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  <title>Der Geist des Elija</title>
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  <description>&lt;p&gt;Präsident Gordon B. Hinckley hat oft darüber gesprochen, inwiefern das Evangelium Jesu Christi Glück in die Familie einziehen lässt. Dieses Glück ist hier auf der Erde aber nicht nur der Familie vorbehalten. „Ist es nicht eine herrliche Offenbarung,” hat Präsident Hinckley gesagt, „dass wir die Möglichkeit haben sollen, in das Haus des Herrn zu gehen und uns für diejenigen taufen zu lassen, denen diese für .die Errettung notwendige heilige Handlung nicht hier auf der Erde zuteil geworden ist.”&lt;/p&gt;
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    <dc:creator>mormon</dc:creator>
  <dc:date>2010-03-12T18:59:01Z</dc:date>
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  <title>Die Macht des Elia</title>
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  <dc:description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Das Alte Testament berichtet von vielen gro&amp;szlig;en Propheten. Der letzte Prophet im alten Israel, der alle g&amp;ouml;ttliche Vollmacht besa&amp;szlig;, war Elia der Thisbiter&amp;#39;. Eine Hungersnot kam ins Land, als Elia auf Gottes Gehei&amp;szlig; die Himmel verschlo&amp;szlig;, so da&amp;szlig; es nicht mehr regnete. W&amp;auml;hrend dieser Hungersnot wurde er am Bach Krith, der in den Jordan flie&amp;szlig;t, auf wunderbare Weise von Raben mit Nahrung versorgt.&lt;br /&gt;
Dann sandte Gott ihn in die Stadt Zarpath und sagte ihm, er habe dort einer Witwe geboten, ihn zu versorgen. Elia traf die Witwe vor der Stadt und bat sie, ihm etwas zu essen zu geben.&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig &amp;Ouml;l im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, da&amp;szlig; wir essen &amp;mdash; und sterben&amp;quot;.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Elia verhie&amp;szlig; ihr dann im Namen des Herrn, da&amp;szlig; es ihr niemals an Nahrung mangeln w&amp;uuml;rde, wenn sie ihm zu essen g&amp;auml;be. Ich habe oft &amp;uuml;ber den Glauben dieser Frau nachgedacht, die auf die Verhei&amp;szlig;ung eines einfachen Dieners Gottes hin ihr Leben und das ihres Sohnes in die Waagschale warf. Gehorsam bereitete sie etwas Gebackenes zu und brachte es Elia, und dann geschah das Wunder, wie der Prophet es verhei&amp;szlig;en hatte: &amp;bdquo;Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem &amp;Ouml;lkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn, das er durch Elia geredet hatte.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Wenn die Macht des Elia schon in zeitlichen Angelegenheiten so bedeutsam ist, wie gro&amp;szlig; mu&amp;szlig; dann erst seine spirituelle Macht sein. Bekanntlich war das, was er auf Erden band oder siegelte, auch im Himmel gebunden, und das, was er auf Erden l&amp;ouml;ste, auch im Himmel los:&lt;br /&gt;
Zu seiner Zeit band er wegen der Gottlosigkeit der Menschen die Himmel, so da&amp;szlig; es nicht regnete. Und es fiel so lange kein Regen, bis er dem Volk die Ohnmacht und Unf&amp;auml;higkeit der 450 Baalspriester gezeigt hatte. Nachdem sie vernichtet waren und das Volk sich gedem&amp;uuml;tigt hatte, &amp;ouml;ffnete Elia durch die Macht Gottes die Himmel, so da&amp;szlig; es wieder regnete und die Hungersnot ein Ende nahm. Diese siegelnde Macht ist ein charakteristisches Merkmal der Propheten Gottes, die alle g&amp;ouml;ttliche Vollmacht besitzen.&lt;br /&gt;
Jesus verhie&amp;szlig; Petrus, da&amp;szlig; er diese siegelnde Macht besitzen w&amp;uuml;rde: &amp;bdquo;Ich will dir des Himmelreichs Schl&amp;uuml;ssel geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden l&amp;ouml;sen wirst, soll auch im Himmel los sein.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Petrus empfing diese Macht jedoch erst eine Woche sp&amp;auml;ter, als Jesus mit ihm, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg ging. Dort wurden sie verkl&amp;auml;rt, und Mose und Elia erschienen ihnen und &amp;uuml;bertrugen ihnen auf Weisung Jesu Christi alle g&amp;ouml;ttliche Priestertumsvollmacht. Elia, der als letzter Prophet des Alten Testaments diese siegelnde Vollmacht besessen hatte, &amp;uuml;bertrug sie auf die Propheten des Neuen Testaments. Im Priestertum herrscht eine feste Ordnung, und die Schl&amp;uuml;sselgewalt wird auf die Weise des Herrn und auf sein Gehei&amp;szlig; hin &amp;uuml;bertragen. Nachdem diese Vollmacht wiederhergestellt war, konnte sie &amp;mdash; der Schrift zufolge &amp;mdash; auf alle Apostel &amp;uuml;bertragen werden. Jesus sprach zu den Zw&amp;ouml;lfen: &amp;bdquo;Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden l&amp;ouml;sen werdet, soll auch im Himmel los sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es herrscht betr&amp;auml;chtliche Verwirrung &amp;uuml;ber die Macht des Elias und die Macht des Elia. Es hat einen Propheten namens Elias gegeben, der uns wohl besser als Noah bekannt ist. Das Amt des Elias ist das eines Wegbereiters oder Vorl&amp;auml;ufers. Wer mit dieser Macht ausgestattet ist, bereitet den Weg f&amp;uuml;r Gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres vor. Propheten, die diese Macht besitzen, tragen den Titel Elias.&lt;br /&gt;
Als die Zw&amp;ouml;lf h&amp;ouml;rten, da&amp;szlig; Mose und Elia erschienen waren, baten sie Jesus um eine Erkl&amp;auml;rung; denn sie hatten die Schrift so verstanden, da&amp;szlig; zuerst Elia (Elias) kommen m&amp;uuml;sse. Jesus sagte ihnen, dies sei richtig. Dann erkl&amp;auml;rte er ihnen, da&amp;szlig; Johannes der T&amp;auml;ufer dieser Elias gewesen sei, der ihm den Weg bereiten sollte, aber das Volk habe ihn nicht als solchen erkannt. Auf diesen Vorl&amp;auml;ufer folgt Elia mit der Vollmacht, die siegelnde Macht des Melchisedekischen Priestertums auf das Haus Israel zu &amp;uuml;bertragen. Darauf folgt der Messias, der Gesalbte, der Erl&amp;ouml;ser, der alle Macht in sich vereint.&lt;br /&gt;
So ist es auch in unserer Zeit gewesen. Johannes der T&amp;auml;ufer erschien als Elias und stellte die Vollmacht des Aaronischen Priestertums wieder her. Er bereitete damit den Weg f&amp;uuml;r die Wiederherstellung des Priestertums vor. Dann erschienen Petrus, Jakobus und Johannes und stellten das h&amp;ouml;here oder Melchisedekische Priestertum wieder her. Unsere Zeit aber ist die letzte Zeit, die Zeit der Erf&amp;uuml;llung, von der Petrus gesprochen hat. Deshalb mu&amp;szlig; in dieser Zeit &amp;bdquo;alles wiedergebracht (werden), wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn&amp;rdquo;.&lt;br /&gt;
Ehe Christus in Macht und Herrlichkeit erscheint, mu&amp;szlig; daher alles vorbereitet und wiederhergestellt werden &amp;mdash; auch die siegelnde Macht des Elia.&lt;br /&gt;
So mu&amp;szlig; also die Prophezeiung Maleachis erf&amp;uuml;llt werden. Ich zitiere diese Verhei&amp;szlig;ung, wie Moroni sie wiedergegeben hat, als er zu Beginn dieser Evangeliumszeit gesandt worden ist, um Joseph Smith zu belehren.&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Siehe, ich will dir das Priestertum offenbaren durch den Propheten Elia, ehe der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn kommt.&lt;br /&gt;
Und er wird in die Herzen der Kinder die den V&amp;auml;tern gegebenen Verhei&amp;szlig;ungen pflanzen, und die Herzen der Kinder sollen sich zu ihren V&amp;auml;tern kehren.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;re dem nicht so, dann w&amp;uuml;rde bei seiner Wiederkunft die ganze Erde v&amp;ouml;llig verw&amp;uuml;stet werden.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Diese Schriftstelle ist so bedeutsam, da&amp;szlig; sie meines Wissens die einzige ist, die in allen vier Standardwerken beinah w&amp;ouml;rtlich wiedergegeben wird. Der Prophet Elia ist &amp;mdash; der Verhei&amp;szlig;ung gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;mdash; gekommen und hat die siegelnde Vollmacht wiedergebracht. Diese Schl&amp;uuml;sselgewalt wurde ebenso wie auf dem Berg der Verkl&amp;auml;rung in vollkommener Ordnung wiederhergestellt. Jeder Prophet, der eine besondere Priestertumsvollmacht besessen hatte, erschien und &amp;uuml;bertrug sie auf den Propheten Joseph Smith. Mose erschien, Elias kam. Dann erschien Elia und sprach:&lt;br /&gt;
&amp;bdquo;Sehet, die Zeit ist v&amp;ouml;llig da, von der Maleachi gesprochen, der bezeugte, ehe der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn komme, werde er, Elia, gesandt werden, um die Herzen der V&amp;auml;ter zu den Kindern zu bekehren, und die Kinder zu den V&amp;auml;tern, damit nicht das ganze Erdreich mit einem Fluche geschlagen werde.&lt;br /&gt;
Deshalb sind die Schl&amp;uuml;ssel dieser Evangeliumszeit in eure H&amp;auml;nde gelegt worden, und hierdurch k&amp;ouml;nnt ihr wissen, da&amp;szlig; der gro&amp;szlig;e und schreckliche Tag des Herrn nahe ist, ja vor der T&amp;uuml;re steht.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;
Somit ist die Prophezeiung erf&amp;uuml;llt und alle fr&amp;uuml;here Priestertumsvollmacht auf Erden wiederhergestellt. Es sind Tempel errichtet worden, in denen alle, die w&amp;uuml;rdig sind und sich durch Glauben und einen rechtschaffenen Lebenswandel darauf vorbereiten, die heiligen Handlungen des Priestertums empfangen k&amp;ouml;nnen. Wir haben die Vollmacht erhalten, vor der Wiederkunft des Heilands ein gro&amp;szlig;es Werk zu vollbringen. Wir sollen die Familien in patriarchalischer Ordnung miteinander verbinden, damit wir &amp;mdash; sofern wir w&amp;uuml;rdig sind &amp;mdash; dereinst als Kinder Gottes mit einem auferstandenen K&amp;ouml;rper aus Fleisch und Bein im celestialen Reich in der Gegenwart Gottes, des ewigen Vaters, leben k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Kraft dieser Priestertumsvollmacht, die wieder auf Propheten Gottes &amp;uuml;bertragen worden ist, k&amp;ouml;nnen wir uns auf Erden als Familie aneinander siegeln lassen, und diese Siegelung ist auch im Himmel g&amp;uuml;ltig. Als bevollm&amp;auml;chtigte J&amp;uuml;nger Jesu Christi k&amp;ouml;nnen wir somit nicht nur uns und unsere Familie erl&amp;ouml;sen, sondern auch unsere Vorfahren. Wir brauchen nur zu glauben und der Verhei&amp;szlig;ung zu folgen, wie es die Witwe aus Zarpath getan hat. Sie gab ihre letzte Nahrung zum Zeichen ihres Glaubens an Gott. Sicherlich k&amp;ouml;nnen wir, die wir so reich gesegnet sind, einen Teil unserer Zeit und unserer Mittel zur Verf&amp;uuml;gung stellen, um auf Weisung neuzeitlicher Propheten, die mit derselben Priestertumsvollmacht ausgestattet sind wie Elia der Thisbiter, dieses spirituelle Werk f&amp;uuml;r die Lebenden und die Verstorbenen zu tun. Pr&amp;auml;sident Kimball hat diese siegelnde Vollmacht: Was er auf Erden bindet, ist auch im Himmel gebunden. Er ist ein wahrer Prophet Gottes. Ich bezeuge es im Namen Jesu Christi. Amen.&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Theodore M. Burton, Januar 1975&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-04-27T09:55:59Z</dc:date>
    <dc:creator>mormon</dc:creator>
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  <title>Denen, die warten</title>
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  <dc:description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: Tahoma&quot;&gt;Segnungen und Inspiration sind der Lohn f&amp;uuml;r genealogische Arbeit&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Wir finden in diesem Leben wohl kaum reicheren spirituellen Lohn als in der genealogischen Arbeit, ganz besonders dann, wenn wir durch Glauben, Beten und Fasten direkte und deutlich erkennbare Hilfe von denen erhalten, die hinter dem Vorhang darauf warten, da&amp;szlig; die erl&amp;ouml;senden heiligen Handlungen stellvertretend f&amp;uuml;r sie vollzogen werden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sie sind heute in ihrer Welt ebenso wirklich und lebendig wie zu der Zeit, als sie noch einen irdischen K&amp;ouml;rper gehabt und auf der Erde gelebt haben. Sie wissen, wo und wann sie geboren sind, gelebt haben und gestorben sind. Sie kennen die Namen ihrer Eltern und aller Familienangeh&amp;ouml;rigen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Chroniken &amp;uuml;ber die genealogische Arbeit der Heiligen der Letzten Tage enthalten zahlreiche Berichte dar&amp;uuml;ber, wie diese Verstorbenen ihren lebenden Nachkommen beistehen, die bem&amp;uuml;ht sind, ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Gertrude Todd, eine erfahrene Genealogin, forschte jahrelang vergeblich nach der Familie des Gro&amp;szlig;vaters ihres Mannes. Der Gro&amp;szlig;vater hie&amp;szlig; Abraham Todd, und man wu&amp;szlig;te nicht mehr von ihm als die Namen seiner Eltern und da&amp;szlig; er 1850 in Forncett in der Grafschaft Norfolk in England geboren wurde.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schwester Todd schrieb zahllose Briefe an alle m&amp;ouml;glichen Stellen und Leute, die m&amp;ouml;glicherweise einen kleinen Hinweis geben konnten. Sie durchforschte tagelang die Urkunden in der genealogischen Bibliothek. Ein innerer Zwang, den sie nicht &amp;uuml;bergehen konnte, trieb sie an, weiterzusuchen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Eines Morgens schlie&amp;szlig;lich legte sie alle Briefe und Urkunden auf den Tisch, kniete nieder und bat den Herrn um Hilfe. Sie hatte schon oft um Hilfe gebeten und gefastet. Als sie sich wieder erhob, sah sie voll Verwunderung und Freude auf dem obersten Blatt in schwarzen altenglischen Buchstaben das Wort Methodist stehen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Unverz&amp;uuml;glich schrieb sie einen weiteren Brief. und zwar an den Superintendenten der Methodistenkirche in Forncett.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Antwort lie&amp;szlig; nicht lange auf sich warten. Gleichzeitig erhielt sie noch einen zweiten Brief. Er kam von einem &amp;auml;lteren, im Ruhestand lebenden Pfarrer, mit dem sich der Superintendent in Verbindung gesetzt hatte. Dieser Pfarrer war ein Neffe Abraham Todds. Seine Mutter war die Schwester Abraham Todds gewesen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;K&amp;ouml;nnen Sie sich vorstellen, wie froh und dankbar Schwester Todd gewesen ist, als sie nun die so dringend ben&amp;ouml;tigten Daten auf brieflichem Wege zusammentragen konnte? Doch ihre Freude und Zufriedenheit w&amp;auml;hrten nicht lange. Irgend etwas stimmte nicht. Sie hatte das sichere Gef&amp;uuml;hl, da&amp;szlig; noch ein Mitglied der Familie fehlte; und wieder sp&amp;uuml;rte sie den inneren Zwang weiterzuforschen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Anhand der vorhandenen Hinweise suchte sie also weiter, bis der fehlende Name gefunden war. Es war ein kleines M&amp;auml;dchen namens Susan, das selbst dem Neffen unbekannt war. Der Name war weder in den Familienurkunden, noch in amtlichen Urkunden, noch im Kirchenregister verzeichnet; man entdeckte ihn jedoch im Volksz&amp;auml;hlungsbericht einer anderen Stadt, wo die Familie Todd kurze Zeit gelebt hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die Familie wurde aneinander gesiegelt, und Schwester Todd versp&amp;uuml;rte eine tiefe innere Zufriedenheit. Seltsamerweise verbla&amp;szlig;te der Schriftzug Methodist nach und nach, doch nicht eher, als bis man ihn mit den Familienurkunden aus Forncett verglichen und v&amp;ouml;llige &amp;Uuml;bereinstimmung mit einigen darin enthaltenen Schriftz&amp;uuml;gen festgestellt hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Lida Prince ist es &amp;auml;hnlich ergangen. Sie hatte ihrem sterbenden Onkel versprochen, da&amp;szlig; sie die genealogische Arbeit f&amp;uuml;r die Familie Lee durchf&amp;uuml;hren wolle. Sie bat ihn jedoch darum, da&amp;szlig; er hinter dem Schleier die betreffenden Vorfahren ausfindig und ihre Hilfe erbitten solle.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Ihr Vetter, Harold B. Lee, damals ein Mitglied des Rates der Zw&amp;ouml;lf, hatte ihr au&amp;szlig;erdem in einem Segen verhei&amp;szlig;en, da&amp;szlig; sie von jenseits des Grabes Hilfe erhalten w&amp;uuml;rde, wenn es n&amp;ouml;tig sei.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Lange Zeit forschte sie vergeblich nach der Linie ihrer Gro&amp;szlig;mutter Jane Vail Johnson. Schlie&amp;szlig;lich betete und fastete sie, um die Hilfe zu erhalten, die ihr verhei&amp;szlig;en worden war. Ihre Gebete wurden auf wunderbare Weise beantwortet. In der Nacht erschien ihr ein schwarz gekleideter junger Mann. Er stand am Fu&amp;szlig;ende ihres Bettes. Das Licht im Zimmer brannte, und sie war noch wach. Sie schrieb alles auf, was sie sah und h&amp;ouml;rte.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Der junge Mann zeigte ihr ein Buch mit dem Titel Mahlon Johnson Family &amp;mdash; Ancestors and Descendants (Vorfahren und Nachkommen der Familie Mahlon Johnson). Auf der Innenseite des Buchdeckels stand: Littletown, N.J. 1775 - 1857. Der unbekannte Bote sagte ihr: &amp;bdquo;Dieses Buch enth&amp;auml;lt Gro&amp;szlig;mutters Daten.&amp;rdquo;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Die genealogische Bibliothek besa&amp;szlig; dieses Buch nicht, jedoch die Bibliothek des Kongresses. Dort sagte man ihr auch, wo sie es bekommen k&amp;ouml;nne. Ihr Sohn besorgte ein Exemplar des Buches. Es enthielt ein Literaturverzeichnis, in dem besonders auf das Buch Fits Randolph Traditions hingewiesen wurde. Schwester Prince beschaffte sich auch dieses Buch; und anhand dieser beiden B&amp;uuml;cher stellte sie &amp;uuml;ber 500 Familiengruppenbogen zusammen. Au&amp;szlig;erdem konnte sie die direkte Linie &amp;uuml;ber 26 Generationen zur&amp;uuml;ckverfolgen.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Henry Christiansen, leitender Mitarbeiter der Genealogischen Gesellschaft und anerkannter Genealoge, durchforschte die Regale der Bibliothek im Auftrag eines Klienten, dessen Vorfahren angeblich zu den &amp;bdquo;New Yorker Holl&amp;auml;ndern&amp;rdquo; geh&amp;ouml;rt hatten. Er hatte schon alle bekannten Quellen &amp;uuml;ber diese Siedler durchforscht, ohne jedoch irgendeinen Anhaltspunkt zu finden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Unschl&amp;uuml;ssig, wohin er sich wenden sollte, lie&amp;szlig; er den Blick &amp;uuml;ber die Buchtitel schweifen. Pl&amp;ouml;tzlich fiel sein Blick auf ein Buch &amp;uuml;ber holl&amp;auml;ndische Siedler in Pennsylvanien. Der umfangreiche Band mit &amp;uuml;ber 500 kleingedruckten Seiten hatte kein Inhaltsverzeichnis und enthielt auch sonst keinerlei Hinweise, die das Auffinden eines speziellen Gegenstandes erleichtert h&amp;auml;tten. So stellte er das Buch wieder zur&amp;uuml;ck und ging weiter.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als er jedoch ein zweites Mal die Reihen entlangging, fiel sein Blick wieder auf dasselbe Buch, und er f&amp;uuml;hlte den starken Drang, noch einmal hineinzuschauen. Er blieb stehen und griff beinah unbewu&amp;szlig;t danach. Als er es herauszog, rutschte es ihm aus der Hand. Instinktiv wollte er es festhalten, damit es nicht auf den Boden fiel, und gab ihm einen Sto&amp;szlig;, so da&amp;szlig; es auf einem kleinen Tisch landete. Dabei &amp;ouml;ffnete es sich, und seine Hand lag nun quer &amp;uuml;ber den aufgeschlagenen Seiten. Beim Hinschauen erkannte er, da&amp;szlig; sein Zeigefinger genau auf den Namen des Mannes wies, den er suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;*Schwester Maureen Wahlquist hatte mit ihrem Mann schon mehrmals den Kreis Chickasaw in Mississippi aufgesucht, wo ihre Vorfahren gelebt hatten. Ihre Forschungsreisen waren stets von Gebeten begleitet und niemals vergeblich gewesen. Doch als sie 1969 erneut aufbrachen, um in diesem Kreis Ahnenforschung zu betreiben, kn&amp;uuml;pften sie ganz bestimmte Erwartungen daran.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Schwester Wahlquists Vater, der in Memphis lebte, begleitete sie; denn die Suche galt dem Gro&amp;szlig;vater seiner Frau.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Sie erhielten die Erlaubnis, im Kreisgericht in Houston die Testamentsurkunden durchzusehen, doch fand sich im Testamentsregister keine Eintragung unter dem gesuchten Familiennamen. Sie konnten anscheinend nichts weiter tun, als aufs Geratewohl weiterzusuchen, obwohl nur geringe Aussicht auf Erfolg bestand. Schwester Wahlquists Vater bl&amp;auml;tterte wahllos in einigen Akten und zog dann mit einem eigens daf&amp;uuml;r vorgesehenen Haken einen Ordner aus der obersten Reihe &amp;mdash; in 2,70 m H&amp;ouml;he &amp;mdash; heraus.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Dabei fielen einige lose Papiere zu Boden. Zu ihrer gro&amp;szlig;en Freude stellten sie fest, da&amp;szlig; eine Land&amp;uuml;bertragungsurkunde darunter war, die den Namen des gesuchten Urgro&amp;szlig;vaters enthielt. Ihre freudige Erregung legte sich jedoch bald, als sie unter den Dokumenten nichts weiter fanden, was f&amp;uuml;r sie von Interesse war.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;Als Bruder Wahlquist den Ordner an seinen Platz zur&amp;uuml;ckstellen wollte, lie&amp;szlig; dieser sich nicht ganz hineinschieben. Irgend etwas hatte sich dahinter verklemmt, er holte eine Leiter, stieg hinauf, fa&amp;szlig;te hinter den Ordner und zog ein weiteres Papier hervor. Es war das Testament von Schwester Wahlquists Urgro&amp;szlig;vater, und es enthielt die Namen seiner Frau und seiner neun Kinder und weitere Angaben, anhand deren sie noch eine weitere Generation fanden.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small; font-family: arial,helvetica,sans-serif&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Hoyt Palmer, Januar 1975&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
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    <dc:subject>Allgemein</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2008-04-26T18:24:29Z</dc:date>
    <dc:creator>mormon</dc:creator>
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