aber er war spanischer Baske, ich dagegen Peruaner. Derteano zeigte mir seine genealogischen Aufzeichnungen, und ich stellte erstaunt fest, da&amp;szlig; sie bis ins 16. Jahrhundert zur&amp;uuml;ckreichten. Als er mir dann sagte, warum er die Aufzeichnungen gesammelt hatte, war ich beinahe sprachlos.&lt;br /&gt;
Er erz&amp;auml;hlte, ein Gro&amp;szlig;onkel - Abt in der katholischen Kirche - habe ihn auf dem Totenbett gebeten, die genealogischen Aufzeichnungen der Familie Derteano zusammenzustellen. Derteano versprach es ihm, obwohl er den Wunsch mehr f&amp;uuml;r das zusammenhanglose Gerede eines Sterbenden hielt. Aber weil er es versprochen hatte, begann er nach einiger Zeit damit, Aufzeichnungen &amp;uuml;ber die Derteanos zu suchen.&lt;br /&gt;
Er mu&amp;szlig;te viel Zeit, M&amp;uuml;he und Geld aufwenden, um die notwendigen Angaben zu finden. Oft h&amp;auml;tte er das Projekt am liebsten aufgegeben. Aber als er einmal beschlossen hatte, mit der Suche aufzuh&amp;ouml;ren, erschien ihm sein Onkel im Traum und erinnerte ihn an sein Versprechen.&lt;br /&gt;
So forschte Derteano drei&amp;szlig;ig Jahre lang weiter und fand in vielen Teilen der Welt Angeh&amp;ouml;rige seiner Familie. Er wu&amp;szlig;te allerdings nicht, warum er die Angaben sammelte, nat&amp;uuml;rlich abgesehen davon, da&amp;szlig; er damit den Wunsch eines Sterbenden erf&amp;uuml;llte. Er erz&amp;auml;hlte, er arbeite sozusagen blind und hoffe, da&amp;szlig; er eines Tages den Grund verstehen w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
Ich sagte, da&amp;szlig; ich ihm den Grund nennen k&amp;ouml;nne, und erz&amp;auml;hlte ihm von der Kirche und warum wir im Tempel stellvertretend heilige Handlungen f&amp;uuml;r die Verstorbenen vollziehen.&lt;br /&gt;
Ich las ihm 1 Petrus 3:18-20 vor, wo es hei&amp;szlig;t, da&amp;szlig; der Erretter das Evangelium in der Geisterwelt verk&amp;uuml;ndet hat. Dann las ich ihm aus ,Lehre und B&amp;uuml;ndnisse&amp;#39;, Abschnitt 138 vor und erkl&amp;auml;rte, wie sehr die Geister sich freuen, wenn sie das Evangelium h&amp;ouml;ren, und da&amp;szlig; sie hoffen, ihre Nachkommen w&amp;uuml;rden an sie denken, da sie ohne uns nicht alles erreichen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Derteano war au&amp;szlig;er sich vor Freude, als er den Grund f&amp;uuml;r seine Nachforschungen begriff. Jetzt - im Alter von 63 Jahren - f&amp;uuml;hlte er sich endlich der Verpflichtung ledig, die sein Gro&amp;szlig;onkel ihm &amp;uuml;bertragen hatte.&lt;br /&gt;
Er gab mir eine Kopie aller Geburts- und Heiratsurkunden, die er gesammelt hatte, und dazu Namen und Adresse anderer Derteanos in anderen L&amp;auml;ndern. Ich war &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt vor Freude, als wir in seinen Unterlagen zusammen einen gemeinsamen Vorfahren fanden und so die Verbindung von meiner Familie zu seiner herstellen konnten.&lt;br /&gt;
Derteano schenkte mir eins seiner B&amp;uuml;cher, in das er folgende Widmung geschrieben hatte: &amp;bdquo;F&amp;uuml;r Luis Roberto und Rosa Liliana Derteano - Verwandte, nach denen ich mein ganzes Leben gesucht habe. Ohne Zweifel hat uns nicht der Zufall zusammengef&amp;uuml;hrt. &lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;Kepa De Derteano y Basterra. Mai 1988&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/10671_mit_dem_wunsch_eines_sterbenden_begann_die_suche_nach_fanlilienangehrigen.html</link>
   <comments>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/10671_mit_dem_wunsch_eines_sterbenden_begann_die_suche_nach_fanlilienangehrigen.html</comments>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Mon, 03 Mar 2008 08:45:29 +0100</pubDate>
   <source url="http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/feeds/rss20">Der Geist des Elija</source>
     </item>
    <item>
   <title>Die Eltern, die du nicht gekannt hast</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;
Genealogie und Missionsarbeit gehen Hand in Hand. Beide bringen Gottes Kindern das Evangelium und die errettenden Verordnungen  die eine Arbeit den Verstorbenen, die andere den Lebenden. Meine Mission gab mir die M&amp;ouml;glichkeit, beides zu tun.&lt;br /&gt;
Ich bin in Weonju in S&amp;uuml;dkorea geboren, irgendwann im Jahr 1958, und wurde sp&amp;auml;ter von einer amerikanischen Familie adoptiert. Als ich vierzehn war, schlo&amp;szlig; ich mich der Kirche an. Ein Jahr sp&amp;auml;ter, als ich mir Gedanken machte, was ich nach meinem Schulabschlu&amp;szlig; tun sollte, entschlo&amp;szlig; ich mich,  meinen Patriarchalischen Segen zu empfangen. Zuerst sprach ich mit dem Patriarchen, der mir riet, bez&amp;uuml;glich dem, was ich wissen wollte, zu fasten und zu beten. Das tat ich auch, und als ich den Segen erhielt, hatte ich ein gutes Gef&amp;uuml;hl, was die Verhei&amp;szlig;ungen anging, die mir gegeben wurden. Doch ein Abschnitt verwirrte mich:&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Du wirst den Vorzug haben, f&amp;uuml;r deine Familie und zu ihren Gunsten ein Werk zu tun, f&amp;uuml;r die Eltern, die du nicht gekannt hast. Wenn du nach Aufzeichnungen &amp;uuml;ber deine Familie forschst, wirst du Hilfe vom Himmel erhalten. Gott wird deine Gebete beantworten, wenn du fastest und betest und deine Zeit und deine Talente treu in den Dienst der Sache stellst.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; ich meine Arbeit im Bereich der Genealogie tun sollte, doch ich verstand nicht, was mit der Stelle die Eltern, die du nicht gekannt hast gemeint war. Ich hatte keine Ahnung, wer meine nat&amp;uuml;rlichen Eltern waren oder wie ich das herausfinden konnte.&lt;br /&gt;
Soviel ich wu&amp;szlig;te, war ich ein Waisenkind, als ich adoptiert wurde.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend des letzten Semesters am College hatte ich, nach aufrichtigem Beten und tiefem Nachsinnen, das sichere Gef&amp;uuml;hl, ich solle auf Mission gehen. Ich reichte meine Papiere ein, doch ich bef&amp;uuml;rchtete, da&amp;szlig; ich nach Korea berufen werden w&amp;uuml;rde. Ich wollte nicht unbedingt nach Korea gehen. Nach einigen Wochen kam die Berufung in die Seoul-West-Mission in Korea.&lt;br /&gt;
Ich k&amp;auml;mpfte, ob ich die Berufung annehmen sollte, doch als der Tag der Abreise n&amp;auml;herr&amp;uuml;ckte, dachte ich an die Verhei&amp;szlig;ung in meinem Patriarchalischen Segen. Wie sonst sollte ich nach meinen Vorfahren forschen k&amp;ouml;nnen? Ich musste nach Korea gehen.&lt;br /&gt;
Nachdem ich im Missionsheim in Korea angekommen war, fragte mich der Missionspr&amp;auml;sident: &amp;bdquo;M&amp;ouml;chten Sie Familienforschung betreiben, w&amp;auml;hrend Sie hier sind?&amp;rdquo; &amp;Uuml;berrascht und von seiner Frage ermutigt, antwortete ich: &amp;bdquo;Ja, sehr gern sogar.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Drei Monate vergingen. Ich konzentrierte mich darauf, Koreanisch zu lernen, und hatte im Bereich der Genealogie noch nichts getan. Dann bat ich eines Tages meine koreanische Mitarbeiterin und einen anderen koreanischen Mitarbeiter und einen anderen koreanischen Missionar, mir bei meiner Suche zu helfen. Sie willigten ein, also machten wir uns am Vorbereitungstag auf die Suche nach der Vermittlungsstelle, die meine Adoption geregelt hatte. Als die Beamten erfuhren, da&amp;szlig; ich nach meinen Vorfahren forschen wollte, sahen sie ihre Unterlagen durch, bis sie meine fanden.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Noch ein kleines M&amp;auml;dchen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Neben meinen Unterlagen waren die eines anderen kleinen M&amp;auml;dchens, das auf dem Bild genauso aussah wie ich auf meinen Babybildern. Ich dachte, die Unterlagen seien vielleicht vertauscht worden, doch die Beamten erkl&amp;auml;rten mir, da&amp;szlig; die W&amp;ouml;rter hyungje im, die neben unsere Namen geschrieben waren, Geschwister bedeuteten. Ich hatte eine Schwester!&lt;br /&gt;
Die Adoptionsunterlagen enthielten unsere amerikanischen Namen und unsere Adressen, also schrieb ich meiner eben entdeckten Schwester in Oklahoma und erkl&amp;auml;rte ihr, warum ich in Korea war und nach unseren Unterlagen suchte.&lt;br /&gt;
Da sich meine Adresse in der Zwischenzeit ge&amp;auml;ndert hatte, war ich darauf gefa&amp;szlig;t, da&amp;szlig; sich auch ihre vielleicht ge&amp;auml;ndert hatte. Und da sie ja nun zu einer anderen Familie geh&amp;ouml;rte, war ich auch darauf vorbereitet, da&amp;szlig; sie vielleicht gar kein Interesse an mir und meiner Suche hatte.&lt;br /&gt;
Eineinhalb Monate gingen vorbei, ohne da&amp;szlig; ich eine Antwort erhielt. Obwohl ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; ich vielleicht nie von ihr h&amp;ouml;ren w&amp;uuml;rde, verlor ich nie die Hoffnung. Auch meine amerikanische Familie wollte gerne etwas &amp;uuml;ber sie erfahren. Mein Vater war sogar bereit, nach ihr zu suchen, wenn ich auf meinen Brief keine Antwort erhielt. Doch dann, am 14. Februar, erhielt ich einen Brief von Lila Lew Miller  meiner Schwester. Ihre Eltern hatten immer noch dieselbe Adresse in Oklahoma. Meine Schwester hatte mit dem Brief ein Bild geschickt, auf dem sie mit ihrem Mann und ihrem kleinen Jungen zu sehen war. Sie schrieb, sie wolle mich unbedingt kennenlernen.&lt;br /&gt;
In unseren Unterlagen war auch der Name des Waisenhauses in Weonju erw&amp;auml;hnt, von wo aus die Vermittlungsstelle unsere Namen erhalten hatte. Es hie&amp;szlig; Weonju Yangnyoe Weonjang. In meinem koreanischen W&amp;ouml;rterbuch gab es keine direkte &amp;Uuml;bersetzung daf&amp;uuml;r, doch es gab zwei M&amp;ouml;glichkeiten: Yangnyoe, was adoptierte Tochter bedeutet, oder Yangno, was Altersheim bedeutet.&lt;br /&gt;
Ich fragte mehrere Missionare in Weonju, ob sie etwas &amp;uuml;ber die Waisenh&amp;auml;user herausfinden konnten, die zwischen Ende 1950 und 1960 mit der Vermittlungsstelle zusammengearbeitet hatten. Doch trotz monatelanger Suche konnten sie nichts herausfinden.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;strong&gt;
Waisenhaus oder Altersheim &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend dieser Zeit arbeitete ich in der Umgebung von Seoul. Pr&amp;auml;sident Ch&amp;#39;oi Dong Wan, ein Mitglied der Pfahlpr&amp;auml;sidentschaft des Pfahles Seoul West, wurde ein guter Freund. Einmal, als wir bei ihm eingeladen waren, sprach ich von der Verhei&amp;szlig;ung, die ich in meinem Patriarchalischen Segen erhalten hatte. Er bot mir seine Hilfe an. Ein paar Wochen sp&amp;auml;ter machten er, meine Mitarbeiterin und ich uns am Vorbereitungstag auf den Weg nach Weonju, um festzustellen, was wir herausfinden konnten.&lt;br /&gt;
In einem Waisenhaus erfuhren wir, da&amp;szlig; eine christliche Missionarin aus Kanada, Schwester O&amp;#39;Connor, die Berichte &amp;uuml;ber die Waisen gef&amp;uuml;hrt hatte, doch sie war in den sechziger Jahren nach Kanada zur&amp;uuml;ckgekehrt. Es gab noch einen Ort, wo wir hingehen konnten &amp;#64979; das Waisenhaus, das in unseren Unterlagen erw&amp;auml;hnt worden war, Weonju Yangnyoe Weonjang. Doch es war kein Waisenhaus, es war ein Altersheim! Dennoch &amp;uuml;berkam mich ein seltsames Gef&amp;uuml;hl  als sei ich schon einmal dortgewesen. Nun war ich wirklich verwirrt. Ich konnte nicht verstehen, woher dieses Gef&amp;uuml;hl kam.&lt;br /&gt;
Nach unserer scheinbar nutzlosen Suche waren wir entt&amp;auml;uscht, doch wir gaben nicht auf. Pr&amp;auml;sident Ch&amp;#39;oi und ich hatten das Gef&amp;uuml;hl, wir sollten noch einmal zu der Vermittlungsstelle gehen und meine Unterlagen &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen. Als wir meine Unterlagen noch einmal durchsahen, bemerkten wir, da&amp;szlig; der Name &amp;bdquo;O&amp;#39;Connor&amp;rdquo; auf koreanisch oben in die Ecke geschrieben war. Ich erfuhr, da&amp;szlig; das Altersheim einmal ein Waisenhaus gewesen war und wirklich der Ort war, wo meine Schwester und ich bis zu unserer Adoption geblieben waren. Wir wu&amp;szlig;ten nun, wo meine Schwester und ich hergekommen waren. &lt;br /&gt;
Pr&amp;auml;sident Ch&amp;#39;oi schlug daraufhin vor, da&amp;szlig; wir in einer der Zeitungen Seouls einen Artikel &amp;uuml;ber meine Suche ver&amp;ouml;ffentlichen sollten. Er erz&amp;auml;hlte mir, da&amp;szlig; seit dem Krieg viele Menschen mit Hilfe der Zeitung versuchten, verlorene Familienangeh&amp;ouml;rige wiederzufinden. Wir trafen uns mit einem Reporter, der eine kurze Beschreibung von meiner Schwester und mir niederschrieb sowie unsere Geschichte, soweit wir sie kannten. Am 2. Juni 1984 erschien der Artikel in der Zeitung. Sofort erhielten wir viele Telefonanrufe von Menschen, die glaubten, wir k&amp;ouml;nnten vielleicht zu ihrer Familie geh&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;
Ein ungew&amp;ouml;hnlicher Telefonanruf&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Einer der Anrufe war ziemlich ungew&amp;ouml;hnlich. Ich konnte nicht alles verstehen, was der Mann sagte, doch mit Hilfe meiner Mitarbeiterin erfuhr ich, da&amp;szlig; er Ko In Soo hie&amp;szlig;. Er rief aus Shillim an, einem kleinen Dorf, das au&amp;szlig;erhalb von Weonju lag. Er erz&amp;auml;hlte von Zwillingsschwestern, die seine Familie Ende der F&amp;uuml;nfziger Jahre zur Adoption freigegeben hatte. Ich zweifelte daran, da&amp;szlig; meine Schwester und ich Zwillinge waren. Auf den Babybildern sahen wir uns zwar &amp;auml;hnlich, doch wir hatten nicht dasselbe Geburtsdatum.&lt;br /&gt;
Doch Ko In Soo lud uns ein, ihn zu besuchen. Er fragte uns, ob es uns m&amp;ouml;glich sei, zuerst seinen Sohn Ko Hun Kyu aufzusuchen, der in Seoul lebte. Ko Hun Kyu und seine Mutter waren die beiden, die die beiden M&amp;auml;dchen ins Waisenhaus gebracht hatten. Also riefen wir ihn an und verabredeten uns Und wenn es wahr war, was der Mann erz&amp;auml;hlte? Ko Hun Kyu w&amp;auml;re dann einer meiner Verwandten! Ich war nicht sicher, ob ich bereit war, ihm zu begegnen. Als ich mich mit Ko Hun Kyu und seiner Frau traf, starrte er mich an und sagte, ich s&amp;auml;he genauso aus wie seine Tante. Mit Tr&amp;auml;nen in den Augen begann er, die Geschichte zu erz&amp;auml;hlen. Er brachte zum Ausdruck, da&amp;szlig; sie es tief bereut hatten, die Zwillinge zur Adoption freigegeben zu haben. Doch ich war skeptisch und wollte Beweise sehen &amp;#64979; Bilder und Urkunden. Und was war mit den verschiedenen Geburtsdaten?&lt;br /&gt;
Ko Hun Kyu lud uns zu sich nach Hause ein, damit er mir das Familienalbum zeigen konnte. Leider hatte er keine Bilder von der Frau, die er meine Mutter nannte. Ich hegte immer noch Zweifel, und wir riefen daher die Familie in Shillim an und verabredeten einen Besuch.&lt;br /&gt;
Shillim ist ein kleines Dorf  so klein, da&amp;szlig; es nicht einmal eine Bushaltestelle gibt. Doch der Busfahrer hielt extra f&amp;uuml;r uns an. Die Luft war rein, frisch und warm, als wir auf dem Weg zwischen den Reisfeldern entlanggingen. Ko Hun Kyu ging voraus. Wir kamen ins Dorf &amp;#64979; ein kleiner Laden und ein paar H&amp;auml;user. Wir gingen &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e und sahen einen alten Mann, der am Tor auf uns wartete. Er war klein und von der koreanischen Sonne gebr&amp;auml;unt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;
Mein koreanischer Gro&amp;szlig;vater?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Er schien aufgeregt zu sein, und er starrte mich unverwandt an. Das Haus war aus verwittertem Holz, Lehm und Pappe. Wir gingen auf das Haus zu, zogen die Schuhe aus und traten in den Raum ein. Auf der einen Seite war der ganze Besitz der Familie an der Wand aufgestellt  ein paar Kisten, ein zusammenklappbarer Tisch, ein paar Kissen und ein paar Kleider.&lt;br /&gt;
Die ganze Familie stand um mich herum. Sie starrten mich an und sprachen &amp;uuml;ber meine Augen und meine Gesichtsz&amp;uuml;ge  sie sagten, ich h&amp;auml;tte dieselben Augen und Gesichtsz&amp;uuml;ge wie die Frau, die sie f&amp;uuml;r meine Mutter hielten. Sie waren &amp;uuml;berzeugt davon, da&amp;szlig; ich eine der Zwillingsschwestern war, die sie zur Adoption freigegeben hatten. Als ich sie bat, mir ihre Unterlagen zu zeigen, brachten sie mir ihre staubbedeckten Fotoalben. Sie zeigten mir vor allem ein Bild. Ein &amp;auml;lteres Ehepaar stand auf der einen Seite des verblichenen Familienfotos. Die Tochter des Ehepaars  die Frau, die sie meine Mutter nannten  stand in der Mitte, der Sohn, Ko In Soo, stand mit seiner Frau auf der anderen Seite. Ko Hun Kyu war mit einigen anderen Kindern in der vorderen Reihe. Ich sah keine &amp;Auml;hnlichkeit zwischen mir und der Frau, von der sie behaupteten, sie sei meine Mutter, obwohl ich eine gewisse &amp;Auml;hnlichkeit zwischen mir und dem &amp;auml;lteren Ehepaar sah. War diese Frau wirklich meine Mutter? Sie sah winzig und zerbrechlich aus und viel j&amp;uuml;nger als sechsundzwanzig.&lt;br /&gt;
Ko In Soo erz&amp;auml;hlte uns den Rest der Geschichte. Seine Schwester, Ko In Soon, hatte Kim Chin Ku geheiratet, der aus einem anderen Dorf stammte. Sie waren dann nach Ch&amp;#39;ungpoong gezogen, wo sie einige Zeit sp&amp;auml;ter einen Sohn geboren hatte. Ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes hatte sie Zwillinge geboren  zwei M&amp;auml;dchen, doch sie starb kurz darauf. Als Ko In Soo vom Tod seiner Schwester erfahren hatte, war er nach Ch&amp;#39;ungpoong gegangen und hatte die drei Kinder nach Shillim geholt. Da er selbst einige Kinder hatte und nicht die Mittel hatte, alle zu versorgen, hatte er sich entschieden, die Zwillinge in ein Waisenhaus zu bringen. Dort hatten die Verwalter verschiedene Geburtsdaten aufgeschrieben, da sie meinten, da&amp;szlig; Zwillinge kaum eine Chance h&amp;auml;tten, gemeinsam adoptiert zu werden.&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte Kim Chin Ku, mein Vater, wieder geheiratet. Er wollte die Kinder holen und mu&amp;szlig;te erfahren, da&amp;szlig; die Zwillinge adoptiert worden waren. Daraufhin hatte er seinen Sohn mit sich nach Ch&amp;#39;ungpoong genommen. Ko In Soo erz&amp;auml;hlte mir, er habe geh&amp;ouml;rt, da&amp;szlig; die Familie immer noch dort lebe, doch der Vater sei sehr krank. Als er mit seinem Bericht zu Ende war, fragte ich Ko In Soo, ob sie noch weitere Familienunterlagen besa&amp;szlig;en. Er ging zu den Schubladen, die auf der einen Seite des Raumes standen, und holte ein Buch aus Reispapier hervor, das mit den Jahren verblichen war. Ich &amp;ouml;ffnete das Buch und sah, da&amp;szlig; darin der Stammbaum der Familie in chinesischen und koreanischen Schriftzeichen festgehalten war. Was f&amp;uuml;r ein kostbarer Schatz Ich verlie&amp;szlig; Shillim mit dem Gef&amp;uuml;hl, da&amp;szlig; ich gefunden hatte, was ich gesucht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;
Die Suche nach meinem Vater&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der n&amp;auml;chste Schritt war, nach Ch&amp;#39;ungpoong zu gehen, um meinen Vater und meinen Bruder ausfindig zu machen. Ch&amp;#39;ungpoong liegt s&amp;uuml;dwestlich von Jechon in einem abgelegenen Teil Koreas. Einige Zeit sp&amp;auml;ter fuhren wir mit dem Bus &amp;uuml;ber ungepflasterte Stra&amp;szlig;en zwischen Reisfeldern dorthin. Als wir ankamen, fragten wir beim Meldeb&amp;uuml;ro nach, doch die Beamten hatten noch nie etwas von Kim Chin Ku geh&amp;ouml;rt. Wir gingen auch zur Schule, um dort die Unterlagen einzusehen. Die Schule besa&amp;szlig; keine Unterlagen vom Sohn, doch wir trafen dort jemand, der die Familie kannte. Er erz&amp;auml;hlte uns, da&amp;szlig; sie unter einem anderen Namen registriert waren (was nicht un&amp;uuml;blich ist f&amp;uuml;r Koreaner). Wir sahen wieder nach und fanden einen Hinweis auf eine Schule in Taegu, einer anderen Stadt in S&amp;uuml;dkorea.&lt;br /&gt;
Wieder in Seoul, setzte sich Pr&amp;auml;sident Ch&amp;#39;oi mit einigen F&amp;uuml;hrern der Kirche in Taegu in Verbindung, und ihnen gelang es, mit Hilfe der Schulunterlagen zwei Adressen ausfindig zu machen: eine in Young Duk, wo Kim Chin Ku gelebt hatte, ehe er meine Mutter geheiratet hatte, und eine in Taegu. Wir wollten beide &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen. Pr&amp;auml;sident Ch&amp;#39;ois Sohn, der uns begleitete, hatte das Gef&amp;uuml;hl, wir sollten zuerst nach Young Duk gehen. Als wir im Dorf ankamen, gingen wir zur Polizeiwache. Der Beamte, der gerade Dienst hatte, kannte die Familie und bot uns an, uns zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
Wir fuhren in einen anderen abgelegenen Teil Koreas durch Reisfelder und Berge, ehe wir in einem kleinen Dorf am Flu&amp;szlig; einer Schlucht ankamen. Wir stiegen aus dem Taxi, und Bruder Ch&amp;#39;oi sprach mit einem der Dorfbewohner. Der Mann erz&amp;auml;hlte uns, da&amp;szlig; Kim Chin Ku im Dorf wohnte und auf den Feldern arbeitete. Der Taxifahrer bot uns an, ihn zu suchen und zu uns zu bringen. W&amp;auml;hrend wir warteten, stieg Panik in mir auf. Wenn der Mann nun wirklich mein Vater war?&lt;br /&gt;
Das Taxi kam n&amp;auml;her. Auf dem R&amp;uuml;cksitz sa&amp;szlig;en zwei M&amp;auml;nner &amp;#64979; ein kleiner Junge und ein alter Mann. Wir begr&amp;uuml;&amp;szlig;ten uns. Der alte Mann hatte viele Falten und war von der Sonne gealtert, doch er hatte eine freundliche, aufrichtige Ausstrahlung. Ich hatte das sichere Gef&amp;uuml;hl, da&amp;szlig; er mein Vater war.&lt;br /&gt;
Sein wirklicher Name war Kim Hong Suk, doch er war auch als Kim Chin Ku bekannt. Er lud uns zu sich nach Hause ein. Wir gingen eine ungepflasterte Stra&amp;szlig;e entlang und betraten den Hof, wo ein Ochse an einen Baum gebunden war. Auf der anderen Seite des Hauses befand sich ein Schuppen. Im Haus lag eine Strohmatte auf dem Boden. Wir setzten uns, und dieser Mann &amp;#64979; mein Vater &amp;#64979; setzte sich neben mich. Er starrte mich an, und ich ihn. Nach und nach kamen die Dorfbewohner vorbei, um uns zu sehen. Wir erz&amp;auml;hlten ihm von unserer Suche, und er best&amp;auml;tigte, was uns Ko In Soo berichtet hatte.&lt;br /&gt;
Dann fragten wir nach dem Sohn &amp;#64979; meinem Bruder. Er hie&amp;szlig; Kim Do Yun und besuchte die technische Hochschule in Taegu. Mein Vater sagte, er w&amp;uuml;rde ihn anrufen und mit ihm verabreden, da&amp;szlig; wir ihn treffen konnten. W&amp;auml;hrend er telefonierte, fragte ich die anderen Familienangeh&amp;ouml;rigen, ob sie irgendwelche Unterlagen &amp;uuml;ber die Familie hatten. Sie brachten mir ein umfassendes ver&amp;ouml;ffentlichtes Buch &amp;uuml;ber ihre Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;
Von den Missionaren belehrt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte mit Kim Do Yun verabredet, da&amp;szlig; wir ihn noch am selben Abend in einem Restaurant in Pohang treffen sollten. Als ich ihn sah, hatte ich ein warmes, friedliches Gef&amp;uuml;hl. Ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; dies die richtige Familie war  meine koreanische Familie. Mein Bruder war sehr aufgew&amp;uuml;hlt. Er zitterte und war tief bewegt, als wir ihm unsere Geschichte erz&amp;auml;hlten und die Unterlagen zeigten. Bis dahin hatte er nicht gewu&amp;szlig;t, da&amp;szlig; die Frau, die er f&amp;uuml;r seine Mutter gehalten hatte, seine Stiefmutter war. Doch nachdem er den ersten Schock &amp;uuml;berwunden hatte, schien er sich sehr zu freuen, da&amp;szlig; er mein &amp;auml;lterer Bruder war.&lt;br /&gt;
Ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; meine Gebete erh&amp;ouml;rt worden waren. Jedesmal, wenn wir eine neue Spur gefunden oder jemand aus meiner Familie getroffen hatten, hatte ich ein merkw&amp;uuml;rdig friedliches Gef&amp;uuml;hl. Als es um die Familie Ko und die Familie Kim ging, hatte ich ein anderes Gef&amp;uuml;hl als bei den vielen anderen Familien, die ich getroffen hatte und die behaupteten, ich sei ihre Tochter. Nach unserer ersten erfolglosen Fahrt nach Weonju hatte ich den Herrn angefleht, er solle es mich doch wissen lassen, wenn ich die richtige Familie traf. Das tat er auch. Wenn ich nun &amp;uuml;ber meine Suche nachdenke, kann ich erkennen, da&amp;szlig; ich nur ein Werkzeug in den H&amp;auml;nden des Herrn war, um sein Werk zu tun. Eine starke, reale Kraft trieb mich an. Zuerst konnte ich mit diesen Gef&amp;uuml;hlen nichts anfangen, doch nun bin ich so dankbar, da&amp;szlig; ich meine Familie gefunden habe.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend der letzten vier Monate auf Mission konnte ich bei der Taufe meines Bruders und eines Cousins dabeisein. Es war ein erhebendes Gef&amp;uuml;hl, da&amp;szlig;  nach der langen Suche  jemand aus meiner eben erst entdeckten Familie das Evangelium angenommen hatte.&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr konnten mein Mann und ich nach Korea zur&amp;uuml;ckkehren, wo wir noch einmal meine Familie besuchten. Mein Bruder Kim Do Yun hat eine liebe Frau aus seiner Gemeinde geheiratet. Sie haben eine kleine Tochter. Ihr Zeugnis von der Kirche und vom Evangelium hat mich mit gro&amp;szlig;er Freude erf&amp;uuml;llt.&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;
JuLee Dunnaway, August 1993&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Sun, 02 Mar 2008 21:59:49 +0100</pubDate>
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   <title>Durch den Schleier</title>
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    &lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;In meinem letzten Schuljahr im Gymnasium hatte ich eines Tages pl&amp;ouml;tzlich das Gef&amp;uuml;hl. mein Gro&amp;szlig;vater wolle mich sehen. Als die Schule aus war, nahm ich mir ein Ringbuch mit und ging zu Onkel Jacob Cline hin&amp;uuml;ber. bei dem Gro&amp;szlig;vater seit Gro&amp;szlig;mutters Tod wohnte. Als ich ankam, sa&amp;szlig; Gro&amp;szlig;vater aufrecht in seinem Bett. &amp;bdquo;Komm herein. Ray&amp;rdquo;. sagte er. &amp;bdquo;Ich habe schon auf dich gewartet.&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Er wollte mir seine Familiengeschichte erz&amp;auml;hlen. und ich sollte alles genau aufschreiben. In dem Moment wu&amp;szlig;te ich auch, warum ich mein Ringbuch mitgenommen hatte. W&amp;auml;hrend der n&amp;auml;chsten Stunde erz&amp;auml;hlte mein Gro&amp;szlig;vater mir alles &amp;uuml;ber seine Verwandte aus vier Generationen &amp;ndash; Namen, Daten. Orte und Begebenheiten. Als er mir alles erz&amp;auml;hlt hatte, legte er mir seine Hand auf die Schulter und sagte sehr feierlich: &amp;bdquo;Ray, ich betraue dich mit der Aufgabe, all dieses Wissen aufzubewahren: eines Tages wirst du es brauchen. Und wenn der Tag kommt, wirst du meine Stimme h&amp;ouml;ren und wissen, dass der Zeitpunkt gekommen ist, und du wirst wissen, warum ich dir all das erz&amp;auml;hlt habe.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Es lief mir kalt &amp;uuml;ber den R&amp;uuml;cken, doch zugleich sp&amp;uuml;rte ich, wie es mir ganz warm ums Herz wurde, w&amp;auml;hrend ich wie gebannt in die durchdringenden Augen meines Gro&amp;szlig;vaters sah. Ich versprach ihm. alles. was ich aufgeschrieben hatte. aufzubewahren, auch wenn ich eigentlich gar nicht verstand, warum ich es tun sollte. Gro&amp;szlig;vater starb zwei Wochen sp&amp;auml;ter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Die Jahre vergingen, und ich besuchte eine Radar-Fachschule der amerikanischen Luftwaffe in Boloxi im Staate Mississippi. Einmal erw&amp;auml;hnte einer meiner Lehrer, n&amp;auml;mlich Norman M. Hale. bei einem Gespr&amp;auml;ch, da&amp;szlig; er Mormone sei. Als ich abends im Bett lag, ging mir das Gespr&amp;auml;ch immer wieder durch den Kopf. Schlie&amp;szlig;lich stand ich auf, zog mich an und ging zum Haus des Lehrers. Es war schon nach Mitternacht. Ich klopfte an und holte ihn mit folgender Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung aus dem Bett: &amp;bdquo;Hallo, w&amp;uuml;rden Sie mir wohl etwas &amp;uuml;ber die Mormonenkirche erz&amp;auml;hlen?&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Hale und sein Freund, mit dem er zusammen wohnte, waren zusammen auf Mission gewesen. Sie verbrachten den Rest der Nacht damit, mir die Diskussionen zu geben. Als sie &amp;uuml;ber Tempel, Genealogie und stellvertretende Arbeit f&amp;uuml;r die Verstorbenen sprachen, vernahm ich eine Stimme, Gro&amp;szlig;vaters Stimme, und wieder h&amp;ouml;rte ich, wie er mir feierlich meine Aufgabe anvertraut hatte. Es wurde mir warm ums Herz, und ich wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; das, was ich geh&amp;ouml;rt hatte, die Wahrheit war. In der kommenden Woche besuchte ich die Kirche der Heiligen der Letzten Tage zum ersten Mal. Im Oktober 1954 wurde ich dann getauft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Meine Eltern waren &amp;uuml;ber meine Taufe nicht gerade erfreut. Ich mu&amp;szlig;te meinem Vater sogar mein Wort gehen, da&amp;szlig; ich ihm nie Mormonenlehre predigen w&amp;uuml;rde. Es vergingen zehn Jahre. In dieser Zeit lernte ich eine junge Dame kennen, sprach mit ihr &amp;uuml;ber das Evangelium, taufte sie und heiratete sie im Tempel in Idaho Falls. Obwohl wir aktive Mitglieder der Kirche waren, hielt ich mein Wort und verlor meinem Vater gegen&amp;uuml;ber all die Jahre hindurch niemals ein Wort &amp;uuml;ber die Kirche.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Eines Tages sagte er schlie&amp;szlig;lich zu mir: &amp;bdquo;Du wirst sie wirklich nie erw&amp;auml;hnen?&amp;rdquo; Wir beide wu&amp;szlig;ten, wovon er sprach. &lt;sub&gt;&amp;bdquo;&lt;/sub&gt;Nein&amp;ldquo;, erwiderte ich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;W&amp;uuml;rdest du mir denn wenigstens ein paar Fragen beantworten?&amp;ldquo; fragte er. An seinen Fragen merkte man, da&amp;szlig; er viel dar&amp;uuml;ber nachgedacht hatte. Als ich seine Fragen beantwortet hatte, sagte ich nichts weiter. obwohl ich es ihm ansehen konnte, da&amp;szlig; er gern noch mehr wissen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 7.2pt; text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Na los&amp;ldquo;. sagte er ungeduldig. &lt;sub&gt;&amp;bdquo;&lt;/sub&gt;Willst du mir nicht noch ein bi&amp;szlig;chen mehr erz&amp;auml;hlen?&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;margin-right: 3.6pt; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Nein&amp;rdquo;. antwortete ich. Dann war es lange Zeit still. Schlie&amp;szlig;lich sagte ich: &amp;bdquo;Ich sehe, da&amp;szlig; du viel &amp;uuml;ber das Evangelium nachgedacht hast. Da wir uns so nahe stehen, w&amp;auml;re es wohl nicht so gut, wenn ich den Versuch machen w&amp;uuml;rde, dich zu belehren. Aber ich kenne zwei nette junge M&amp;auml;nner, die deine Fragen beantworten und dir mehr &amp;uuml;ber das Evangelium erz&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnen.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Ray, ich habe schon von den zwei netten jungen M&amp;auml;nnern geh&amp;ouml;rt. Man stellt ihnen nur ein paar Fragen und im Handumdrehen ist man getauft.&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Pa&amp;szlig; auf&amp;rdquo;, sagte ich. &amp;bdquo;Ich werde ihnen sagen, da&amp;szlig; sie ihre Diskussionen hier als reine Information geben sollen. Wenn sie auch nur den leisesten Versuch unternehmen, dich zu irgend etwas zu dr&amp;auml;ngen, werde ich sie selbst bitten, das Haus zu verlassen. Und wenn es dir nichts ausmacht, werde ich mir auch die Diskussionen anh&amp;ouml;ren, um sicherzugehen, da&amp;szlig; sie sich an die Abmachung halten.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Na gut&amp;ldquo;. sagte er. &amp;bdquo;aber wenn sie mich mit ihrer Taufe nicht in Ruhe lassen, werde ich sie vor die T&amp;uuml;r setzen.&amp;ldquo; Ich versicherte ihm, da&amp;szlig; er zu nichts gedr&amp;auml;ngt werden w&amp;uuml;rde. Am darauffolgenden Dienstagabend h&amp;ouml;rte ich mir mit meinen Eltern zusammen eine Diskussion an. Ich war angenehm &amp;uuml;berrascht, als mein Vater sagte, da&amp;szlig; alles, was sie vorgetragen h&amp;auml;tten, dem gesunden Menschenverstand entspr&amp;auml;che, und da&amp;szlig; er an das alles glaube. Nachdem meine Eltern die zweite Diskussion geh&amp;ouml;rt hatten und mit allem einverstanden waren, taten die Missionare genau das, was sie nicht tun sollten, was ihnen jedoch der Geist eingab: Sie fragten meinen Vater. ob er sich taufen lassen wolle. Bevor ich &amp;uuml;berhaupt etwas sagen konnte. antwortete er bereits: &amp;bdquo;Ja. das m&amp;ouml;chte ich.&amp;rdquo; Auch Mutter wollte es. Dann machten sie noch Termine f&amp;uuml;r die kommende Woche aus, um sich die anderen Diskussionen anzuh&amp;ouml;ren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Sonntags rief mich mein j&amp;uuml;ngster Bruder an. Er war in Tr&amp;auml;nen aufgel&amp;ouml;st. Alles. was er herausbrachte, war: &amp;bdquo;Ray . . . Vater ist tot . . . Autounfall ...&amp;ldquo; Ich mu&amp;szlig;te weinen, weil ich einen guten Freund, einen Vertrauten, Gef&amp;auml;hrten und Vater verloren hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Ein Jahr darauf fuhren wir zum Tempel, um die Arbeit f&amp;uuml;r meinen Vater zu tun. W&amp;auml;hrend der Tempelsession, an der ich als sein Stellvertreter teilnahm, wu&amp;szlig;te ich durch das gute Gef&amp;uuml;hl, das ich dabei hatte, da&amp;szlig; ich etwas tat, was mein Vater wirklich wollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Als wir uns im Siegelungszimmer, wo er an seine Eltern gesiegelt werden sollte, um den Altar knieten, sp&amp;uuml;rte ich, wie ich von einer warmen Licht eingeh&amp;uuml;llt wurde. Ich wu&amp;szlig;te, der Geist meines Vaters war anwesend. Als ich den Tempelpr&amp;auml;sidenten ansah, bemerkte ich, da&amp;szlig; in seinen Augen Tr&amp;auml;nen standen. &amp;bdquo;Bruder Snelson&amp;ldquo;, sagte er zu mir. &amp;bdquo;erz&amp;auml;hlen sie mir etwas &amp;uuml;ber ihren Vater.&amp;rdquo; Ich fing an ihm zu erz&amp;auml;hlen, wie sehr ich ihn liebte und wie nah ich mich ihm f&amp;uuml;hlte, da unterbrach er mich: &lt;sub&gt;&amp;bdquo;&lt;/sub&gt;Nein, nein &amp;mdash; wie sah er aus?&amp;ldquo; Als ich ihn beschrieb. kam ein friedliches L&amp;auml;cheln in das Gesicht des Tempelpr&amp;auml;sidenten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Als die Siegelung vollzogen war, bat er alle au&amp;szlig;er mir, den Raum zu verlassen. Er nahm mich bei der Hand, und wir setzten uns nebeneinander. Zu dem Zeitpunkt standen uns bereits beiden die Tr&amp;auml;nen in den Augen, und hatte das Gef&amp;uuml;hl, als w&amp;auml;re der Raum elektrisch geladen. Der Tempelpr&amp;auml;sident fragte mich: &lt;sub&gt;&amp;bdquo;&lt;/sub&gt;Sie wissen es, nicht wahr?&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;.,Ja&amp;ldquo;, sagte ich leise.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Er f&amp;uuml;gte hinzu: &amp;bdquo;Ihr Vater stand direkt hinter Ihnen.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Wieder mu&amp;szlig;te ich weinen. aber dieses Mal vor Freude.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 9pt; font-family: Arial&quot;&gt;Ray J. Snelson, September 1983&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 15:38:06 +0100</pubDate>
   <source url="http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/feeds/rss20">Der Geist des Elija</source>
     </item>
    <item>
   <title>Genelogie und Tempelarbeit</title>
   <description>
    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 8pt; font-family: Arial&quot;&gt;George Durrant&amp;nbsp; , Mai 1984&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial; color: black&quot;&gt;K&amp;uuml;rzlich fragte ich anl&amp;auml;&amp;szlig;lich einer Dis&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;kussion den derzeitigen Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;der Genealogischen Gesellschaft, Elder&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;Royden G. Derrick vom Ersten Kollegium&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;der Siebzig: &amp;bdquo;Wie sehen Sie den Zusam&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;menhang zwischen Genealogie und Tem&lt;/span&gt;pelarbeit?&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial; color: black&quot;&gt;Er erwiderte: &amp;bdquo;Eins kann nicht ohne das andere sein.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial; color: black&quot;&gt;Genealogie und Tempelarbeit lassen sich nicht trennen. Es handelt sich um zwei untrennbare Teile einer einzigen g&amp;ouml;ttlichen Verf&amp;uuml;gung, die der Herr uns &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;zur Erl&amp;ouml;sung der Toten gegeben hat. F&amp;uuml;r&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;einen Heiligen der Letzten Tage sollte es&lt;/span&gt; nicht blo&amp;szlig; ein Steckenpferd sein, nach seinen Vorfahren zu forschen. Vom &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;Standpunkt der Ewigkeit aus gesehen ist&lt;/span&gt; Genealogie ohne Tempelarbeit oder Tempelarbeit ohne Genealogie nicht sinnvoller, als wollte man mit einem halben Ball ballspielen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial; color: black&quot;&gt;Manche meinen, die Tempelarbeit sei schon von ihrem Wesen her wichtiger &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;und heiliger &amp;mdash; die obere H&amp;auml;lfte des Balls,&lt;/span&gt; sozusagen. Doch bei einem rollenden Ball gibt es weder oben noch unten. Ich &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;habe Mitglieder der Kirche sagen h&amp;ouml;ren:&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;&amp;bdquo;Ich gehe gern in den Tempel, um die hei&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;ligen Handlungen zu vollziehen, aber Genealogie interessiert mich einfach nicht.&amp;rdquo;&lt;/span&gt; Andere meinen: &amp;bdquo;Wenn ich k&amp;ouml;nnte, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;br&amp;auml;chte ich meine ganze Zeit mit Genea&lt;/span&gt;logie zu. Ich finde es so aufregend, da&amp;szlig; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;ich vom Morgen bis zum Abend in der ge&lt;/span&gt;nealogischen Bibliothek sein k&amp;ouml;nnte.&amp;rdquo; W&amp;auml;ren wir alle entweder der einen oder &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;der anderen Ansicht, so h&amp;auml;tten wir entweder im Tempel einen riesigen &amp;Uuml;berschu&amp;szlig;&lt;/span&gt; an Namen oder lange Warteschlangen &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;vor dem Tempel, weil es keine Namen g&amp;auml;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;be. Elder Boyd K. Packer vom Kollegium der Zw&amp;ouml;lf machte den Zusammenhang zwischen den beiden Bereichen deutlich, indem er sagte: &amp;bdquo;Es kann einem nicht an &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;der Tempelarbeit gelegen sein, ohne da&amp;szlig;&lt;/span&gt; man zugleich der genealogischen Arbeit gro&amp;szlig;e Bedeutung beimi&amp;szlig;t. Die genealogische Arbeit ist als Dienst f&amp;uuml;r den Tempel grundlegend. Bliebe das genealogische Programm ergebnislos, so m&amp;uuml;&amp;szlig;ten auch die Tempel geschlossen werden.&amp;rdquo; &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt; font-family: Arial&quot;&gt;(The &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Holy &lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt&quot;&gt;Temple, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;S. 224.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Im Oktober 1975 sagte Elder Packer vor einer Gruppe Regionalrepr&amp;auml;sentanten:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;In den vergangenen zwei Monaten habe ich einige Hohenpriestergruppen besucht. Meistens war ich nur Zuh&amp;ouml;rer. Ich wollte herausfinden, was die Hohen Priester in diesem Punkt tun &amp;mdash; und warum nicht! Die Ermittlung war hochinteressant...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Ich besuchte eine Hohenpriestergruppen mit 39 Mitgliedern, alle mit guter Ausbildung und gutem Einkommen und viele bereits in Pension. W&amp;auml;hrend der letzten Jahre hatten sie 1122 Tempelendowments vollzogen. In derselben Zeit wurden von dieser Gruppe infolge ihrer eigenen genealogischen Forschungsarbeit in ihren eigenen Familienurkunden ganze zwei Namen eingeschickt, wovon einer noch nicht f&amp;uuml;r die Tempelarbeit freigege&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;ben war. Wie ich festgestellt habe, ist die&lt;/span&gt;se Situation typisch.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Die genealogische Arbeit in der Kirche&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt; wird gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils einigen wenigen &amp;uuml;berlassen, die sich besonders daf&amp;uuml;r interes&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;sieren, diese Arbeit aufregend finden und&lt;/span&gt; sich ihr voll und ganz widmen.&amp;rdquo; &lt;em&gt;(Ebda.)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Manche meinen, auf irgendeine Weise&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt; g&amp;auml;be es immer Namen im Tempel, ohne &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.05pt&quot;&gt;da&amp;szlig; sie etwas dazutun &amp;mdash; so wie f&amp;uuml;r die Is&lt;/span&gt;raeliten in der W&amp;uuml;ste jeden Morgen Manna auf der Erde lag.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Wir sollen aber mit der Familie arbeiten und Namen aus der eigenen Familie bringen, damit wir, wenn wir in den Tempel gehen, es f&amp;uuml;r unsere eigenen verstorbenen Vorfahren tun. Der Herr hat jeden &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;von uns und unsere Familien durch seine&lt;/span&gt; Knechte aufgefordert, daf&amp;uuml;r zu sorgen, da&amp;szlig; f&amp;uuml;r unsere verstorbenen Vorfahren die heiligen Handlungen des Tempels vollzogen werden. Elder Mark E. Peterson vom Kollegium der Zw&amp;ouml;lf hat betont:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Worin besteht also unsere Obliegenheit? Jeder von uns mu&amp;szlig; &amp;mdash; wenn er vor&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;gibt, &amp;uuml;berhaupt nach dem Evangelium zu&lt;/span&gt; leben &amp;mdash; nach unseren Verstorbenen forschen und die errettenden heiligen Handlungen f&amp;uuml;r sie vollziehen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Viele meinen, sie w&amp;uuml;rden ihrer Verantwortung gerecht, indem sie einfach in &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;den Tempel gehen. Aber das stimmt nicht&lt;/span&gt; ganz. Freilich m&amp;uuml;ssen wir in den Tempel &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;gehen, sogar oft. Wer noch keine Unterla&lt;/span&gt;gen &amp;uuml;ber seine eigenen Vorfahren hat, soll nat&amp;uuml;rlich anderen mit ihren Namen helfen, w&amp;auml;hrend er nach seinen eigenen forscht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Aber wir m&amp;uuml;ssen verstehen, da&amp;szlig; wir unsere Pflicht nur teilweise erf&amp;uuml;llen, wenn wir nicht f&amp;uuml;r unsere eigenen Ver&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;storbenen in den Tempel gehen, denn es&lt;/span&gt; wird auch von uns gefordert, da&amp;szlig; wir ausdr&amp;uuml;cklich zur Errettung unserer eigenen Vorfahren in den Tempel gehen und die verschiedenen Generationen durch die Macht des heiligen Priestertums aneinanderbinden sollen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Machen wir uns von dem Irrtum frei, wir erf&amp;uuml;llten durch den Tempelbesuch unsere ganze Pflicht, denn es ist nicht so. Das allein ist nicht genug .. .&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-bottom: 3.6pt; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Gott macht jeden f&amp;uuml;r die Errettung seiner eigenen &amp;mdash; ausdr&amp;uuml;cklich seiner eigenen &amp;mdash; Familie verantwortlich.&amp;rdquo; (GK, April 1976.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Haben Sie schon erlebt, wie sch&amp;ouml;n es &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;ist, f&amp;uuml;r den eigenen Gro&amp;szlig;vater oder f&amp;uuml;r die&lt;/span&gt; eigene Urgro&amp;szlig;mutter durch den Tempel &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;zu gehen &amp;mdash; oder k&amp;ouml;nnen Sie sich dieses&lt;/span&gt; Erlebnis vorstellen? Nichts ist uns so teuer wie die Erlebnisse, die wir geistig nennen. Und bei keiner anderen T&amp;auml;tigkeit in der Kirche kann man mehr davon haben, als wenn wir nach unseren Verstorbenen forschen und f&amp;uuml;r sie durch den Tempel gehen. Elder Packer hat diesbez&amp;uuml;glich gesagt:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;&amp;bdquo;Keiner in der Kirche kann diese Arbeit&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt; tun, ohne da&amp;szlig; er dadurch geistig beein&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;flu&amp;szlig;t wird. Dieses Werk ist vom Geist des&lt;/span&gt; Elija durchdrungen. Viele der kleinen &amp;Auml;rgernisse unseres Lebens, die kleinen Schwierigkeiten und trivialen Probleme, die uns zusetzen, werden in die richtige &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;Perspektive ger&amp;uuml;ckt, wenn wir sehen, wie&lt;/span&gt; die Generationen f&amp;uuml;r die Ewigkeit miteinander verbunden werden. Wir werden &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;viel geduldiger. Wer in seinem Leben von&lt;/span&gt; W&amp;uuml;rde, Weisheit, Inspiration und Geistigkeit beeinflu&amp;szlig;t werden will, widme sich der Tempelarbeit und der genealogischen Arbeit.&amp;rdquo; &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt; font-family: Arial&quot;&gt;(The &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Holy &lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt&quot;&gt;Temple, S. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;224f.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Es ist etwas Besonderes, wenn man f&amp;uuml;r jemanden durch den Tempel geht, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;nach dessen Namen man zusammen mit&lt;/span&gt; der Familie selbst gesucht, ihn vorbereitet und eingeschickt hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Ich habe Mitglieder sagen h&amp;ouml;ren: &amp;bdquo;Die Arbeit f&amp;uuml;r unsere eigenen Namen ist bereits getan.&amp;rdquo; Solange einem klar ist, da&amp;szlig; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;das nur ein Scherz sein kann, mag man so&lt;/span&gt; etwas ruhig sagen. Elder W. Grant Bannigerer vom Ersten Kollegium der Siebzig hat dar&amp;uuml;ber gesagt: &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt&quot;&gt;&amp;bdquo;Ihre &lt;/span&gt;genealogische Arbeit ist nicht abgeschlossen. &lt;/em&gt;Meine Gro&amp;szlig;eltern haben vor f&amp;uuml;nfzig Jahren die ,ganze&amp;#39; Tempelarbeit f&amp;uuml;r ihre verstorbenen Verwandten getan, aber unsere Familie hat seither 16000 weitere Namen gefunden.&amp;rdquo; (GK, April 1982.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Neubekehrten oder Mitgliedern, deren Genealogie aus irgendeinem Grund vernachl&amp;auml;ssigt wurde, bietet sich hier eine aufregende M&amp;ouml;glichkeit. F&amp;uuml;r sie ist das Feld in der Tat wei&amp;szlig;, zur Ernte bereit. Wenn alle 50000 Familien, die jedes Jahr getauft werden, nur die Namen ihres Viergenerationenprogramms und der verstorbenen Kinder dieser Vorfahren einschickten, so w&amp;uuml;rden j&amp;auml;hrlich mindestens 3500000 Menschen die heiligen Handlungen empfangen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Hegen Sie im Herzen den Wunsch, f&amp;uuml;r Ihre eigenen Angeh&amp;ouml;rigen zu sorgen. Es &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;gibt in der Kirche viel zu tun. Die Genealo&lt;/span&gt;gie soll nicht alles andere verdr&amp;auml;ngen, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;und das andere soll auch nicht die Genealogie verdr&amp;auml;ngen. Wenn die Bem&amp;uuml;hungen&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.05pt&quot;&gt;des einzelnen und der Familie gut geplant&lt;/span&gt; sind, kann die Durchschnittsfamilie mit normalem Arbeitsaufwand selbst die Namen ihrer verstorbenen Vorfahren ausfin&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;dig machen und f&amp;uuml;r sie die heiligen Hand&lt;/span&gt;lungen vollziehen. Und nat&amp;uuml;rlich soll &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;auch jeder die Zweite Meile gehen und im&lt;/span&gt; Tempel auch f&amp;uuml;r andere arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Genealogie und Tempelarbeit gehen, wie Elder Derrick gesagt hat, Hand in Hand. Gro&amp;szlig;e Segnungen winken dem, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;der wei&amp;szlig;, da&amp;szlig; eins ohne das andere nicht&lt;/span&gt; sein kann. Beides zusammen erf&amp;uuml;llt uns &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;die ganze Seele mit Freude dar&amp;uuml;ber, da&amp;szlig;&lt;/span&gt; wir im herrlichen Erl&amp;ouml;sungswerk f&amp;uuml;r die Toten mitwirken k&amp;ouml;nnen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 9pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 16.2pt 7.2pt 0.0001pt 0cm; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 8pt; font-family: Arial&quot;&gt;George Durrant ist Vater von acht Kindern, Direktor der Priestertumsgenealogie und &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.2pt&quot;&gt;Bischof der Gemeinde Mt. Olympus III in Salt &lt;/span&gt;Lake City.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 15:36:30 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Bitte verrichte meine Arbeit</title>
   <description>
    &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Terry Lynn Fisher, Mai 1984&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;text-align: justify; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Als mein Mann und ich noch unter einem Monat verheiratet waren, mu&amp;szlig;te er die milit&amp;auml;rische Grundausbildung erf&amp;uuml;llen. Es wurde mir nicht gestattet, ihn zu begleiten, also blieb ich w&amp;auml;hrend der sechs Monate, in denen er fort war, in &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;Provo, Utah und arbeitete. Das entsprach&lt;/span&gt; gar nicht meiner Vorstellung vom Ehele&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;ben &amp;mdash; mein Mann fast zweitausend Kilo&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.05pt&quot;&gt;meter entfernt und nicht einmal in der La&lt;/span&gt;g&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;e, f&amp;uuml;r einen Besuch nach Hause zu kom&lt;/span&gt;men. Ich war eine sehr ungl&amp;uuml;ckliche Braut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;W&amp;auml;hrend dieser Zeit wurde ich eines &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;Nachts durch eine Stimme, die mir in den&lt;/span&gt; Sinn kam, aus tiefem Schlaf geweckt. W&amp;auml;hrend ich dem zuh&amp;ouml;rte, was gesagt &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;wurde, erkannte ich, da&amp;szlig; mein Ururgro&amp;szlig;vater zu mir sprach. Ich fa&amp;szlig;te mich einen&lt;/span&gt; Augenblick, h&amp;ouml;rte zu und dachte nach. Mein Ururgro&amp;szlig;vater beauftragte mich, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.15pt&quot;&gt;seine Familie an ihn siegeln zu lassen. Er&lt;/span&gt; hatte in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten gelebt. Aufgrund des amerikanischen B&amp;uuml;rgerkriegs und den wirtschaftlichen Zust&amp;auml;nden vor dem Krieg war mein Urur&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;gro&amp;szlig;vater Georg Wilkie sehr oft fern von &lt;/span&gt;seiner geliebten Frau und seinen vier &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;S&amp;ouml;hnen. Schlie&amp;szlig;lich starb er, w&amp;auml;hrend er&lt;/span&gt; seinem Land im B&amp;uuml;rgerkrieg diente.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Ich hatte Kopien von Briefen gelesen, &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;die George Wilkie an seine Familie nach&lt;/span&gt; Hause geschrieben hatte und von Briefen, die seine Familie ihm w&amp;auml;hrend seines oftmaligen Fernbleibens geschickt hatte. Ich hatte auch seine Tageb&amp;uuml;cher gelesen. Diese Briefe und Tageb&amp;uuml;cher &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.05pt&quot;&gt;spiegelten die Liebe wieder, die einer f&amp;uuml;r&lt;/span&gt; den anderen in der Familie hatte, wie auch ihre W&amp;uuml;nsche, wieder vereint zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;margin-bottom: 3.6pt; text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Meine Vorfahren waren keine Heiligen der Letzten Tage und hatten daher nicht die Segnungen des Evangeliums. Nun, mitten in der Nacht, war hier mein Ururgro&amp;szlig;vater Wilkie und sagte mir: &amp;bdquo;Terry Lynn, bitte sorge daf&amp;uuml;r, da&amp;szlig; meine Familie an mich gesiegelt wird. Ich m&amp;ouml;chte mit ihnen durch alle Ewigkeit zusammen sein. Bitte verrichte die Arbeit f&amp;uuml;r uns im Tempel. Du bist nun fern von deinem Mann &amp;mdash; stell dir vor, das w&amp;auml;re ewig so. Es ist furchtbar. Ich m&amp;ouml;chte an meine Frau gesiegelt werden.&amp;rdquo; Dann war die Stimme so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen war. Zuerst dachte ich, da&amp;szlig; ich mir etwas eingebildet haben mu&amp;szlig;te. Ich lag da und dachte &amp;uuml;ber meine Ururgro&amp;szlig;eltern nach. Ich entschied mich daf&amp;uuml;r, da&amp;szlig; ich ihre Genealogie tun und mit der Arbeit beginnen sollte, wenn ich die Zeit daf&amp;uuml;r h&amp;auml;tte. Dann fing ich an, wieder einzuschlafen. Ich war erschrocken, als die Stimme wiederkam und in etwa das gleiche sagte, nur dr&amp;auml;ngte sie mich diesmal dazu, da&amp;szlig; ich die Arbeit bald verrichten sollte. Ich beschlo&amp;szlig;, am n&amp;auml;chsten Tag deswegen etwas zu unternehmen. Wie auch immer, offensichtlich wu&amp;szlig;te mein Gro&amp;szlig;vater, da&amp;szlig; ich am n&amp;auml;chsten Tag zerstreut sein w&amp;uuml;rde, weil er noch ein drittes Mal zu mir sprach und mir sagte, da&amp;szlig; ich jetzt etwas tun soll.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Ich konnte nicht ganz glauben, was geschah, doch mitten in der Nacht stand ich&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt; &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;auf und begann, an der Genealogie zu arbeiten. Ich sah verschiedene Papiere und&lt;/span&gt; Aufzeichnungen durch und fand die Information, die ich brauchte, um zu begin&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;nen. Dann schrieb ich Briefe, in denen ich&lt;/span&gt; um Geburts-, Heirats- und Sterbeurkun&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;den bat. Als ich alles getan hatte, was ich&lt;/span&gt; zu der Zeit tun konnte, begab ich mich schlie&amp;szlig;lich wieder ins Bett zur&amp;uuml;ck.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;Ich arbeitete viel an der Genealogie w&amp;auml;hrend der sechs Monate, in denen mein Mann fort war. Schlie&amp;szlig;lich war es &lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;mir m&amp;ouml;glich, mit meinem Vetter zum Tem&lt;/span&gt;pel zu gehen und meine Ururgro&amp;szlig;eltern siegeln zu lassen. Ich kann bezeugen, da&amp;szlig; ich ihre Gegenwart dort im Tempel gef&amp;uuml;hlt habe und wu&amp;szlig;te, da&amp;szlig; sie endlich wirklich gl&amp;uuml;cklich und f&amp;uuml;r ewig zusammen sein konnten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;text-indent: 14.2pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;W&amp;auml;hrend der n&amp;auml;chsten vier Jahre wurde von meinem Mann erwartet, die meiste Zeit von zu Hause fernzubleiben. Ich wurde oft getr&amp;ouml;stet und gest&amp;auml;rkt, wenn ich die Tageb&amp;uuml;cher meiner Ururgro&amp;szlig;el&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;tern las. Darum wissend, da&amp;szlig; sie &amp;auml;hnliche&lt;/span&gt; Situationen erfahren hatten, half es mir irgendwie, mein Leben in die richtige Per&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt&quot;&gt;spektive zu bringen. Ich f&amp;uuml;hlte mich ihnen&lt;/span&gt; sehr nahe und obwohl ich sie nie getroffen hatte, sp&amp;uuml;rte ich, da&amp;szlig; ich sie kannte. Das Beispiel, da&amp;szlig; mir meine Ururgro&amp;szlig;eltern unwissentlich gegeben haben, ist und bleibt eine Inspiration.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 9pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
  &lt;span style=&quot;font-size: xx-small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: &#039;Times New Roman&#039;&quot;&gt;Terry L. Fischer, Mutter von drei Kindern und Teilzeit-Studentin an der Brigham-Young-Universit&amp;auml;t, ist Ratgeberin in der PV-Leitung der 102. Gemeinde der BYU.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
   </description>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 15:33:53 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Meine Mission über die Jahrhunderte hinweg</title>
   <description>
    &lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;margin-right: 0cm; text-indent: 0cm&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Als der Patriarch die H&amp;auml;nde von meinem Kopf nahm, konnten weder er noch ich ahnen,
da&amp;szlig; ein Gro&amp;szlig;teil des Patriarchalischen Segens sich so bald und auf so &amp;uuml;berraschende Weise erf&amp;uuml;llen w&amp;uuml;rde. Die Lehre - n&amp;auml;mlich
die von meiner Verantwortung, nach meinen verstorbenen Vorfahren zu forschen -,
die mich bei meiner Bekehrung zwei Jahre zuvor so freudig erregt hatte, war in
meinem Segen gleich dreimal ausdr&amp;uuml;cklich erw&amp;auml;hnt. Als ich mich aber als
einziges Mitglied meiner Familie der Kirche angeschlossen hatte, war mir diese
Aufgabe &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigend vorgekommen.&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre nachdem ich meinen Patriarchalischen Segen erhalten hatte, ging ich nach Frankreich und Belgien auf Mission. Ich hoffte, ich w&amp;uuml;rde dort auch etwas Genealogie betreiben k&amp;ouml;nnen. Mein Vater hatte mir irrt&amp;uuml;mlicherweise gesagt, da&amp;szlig; Jaccard die
englische Schreibweise des verbreiteten franz&amp;ouml;sischen Familiennamens Jacquard meines Aufenthalts in Frankreich etwas &amp;uuml;ber meine Vorfahren herauszufinden.&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Mission gab mir mein Missionspr&amp;auml;sident den Auftrag, den Mitgliedern in Br&amp;uuml;ssel bei ihrer genealogischen Forschung und ihrer Tempelarbeit behilflich zu sein. Von einem anderen Missionar bekam ich ein kleines Buch mit dem Titel &amp;bdquo;Was wei&amp;szlig; ich &amp;uuml;ber Genealogie?&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Als ich das Buch zum ersten Mal las, fiel mir in der Liste der Verfasser ein Name
auf: Dr. Joseph Jacquart. Das war eine dritte M&amp;ouml;glichkeit, meinen Namen zu
schreiben, und die Aussprache mochte die gleiche sein! Als Dr. Jacquarts
Adresse war das Belgische Zentrum f&amp;uuml;r genealogische und demographische Studien
in Br&amp;uuml;ssel angegeben.&lt;br /&gt;
Ich rief sofort das Zentrum an und vereinbarte einen Termin mit Dr. Jacquart. Als wir zum vereinbarten Zeitpunkt im Zentrum ankamen, erfuhren wir, da&amp;szlig; Dr. Jacquart krank war. Der Pr&amp;auml;sident des Zentrums f&amp;uuml;hrte uns freundlicherweise durch das Geb&amp;auml;ude. Wir fragten ihn, was er denn von der Kirche wisse und ob er gern mehr erfahren w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
Zu meiner &amp;Uuml;berraschung antwortete er &amp;bdquo;Ja! W&amp;uuml;rden Sie zu
unserer n&amp;auml;chsten monatlichen Versammlung unserer Gesellschaft kommen und einen
Vortrag &amp;uuml;ber die Genealogie der Mormonen halten? Inzwischen gebe ich Dr.
Jacquart die Informationen in bezug auf Ihre Ahnenlinie.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Als mein Mitarbeiter und ich am vereinbarten Tag ankamen,
war der Vortragssaal voller Menschen. Als wir unsere Ger&amp;auml;te und unser
Anschauungsmaterial aufstellten, wurde ich von einem wei&amp;szlig;haarigen Herrn
begr&amp;uuml;&amp;szlig;t, der sich als Dr. Jacquart vorstellte. Er gab mir eine Genealogiekarte
von Frankreich, Belgien und der Schweiz und erkl&amp;auml;rte mir, da&amp;szlig; Jacquard, Jacquart, Jaccard schweizerisch seien. Er f&amp;uuml;gte noch hinzu, da&amp;szlig; er einen Artikel &amp;uuml;ber die Familie Jaccard in der Schweiz geschrieben habe und da&amp;szlig; er die Adressen einiger Leute habe, mit denen ich wahrscheinlich verwandt sei.&lt;br /&gt;
Einige Wochen sp&amp;auml;ter wurde ich von meiner Mission entlassen. Mit den Adressen, die ich nun hatte, rief ich Dr. Robert Jaccard in Bern an. Schnell stellte er die Beziehung zwischen mir und ihm her. Er notierte die Informationen, die ich hatte, und empfahl mir, in den Archiven von Besan&amp;ccedil;on in Frankreich nachzuforschen, einer Stadt, die nicht weit vom schweizerischen Dorf Sainte-Croix entfernt liegt, aus dem der Name Jaccard stammt. &lt;br /&gt;
In Besan&amp;ccedil;on entdeckte ich in meiner Ahnenlinie das Glied zwischen Amerika und der
Schweiz. Ungef&amp;auml;hr einen Monat nachdem ich Dr. Robert Jaccard von meinen Entdeckungen  berichtet hatte, schickte er mir die Namen aller direkten Vorfahren der Jaccard-Linie bis 1350 n. Chr.: Alle stammten aus Sainte-Croix. Seitdem habe ich die kompletten Familiengruppen f&amp;uuml;r alle meine Vorfahren ermittelt und f&amp;uuml;r viele von ihnen die Tempelarbeit durchf&amp;uuml;hren lassen.&lt;br /&gt;
Wenn ich auf dieses Erlebnis zur&amp;uuml;ckblicke, so denke ich, da&amp;szlig; viele meiner Vorfahren
jenseits des Schleiers ein aktives Interesse nicht nur an meiner Missionsarbeit gehabt haben m&amp;uuml;ssen, sondern auch an meiner anderen Mission, n&amp;auml;mlich meine Vorfahren zu ermitteln. Diese &amp;bdquo;Familienmission&amp;rdquo; umfa&amp;szlig;t wesentlich mehr Jahre als die zweieinhalb, die ich als Missionar in Europa gedient habe&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;. &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry L. Jaccard ist Bischof der Gemeinde Hartford 1 im Pfahl Hartford Connecticut, September 1987&lt;/em&gt;
&lt;/em&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/10583_meine_mission_ber_die_jahrhunderte_hinweg.html</link>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Fri, 22 Feb 2008 01:23:16 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Das verschwundene Buch</title>
   <description>
    &lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;margin-right: 0cm; text-indent: 0cm&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Es war ein wundersch&amp;ouml;ner Sommermorgen in Norddeutschland. Ich fuhr mit
meinem Mann von unserem Wohnort Frederiksberg in D&amp;auml;nemark zu dem Landkreis, in
dem die Mutter meiner Mutter geboren war. Wie ein Kind, das sich darauf freut,
da&amp;szlig; ein gro&amp;szlig;er Wunsch in Erf&amp;uuml;llung geht, hatte ich einen Frosch im Hals, als
ich zum ersten Mal auf einem Hinweisschild &amp;bdquo;Ladelund&amp;rdquo; las. Seit ich Mitglied
der Kirche war, versp&amp;uuml;rte ich den brennenden Wunsch, den Namen meiner
Gro&amp;szlig;mutter f&amp;uuml;r die Tempelarbeit einzureichen. Oft hatte ich in meiner
genealogischen Forschung g&amp;ouml;ttliche F&amp;uuml;hrung erfahren, und ich freute mich
darauf, meiner Gro&amp;szlig;mutter zu helfen, die F&amp;uuml;lle der Segnungen des Evangeliums zu
erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Ich hatte nach Ladelund geschrieben, um zu erfahren, in
welcher Kirchengemeinde die Urkunden &amp;uuml;ber meine Gro&amp;szlig;mutter zu erhalten waren.
Dann hatte ich den Pfarrer angerufen und einen Termin ausgemacht, &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.2pt; font-family: Arial&quot;&gt;an dem
ich die B&amp;uuml;cher mit den Eintragungen ausleihen&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt; konnte..&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot; style=&quot;margin-right: 0cm; text-indent: 3.6pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial&quot;&gt;Als wir in dem gem&amp;uuml;tlichen kleinen
Haus in Ladelund ankamen, begr&amp;uuml;&amp;szlig;te die Pfarrsekret&amp;auml;rin uns herz&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.2pt&quot;&gt;lich. Sie ging zum Safe, um das Buch zu holen, das
ich&lt;/span&gt; ausleihen wollte, und kam v&amp;ouml;llig verbl&amp;uuml;fft zur&amp;uuml;ck. &amp;bdquo;Das Buch, das
Sie brauchen, ist nicht da; dabei war es gestern noch hier&amp;rdquo;, sagte sie.
Gemeinsam suchten wir die B&amp;uuml;cherregale ab, konnten es aber nicht finden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Ich war zutiefst entt&amp;auml;uscht. Ich hatte
mich so angestrengt. Warum half der himmlische Vater mir jetzt nicht? Ich ging
zum Auto, um auf den n&amp;auml;chsten Termin in ein paar Stunden zu warten. W&amp;auml;hrend ich
weinend dasa&amp;szlig;, hatte ich die Idee, da&amp;szlig; wir vielleicht in den kleinen Ort fahren
konnten, wo die Familie meiner Gro&amp;szlig;mutter gewohnt hatte. Das war zwar schon &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.2pt; font-family: Arial&quot;&gt;&amp;uuml;ber hundert Jahre her, aber ich wollte einfach sehen,&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt; wie es dort aussah.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Wir kamen gegen Mittag an und sahen
niemanden &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.2pt; font-family: Arial&quot;&gt;auf der Stra&amp;szlig;e. Wir fuhren an etlichen
H&amp;auml;usern vorbei,&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt; und schlie&amp;szlig;lich sah ich eine Frau, die
ihre Fenster putzte. Wir hielten an, und&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;ich
klingelte, um zu fragen, ob sie etwas &amp;uuml;ber die Familie meiner Gro&amp;szlig;mutter &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.2pt; font-family: Arial&quot;&gt;wu&amp;szlig;te. Als ich an der Haust&amp;uuml;r stand, sah ich auch das&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt; Namensschild. Mein Herz setzte fast aus, als ich den Namen &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: 0.2pt; font-family: Arial&quot;&gt;Carstensen &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;las. Das war der Familienname
meiner Gro&amp;szlig;mutter gewesen!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Da machte die Frau auch schon die T&amp;uuml;r auf und fragte im
sch&amp;ouml;nsten Platt, was ich denn wolle. Nachdem ich mein Anliegen vorgetragen
hatte, antwortete sie: &amp;bdquo;Ach so, Sie wollen Mutters Ahnentafel sehen. Ich hole sie
Ihnen.&amp;quot; Sie ging aus dem Zimmer und kam mit einer Ahnentafel zur&amp;uuml;ck, die
meine Vorfahren bis ins siebzehnte Jahrhundert verzeichnete. Neben dem Namen
jedes Ehepaars waren Geburts-, Heirats- und Sterbedatum aufgef&amp;uuml;hrt, dazu alle
Kinder, mit Geburts- und Heiratsort. Dieses eine Dokument lieferte mir mehr
Informationen &amp;uuml;ber die Familie meiner &lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.2pt&quot;&gt;Gro&amp;szlig;mutter,
als ich aus den Kirchenb&amp;uuml;chern&lt;/span&gt; erhalten h&amp;auml;tte. Jetzt wu&amp;szlig;te ich genau, wo
ich die Kinder alle zu suchen hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;Style1&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: -0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;Als ich
wieder zu Hause in D&amp;auml;nemark war, erhielt ich einen Brief von der Pfarrei in
Ladelund. Die Sekret&amp;auml;rin hatte mir die Angaben aus dem verschwundenen Buch
geschickt und erkl&amp;auml;rt, da&amp;szlig; es versehentlich in den falschen Schrank gestellt
worden war. Dank diesem &amp;bdquo;Versehen&amp;rdquo; hatte ich allerdings nicht blo&amp;szlig;
einen, sondern &amp;uuml;ber hundert Namen meiner deutschen Vorfahren
gefunden. Der Herr hatte mir wirklich geholfen, auch wenn mir das erst nicht
bewu&amp;szlig;t gewesen war.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.3pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.3pt; font-family: Arial&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;em&gt;
Anna Margarethe Krogh Thomsen, Juni 1987&lt;/em&gt;
   </description>
   <link>http://mormon.blogster.de/2238_der_geist_des_elija/archive/10577_das_verschwundene_buch.html</link>
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      <dc:creator>mormon</dc:creator>
      
    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:48:10 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Als der Herr mir  die Augen öffnete</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Was f&amp;uuml;r eine wundersch&amp;ouml;ne Geschichte, dachte ich, hielt inne und hob
den Blick. Ich hatte in 2 K&amp;ouml;nige 6 gelesen, wo es um den Propheten
Elischa geht.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Israel f&amp;uuml;hrte gerade Krieg gegen die Aram&amp;auml;er, und der K&amp;ouml;nig von
Aram lie&amp;szlig; ein Heer zur Stadt Dotan marschieren, das Elischa gefangen
nehmen sollte. Als Elischas Diener merkte, dass die Stadt von
aram&amp;auml;ischen Truppen umstellt war, rief er aus: ,Wehe, mein Herr, was
sollen wir tun?&amp;quot; (Vers 15.)
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&amp;bdquo;F&amp;uuml;rchte dich nicht&amp;rdquo;, beruhigte Elischa ihn. &amp;bdquo;Bei uns sind mehr
als hei ihnen.&amp;rdquo; (Vers 16.) Elischa bat den Herrn, seinem &amp;auml;ngstlichen
Diener die Augen zu &amp;ouml;ffnen. Und dann wurden dem Diener auf h&amp;ouml;chst
dramatische Weise die Augen ge&amp;ouml;ffnet, und er sah, dass der Berg, auf
dem sie standen, &amp;bdquo;voll von
feurigen Pferden und Wagen&amp;rdquo; war (siehe Vers 17).
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Ich markierte die Verse schnell. Diese Geschichte gefiel mir
ausnehmend gut, und ich dachte weiter dar&amp;uuml;ber nach. Und eigentlich
hoffte ich selbst auf eine &amp;auml;hnliche Kundgebung. Ich befasste mich
gerade mit genealogischen Forschungen und war bei der Sammlung von
Daten auf viele Schwierigkeiten gesto&amp;szlig;en. Die meisten meiner Verwandten
wussten kaum noch etwas &amp;uuml;ber unsere Vorfahren, und ein gro&amp;szlig;er Teil der
Heirats- und Sterbeurkunden war vernichtet worden, als im Zweiten
Weltkrieg Bomben auf die Philippinen fielen.
Doch ich lie&amp;szlig; mich nicht entmutigen und hoffte weiter auf irgendein
beeindruckendes, dramatisches Ereignis. Ich hatte schon viele Leute
erz&amp;auml;hlen h&amp;ouml;ren, wie Gott ihnen bei der genealogischen Forschung bzw.
der Tempelarbeit durch Tr&amp;auml;ume und andere heilige Erlebnisse geholfen
hatte, die Angaben ausfindig zu machen, die ihnen noch fehlten.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Dennoch erlebte ich beim Durchforsten alter Aufzeichnungen und
beim Streifen &amp;uuml;ber Friedh&amp;ouml;fe kein Wunder. Ich hatte weder Tr&amp;auml;ume, noch
erschienen mir Besucher aus der Geisterwelt. Und trotzdem tat sich vor
mir ein Weg auf. Als ich in der f&amp;uuml;r unsere Region zust&amp;auml;ndigen
Genealogie-Forschungsstelle war, lie&amp;szlig; ein anderer Besucher einmal einen
Mikrofilm drau&amp;szlig;en liegen. Als ich mir diesen Film anschaute, sah ich,
dass er die Ergebnisse einer Volksz&amp;auml;hlung aus dem 19. Jahrhundert
enthielt, die in meiner Heimatstadt stattgefunden hatte. Voller
Begeisterung nahm ich zur Kenntnis, dass in den Aufzeichnungen Listen
ganzer Familien vorhanden waren &amp;mdash; mit allen Geburts- und Sterbedaten
und der Angabe des Berufes.
Wochenlang war ich nun damit besch&amp;auml;ftigt, anhand dieses Mikrofilms
meinen Stammbaum zu komplettieren. Schlie&amp;szlig;lich hatte ich sechs
Generationen v&amp;auml;terlicherseits gefunden. Ich war &amp;uuml;bergl&amp;uuml;cklich und
zeigte das Ergebnis meiner Arbeit einer Verwandten. &amp;bdquo;Du bist erst halb
so alt wie ich&amp;rdquo;, rief sie erstaunt, &amp;bdquo;und wei&amp;szlig;t trotzdem mehr &amp;uuml;ber
meinen Gro&amp;szlig;vater als ich selbst!&amp;rdquo;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Aber noch lag eine weitere schwierige Aufgabe vor mir, denn ich
wusste nur wenig &amp;uuml;ber die Linie meiner Mutter. Ihre Eltern wohnen auf
einer Insel ganz im S&amp;uuml;den. Das ist ziemlich weit von uns entfernt, und
ich hatte nicht genug Geld, um dorthin zu reisen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Dann &amp;uuml;berraschte meine Mutter mich eines Tages mit der
Ank&amp;uuml;ndigung: &amp;bdquo;Dein Gro&amp;szlig;vater m&amp;ouml;chte, dass wir alle zu einer
Familienfeier nach Hause kommen:&amp;rdquo;
,Wann denn?&amp;quot;, fragte ich fr&amp;ouml;hlich.
&amp;bdquo;So bald wie m&amp;ouml;glich.&amp;rdquo;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Gl&amp;uuml;cklicherweise bekamen wir das Geld f&amp;uuml;r die Flugtickets
zusammen. Auf der Familienfeier ergab sich f&amp;uuml;r mich die Gelegenheit,
von den Verwandten meiner Mutter viele Informationen zu sammeln.
Umgehend reichte ich dann die Namen von 86 Vorfahren im Manila-Tempel
ein. Meine Sammlung war zwar bescheiden im Vergleich mit manch anderer,
aber ich war trotzdem sehr gl&amp;uuml;cklich dar&amp;uuml;ber.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;An einem sonnigen Februarmorgen ging ich in den Manila-Tempel
und lie&amp;szlig; mich nacheinander f&amp;uuml;r meine Vorfahren taufen. Als ich so im
Taufecken stand, hatte ich die leise Hoffnung, meine Vorfahren sehen
bzw. ihre Stimme h&amp;ouml;ren zu k&amp;ouml;nnen. Auch an den darauf folgenden Tagen
ging ich in den Tempel, um meine Arbeit zu vollenden; dabei hoffte ich
immer noch auf ein spektakul&amp;auml;res Erlebnis. Ich dachte, dass ich
vielleicht von meinen Vorfahren tr&amp;auml;umen w&amp;uuml;rde. Ich stellte mir vor,
dass meinen Verwandten au&amp;szlig;erhalb der Kirche vielleicht das Herz
erweicht w&amp;uuml;rde und sie mehr &amp;uuml;ber meine Forschungen wissen wollten. Es
konnte ja sogar sein, dass sie sich zur Kirche bekehrten.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Aber nichts Derartiges geschah. Die Tage verflossen in der
gewohnten Alltagsroutine. Ich war best&amp;uuml;rzt und fragte mich: &amp;#39;X bleiben
die Segnungen des Herrn? Wo bleiben die Segnungen, die er denen
verhei&amp;szlig;en hat, die mithelfen, die Toten zu erl&amp;ouml;sen?
Ein paar Tage sp&amp;auml;ter ging ich abends wieder in den Tempel, um an einer
Session teilzunehmen. Im Tempel schaute ich auf das stille Wasser im
Taufbecken. Und pl&amp;ouml;tzlich verstand ich etwas, was mir vorher nicht
bewusst gewesen war. War das Recht, mich f&amp;uuml;r meine Vorfahren taufen
zulassen, nicht schon eine wundervolle Segnung an sich? Ich dachte an
die vielen wertvollen Aufzeichnungen, auf die ich w&amp;auml;hrend meiner
Forschungen gesto&amp;szlig;en war. Hatte der Herr mir nicht den Weg bereitet?
Hatte ich nicht mehr erreicht, als ich je zu hoffen gewagt h&amp;auml;tte?
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Da fiel mir die Schriftstelle aus dem Alten Testament wieder
ein. Elischas Diener wurden die Augen ge&amp;ouml;ffnet, und er sah das Heer des
Herrn. Der Herr &amp;ouml;ffnete auch mir die Augen und lie&amp;szlig; mich die Segnungen
verstehen, die mir zuteil geworden waren. Als ich an jenem Abend wieder
nach Hause ging, empfand ich nichts als Dankbarkeit.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Mir ist bewusst geworden: Wenn man seine geistigen Augen
&amp;ouml;ffnet, dann merkt man, dass Segnungen nichts Dramatisches an sich
haben m&amp;uuml;ssen. Dann sieht man, wie sich die Liebe des Herrn kundgetan
hat, und ist dankbar daf&amp;uuml;r. Zwar bin ich manchmal noch geneigt, dies zu
vergessen, aber dann spreche ich das Gebet des Elischa: &amp;bdquo;Herr, &amp;ouml;ffne
mir die Augen, damit ich sehe.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Tayo M. Tuason&amp;nbsp;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Wed, 20 Feb 2008 00:25:25 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Im Leben Freude finden</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Im Juni 1991 zog ich zusammen mit meiner Frau, Alla und unserem
Sohn, Alex, von Wei&amp;szlig;russland in der ehemaligen Sowjetunion nach
D&amp;auml;nemark. Ich hin von Beruf An&amp;auml;sthesist und war deshalb stark daran
interessiert, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Deshalb meldete
ich mich zu einem Sprachkurs an, der von zwei Missionarinnen
durchgef&amp;uuml;hrt wurde, die in der D&amp;auml;nemark-Mission Kopenhagen der Kirche
Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dienten.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Dort stellte ich fest, dass ich mehr lernen wollte als nur
Englisch. Erst als die sowjetische Regierung nach jener bemerkenswerten
Periode in der sowjetischen Geschichte, die als glasnost bezeichnet
wird, das Religionsverbot aufgehoben hatte, hatte ich mich mit Jesus
Christus besch&amp;auml;ftigt. Doch die Rituale in der am weitesten verbreiteten
Kirche gefielen mir gar nicht, und deshalb hatte ich diese
Angelegenheit nicht weiter verfolgt.
Die Missionarinnen waren anders. Ihre Freundlichkeit w&amp;auml;rmte mir das
Herz, und als sie uns erkl&amp;auml;rten, dass Menschen sind, &amp;bdquo;damit sie Freude
haben k&amp;ouml;nnen&amp;rdquo;, (2 Nephi 2:25), war ich hellauf begeistert. Ich konnte
mich n&amp;auml;mlich nur an zwei Tage erinnern, wo ich Freude empfunden hatte,
n&amp;auml;mlich am Tag, als ich Alla geheiratet hatte, und am lag, als Alex
geboren wurde. Und nun konnte ich im wahrsten Sinne des Wortes die
Freude im Gesicht der Missionarinnen sehen, wenn sie &amp;uuml;ber das
Evangelium sprachen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Die &amp;uuml;brigen Missionare und die Mitglieder, die Alla und ich
kennen lernten, best&amp;auml;tigten unseren ersten Eindruck. Ich sagte zu Alla:
&amp;bdquo;Wenn es in dieser Kirche so wunderbare Menschen gibt, dann muss dies
wirklich die wahre Kirche sein!&amp;rdquo;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Alla und ich lie&amp;szlig;en uns im August 1991 taufen. Dabei sp&amp;uuml;rten
wir die W&amp;auml;rme im Herzen, die einem zuteil wird, wenn man die Gabe des
Heiligen Geistes empf&amp;auml;ngt. Unser K&amp;ouml;rper und unsere Seele wurden rein
gemacht, und wir waren gl&amp;uuml;cklich wie nie zuvor. Dabei war das erst der
Anfang. Bei jeder Versammlung sp&amp;uuml;rten wir wieder das Gleiche, was wir
schon hei unserer Taufe gesp&amp;uuml;rt hatten. Wir sind ruhiger, geduldiger
und freundlicher geworden. Wir sind bem&amp;uuml;ht, dem vollkommenen Beispiel
Jesu Christi nachzueifern, obwohl das manchmal gar nicht so einfach
ist.
Im Juli 1993 wurden Alla, Alex und ich im Stockholm-Tempel aneinander
gesiegelt. Als wir &amp;mdash; umgeben von Freunden, zu denen auch Reid und Donna
Johnson, der Tempelpr&amp;auml;sident und die Oberin geh&amp;ouml;rten &amp;mdash; am Altar im
Tempel knieten, da sp&amp;uuml;rten wir auch wieder die innere W&amp;auml;rme, die unsere
Bekehrung begleitet hatte. Wir waren wie durchgefrorene, durchn&amp;auml;sste,
hungernde und ausgesetzte K&amp;auml;tzchen gewesen, die in der Kirche Obdach,
W&amp;auml;rme und Nahrung gefunden hatten. Das Evangelium hatte dazu
beigetragen, unser kaltes Herz zu w&amp;auml;rmen und uns die Augen zu &amp;ouml;ffnen,
so dass wir anfangen, bewusst, dass wir noch sehr viel Arbeit im Tempel
zu leisten haben. Das Gl&amp;uuml;ck, das wir als Mitglieder der Kirche Christi
sp&amp;uuml;ren, wird immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Je l&amp;auml;nger wir in der Kirche dienen, desto
mehr Gl&amp;uuml;ck scheinen wir zu erfahren. Es war f&amp;uuml;r uns eine unerwartete
und umso sch&amp;ouml;nere &amp;Uuml;berraschung, wahre Freude erleben zu d&amp;uuml;rfen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Seit unserer Bekehrung ist jetzt schon einige Zeit vergangen.
Wir hatten inzwischen viele Schwierigkeiten zu bew&amp;auml;ltigen. Die Kraft,
die uns &amp;uuml;ber diese Schwierigkeiten hinweg geholfen hat, ist zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten
Teil auf das Beispiel der Mitglieder zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren, die ihrerseits
bem&amp;uuml;ht sind, dem Beispiel Jesu Christi nachzueifern.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Igor Burceff&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 12pt; letter-spacing: 0.1pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 23:39:54 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Der Geist des Elija</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 3.6pt; line-height: 12pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt; font-family: Arial&quot;&gt;Auf dem unbewohnten Grundst&amp;uuml;ck
sah er vor seinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en ein vergilbtes, schmutziges St&amp;uuml;ck Papier. Es war die
Heiratsurkunde seiner Gro&amp;szlig;eltern.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;W&amp;auml;hrend einer Klasse &amp;uuml;ber das Buch Mormon vor vielen Jahren ist
etwas geschehen, was mein Leben sehr stark beeinflusst hat. Bruder
Fernand Aguilar, unser Lehrer, erz&amp;auml;hlte uns von etwas, was sein Mater
Santiago Aguilar II., erlebt hatte, als er bem&amp;uuml;ht war, genealogische
Daten zu seinen Vorfahren ausfindig zu machen. Er hatte auch schon
viele Namen im Tempel eingereicht. Dennoch gelang es ihm nicht, in
einem Zweig seiner Familie mehr &amp;uuml;ber seine Gro&amp;szlig;mutter und deren
Vorfahren herauszufinden. Obwohl er viele Reisen unternahm und
unabl&amp;auml;ssig forschte, war es ihm nicht gelungen, die notwendigen Daten
seiner Gro&amp;szlig;mutter zu finden. Doch der Geist dr&amp;auml;ngte ihn, immer weiter
zu suchen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Bruder Fernando Aguilar, der derzeit als Teilzeit-Koordinator
f&amp;uuml;r das Bildungswesen der Kirche in Chile arbeitet, erz&amp;auml;hlte weiter:
&amp;bdquo;Eines Tages hatte mein Vater das Gef&amp;uuml;hl, er solle noch einmal in ein
kleines Dorf fahren, das etwa neunzig Kilometer &amp;ouml;stlich der Stadt
Osorno liegt. Dieses Dorf ist etwa f&amp;uuml;nfhundert Kilometer von seinem
Wohnort Talcahuano entfernt. Dabei hatte er erst vor kurzem unsere
Verwandten dort besucht und von ihnen genealogische Daten bekommen. Er
konnte sich nicht vorstellen, warum er noch einmal dorthin fahren
sollte. Aber das dr&amp;auml;ngende Gef&amp;uuml;hl blieb. Also machte er sich mit einem
Gebet um F&amp;uuml;hrung
wieder auf den Weg ins Dorf. Als unsere Verwandten ihn sahen, waren sie
erstaunt, dass er schon wieder da war, und versicherten ihm, sie h&amp;auml;tten
ihm alle genealogischen Daten gegeben, die sie bes&amp;auml;&amp;szlig;en. Mein Vater
sagte einfach habe das Gef&amp;uuml;hl gehabt, noch einmal herkommen zu m&amp;uuml;ssen,
auch wenn er nicht recht wisse, weshalb.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Den folgenden Tag brachte er damit zu, nach weiteren Daten zu
forschen. Er fand aber nichts. Als er abends m&amp;uuml;de zum Haus seines
Onkels ging, f&amp;uuml;hlte er sich gedr&amp;auml;ngt, einen anderen Weg einzuschlagen.
Mein Vater befolgte diese Eingebung, obwohl er nicht wusste, wohin der
Weg ihn f&amp;uuml;hrte und warum. Der neue Weg f&amp;uuml;hrte an einem gro&amp;szlig;en
Grundst&amp;uuml;ck vorbei, auf dem allerlei M&amp;uuml;ll lag, und er f&amp;uuml;hlte sich
gedr&amp;auml;ngt, den Pfad einzuschlagen, der &amp;uuml;ber das Land f&amp;uuml;hrte.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Als er das Grundst&amp;uuml;ck betreten hatte, blieb er pl&amp;ouml;tzlich stehen
und fing an, sich umzusehen, weil er wissen wollte, warum er nun hier
stand &amp;mdash; so weit entfernt von zu Hause. Als er zu Boden schaute, sah er
vor seinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en ein vergilbtes, schmutziges St&amp;uuml;ck Papier. Er hob es
auf. Als er den Dreck abgesch&amp;uuml;ttelt hatte, sah er, dass es sich um die
Heiratsurkunde seiner Gro&amp;szlig;eltern handelte, auf der auch die weiteren
Namen und Daten standen, die ihm fehlten. Diese Urkunde enthielt alle
Informationen, die er brauchte, um die Tempelarbeit f&amp;uuml;r unsere
Vorfahren tun zu k&amp;ouml;nnen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Als Bruder Aguilar zu Ende erz&amp;auml;hlt hatte, holte er die
Heiratsurkunde, die nun in einer Plastikh&amp;uuml;lle steckte, aus der Tasche.
Er lie&amp;szlig; sie im Raum umhergehen, damit jeder sie lesen konnte. Vor
lauter R&amp;uuml;hrung brachten wir alle kein einziges Wort hervor.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Dann gab er Zeugnis und erkl&amp;auml;rte uns, dass der Geist des Elija
ihm hei seinen Bem&amp;uuml;hungen auch weiterhin geholfen hatte. Er sagte, der
Geist des Elija werde allen geschenkt, die darum beten, und forderte
uns auf, uns ernstlich um diesen Geist zu bem&amp;uuml;hen.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;Damals habe ich angefangen, Ahnenforschung zu betreiben, und
habe schon die Daten f&amp;uuml;r mehrere Generationen gefunden. Oft habe ich
dabei gesp&amp;uuml;rt, wie der Heilige Geist mir Eingebungen zuteil werden
lie&amp;szlig;. Ich habe zwar nicht so etwas Dramatisches erlebt wie Bruder
Aguilars Vater, aber ich habe doch erfahren, dass wir alle hei der
Ahnenforschung vom Geist gef&amp;uuml;hrt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-top: 7.2pt&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt; font-family: Arial&quot;&gt;Marco Antonio Panes Spano&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;letter-spacing: 0.4pt; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
   </description>
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    <category>Der Geist des Elija</category>
         <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 23:33:24 +0100</pubDate>
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