Ein Schatz aus China

geschrieben von mormon | 28 Apr, 2008
Zuerst erfuhr ich von dem Schatz an einem wunderschönen australischen Morgen im Oktober 1992. Mein Ehemann, der kein Mitglied der Kirche ist, erwachte und beschrieb mir einen bemerkenswerten Traum. Er sagte, in diesem Traum habe ihn jemand aus meiner Familie gebeten, mir die Erlaubnis zu geben, in die Volksrepublik China zu fahren und die genealogischen Aufzeichnungen meiner Familie zu holen.
Ich fragte meinen Mann, was er darauf geantwortet habe. Er meinte, er wolle nicht dafür verantwortlich gemacht werden, daß er mich nicht habe gehen lassen.
Ich war verblüfft. Ich selbst hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, in einigen Monaten nach Hongkong zur Hochzeit meiner Tochter zu fahren. Nach der Hochzeit hätte ich dann in das Dorf auf dem chinesischen Festland reisen können, in dem meine Vorfahren gelebt hatten und wo unsere Aufzeichnungen aufbewahrt sind. Wegen meines Mannes Traum beschloß ich, die Reise zu machen.
Einerseits war ich begeistert, andererseits hatte ich aber auch ein wenig Angst, allein nach China zu fahren. Hier sorgte der Herr für eine Lösung. Mein Schwiegersohn wollte auch nach Hongkong gehen, und er bot an, mich nach China zu begleiten.
Am 16. Dezember 1992 bestiegen wir den Zug von Hongkong nach Guangzhou, China. Von Guangzhou aus nahmen wir einen anderen Zug nach Maomeng; dieser Teil der Reise dauerte elf Stunden. Von Maomeng aus fuhren wir mit einem Motorrad mit Beiwagen, bis wir drei Stunden später in dem Dorf ankamen. Bei unserer Ankunft war mein Onkel sehr überrascht, denn er hatte den Brief, der unsere Ankunft ankündigte, erst am Abend zuvor erhalten. Ich erkannte meinen Onkel sofort, denn er sah genau wie mein Vater aus. Nachdem wir uns alle bekanntgemacht hatten, fragte ich nach den Aufzeichnungen.
Mein Onkel brachte sieben Bände, und mit Hilfe der darin enthaltenen Daten konnte meine Familie fast siebenhundert Jahre weit zurückverfolgt werden. Zu jedem einzelnen Vorfahren waren nicht nur das Geburts- und das Sterbedatum angegeben, sondern auch noch ein Teil der persönlichen Geschichte. Ich war begeistert.
Jedoch stand ich vor einem großen Problem. Das Dorf war so abseits, daß es kein fließendes Wasser gab, geschweige denn einen Fotokopierer. Die Berichte per Hand zu kopieren, würde Monate beanspruchen. Als ich meine Sorge äußerte, lächelte mein Onkel. Er sagte, er besitze eine zusätzliche Kopie, die ich mitnehmen dürfte. Mein Schwiegersohn und ich schauten uns verwundert an. Diese Leute sind nicht reich, und die Anfertigung dieser zusätzlichen Kopie muß viel Geld gekostet haben.
Daß ich keine genealogische Arbeit für meine Familie tat, hatte ich jahrelang damit entschuldigt, daß mir die Aufzeichnungen fehlten. Von jetzt an gab es keine Entschuldigung mehr. Dieses Erlebnis hat mich davon überzeugt, daß viele meiner Vorfahren das Evangelium in der Geisterwelt angenommen haben, und daß aus diesem Grund der Weg für mich geöffnet wurde, in den Besitz der Aufzeichnungen zu gelangen — in der Tat ein Schatz von unermeßlichem Wert.
Jenny Shaylor, April 1994

Die Macht des Elia

geschrieben von mormon | 27 Apr, 2008
Das Alte Testament berichtet von vielen großen Propheten. Der letzte Prophet im alten Israel, der alle göttliche Vollmacht besaß, war Elia der Thisbiter'. Eine Hungersnot kam ins Land, als Elia auf Gottes Geheiß die Himmel verschloß, so daß es nicht mehr regnete. Während dieser Hungersnot wurde er am Bach Krith, der in den Jordan fließt, auf wunderbare Weise von Raben mit Nahrung versorgt.
Dann sandte Gott ihn in die Stadt Zarpath und sagte ihm, er habe dort einer Witwe geboten, ihn zu versorgen. Elia traf die Witwe vor der Stadt und bat sie, ihm etwas zu essen zu geben.
„Sie sprach: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, daß wir essen — und sterben".”
Elia verhieß ihr dann im Namen des Herrn, daß es ihr niemals an Nahrung mangeln würde, wenn sie ihm zu essen gäbe. Ich habe oft über den Glauben dieser Frau nachgedacht, die auf die Verheißung eines einfachen Dieners Gottes hin ihr Leben und das ihres Sohnes in die Waagschale warf. Gehorsam bereitete sie etwas Gebackenes zu und brachte es Elia, und dann geschah das Wunder, wie der Prophet es verheißen hatte: „Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn, das er durch Elia geredet hatte.”
Wenn die Macht des Elia schon in zeitlichen Angelegenheiten so bedeutsam ist, wie groß muß dann erst seine spirituelle Macht sein. Bekanntlich war das, was er auf Erden band oder siegelte, auch im Himmel gebunden, und das, was er auf Erden löste, auch im Himmel los:
Zu seiner Zeit band er wegen der Gottlosigkeit der Menschen die Himmel, so daß es nicht regnete. Und es fiel so lange kein Regen, bis er dem Volk die Ohnmacht und Unfähigkeit der 450 Baalspriester gezeigt hatte. Nachdem sie vernichtet waren und das Volk sich gedemütigt hatte, öffnete Elia durch die Macht Gottes die Himmel, so daß es wieder regnete und die Hungersnot ein Ende nahm. Diese siegelnde Macht ist ein charakteristisches Merkmal der Propheten Gottes, die alle göttliche Vollmacht besitzen.
Jesus verhieß Petrus, daß er diese siegelnde Macht besitzen würde: „Ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.”
Petrus empfing diese Macht jedoch erst eine Woche später, als Jesus mit ihm, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg ging. Dort wurden sie verklärt, und Mose und Elia erschienen ihnen und übertrugen ihnen auf Weisung Jesu Christi alle göttliche Priestertumsvollmacht. Elia, der als letzter Prophet des Alten Testaments diese siegelnde Vollmacht besessen hatte, übertrug sie auf die Propheten des Neuen Testaments. Im Priestertum herrscht eine feste Ordnung, und die Schlüsselgewalt wird auf die Weise des Herrn und auf sein Geheiß hin übertragen. Nachdem diese Vollmacht wiederhergestellt war, konnte sie — der Schrift zufolge — auf alle Apostel übertragen werden. Jesus sprach zu den Zwölfen: „Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein."
Es herrscht beträchtliche Verwirrung über die Macht des Elias und die Macht des Elia. Es hat einen Propheten namens Elias gegeben, der uns wohl besser als Noah bekannt ist. Das Amt des Elias ist das eines Wegbereiters oder Vorläufers. Wer mit dieser Macht ausgestattet ist, bereitet den Weg für Größeres vor. Propheten, die diese Macht besitzen, tragen den Titel Elias.
Als die Zwölf hörten, daß Mose und Elia erschienen waren, baten sie Jesus um eine Erklärung; denn sie hatten die Schrift so verstanden, daß zuerst Elia (Elias) kommen müsse. Jesus sagte ihnen, dies sei richtig. Dann erklärte er ihnen, daß Johannes der Täufer dieser Elias gewesen sei, der ihm den Weg bereiten sollte, aber das Volk habe ihn nicht als solchen erkannt. Auf diesen Vorläufer folgt Elia mit der Vollmacht, die siegelnde Macht des Melchisedekischen Priestertums auf das Haus Israel zu übertragen. Darauf folgt der Messias, der Gesalbte, der Erlöser, der alle Macht in sich vereint.
So ist es auch in unserer Zeit gewesen. Johannes der Täufer erschien als Elias und stellte die Vollmacht des Aaronischen Priestertums wieder her. Er bereitete damit den Weg für die Wiederherstellung des Priestertums vor. Dann erschienen Petrus, Jakobus und Johannes und stellten das höhere oder Melchisedekische Priestertum wieder her. Unsere Zeit aber ist die letzte Zeit, die Zeit der Erfüllung, von der Petrus gesprochen hat. Deshalb muß in dieser Zeit „alles wiedergebracht (werden), wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn”.
Ehe Christus in Macht und Herrlichkeit erscheint, muß daher alles vorbereitet und wiederhergestellt werden — auch die siegelnde Macht des Elia.
So muß also die Prophezeiung Maleachis erfüllt werden. Ich zitiere diese Verheißung, wie Moroni sie wiedergegeben hat, als er zu Beginn dieser Evangeliumszeit gesandt worden ist, um Joseph Smith zu belehren.
„Siehe, ich will dir das Priestertum offenbaren durch den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt.
Und er wird in die Herzen der Kinder die den Vätern gegebenen Verheißungen pflanzen, und die Herzen der Kinder sollen sich zu ihren Vätern kehren.
Wäre dem nicht so, dann würde bei seiner Wiederkunft die ganze Erde völlig verwüstet werden.”
Diese Schriftstelle ist so bedeutsam, daß sie meines Wissens die einzige ist, die in allen vier Standardwerken beinah wörtlich wiedergegeben wird. Der Prophet Elia ist — der Verheißung gemäß — gekommen und hat die siegelnde Vollmacht wiedergebracht. Diese Schlüsselgewalt wurde ebenso wie auf dem Berg der Verklärung in vollkommener Ordnung wiederhergestellt. Jeder Prophet, der eine besondere Priestertumsvollmacht besessen hatte, erschien und übertrug sie auf den Propheten Joseph Smith. Mose erschien, Elias kam. Dann erschien Elia und sprach:
„Sehet, die Zeit ist völlig da, von der Maleachi gesprochen, der bezeugte, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn komme, werde er, Elia, gesandt werden, um die Herzen der Väter zu den Kindern zu bekehren, und die Kinder zu den Vätern, damit nicht das ganze Erdreich mit einem Fluche geschlagen werde.
Deshalb sind die Schlüssel dieser Evangeliumszeit in eure Hände gelegt worden, und hierdurch könnt ihr wissen, daß der große und schreckliche Tag des Herrn nahe ist, ja vor der Türe steht.”
Somit ist die Prophezeiung erfüllt und alle frühere Priestertumsvollmacht auf Erden wiederhergestellt. Es sind Tempel errichtet worden, in denen alle, die würdig sind und sich durch Glauben und einen rechtschaffenen Lebenswandel darauf vorbereiten, die heiligen Handlungen des Priestertums empfangen können. Wir haben die Vollmacht erhalten, vor der Wiederkunft des Heilands ein großes Werk zu vollbringen. Wir sollen die Familien in patriarchalischer Ordnung miteinander verbinden, damit wir — sofern wir würdig sind — dereinst als Kinder Gottes mit einem auferstandenen Körper aus Fleisch und Bein im celestialen Reich in der Gegenwart Gottes, des ewigen Vaters, leben können.
Kraft dieser Priestertumsvollmacht, die wieder auf Propheten Gottes übertragen worden ist, können wir uns auf Erden als Familie aneinander siegeln lassen, und diese Siegelung ist auch im Himmel gültig. Als bevollmächtigte Jünger Jesu Christi können wir somit nicht nur uns und unsere Familie erlösen, sondern auch unsere Vorfahren. Wir brauchen nur zu glauben und der Verheißung zu folgen, wie es die Witwe aus Zarpath getan hat. Sie gab ihre letzte Nahrung zum Zeichen ihres Glaubens an Gott. Sicherlich können wir, die wir so reich gesegnet sind, einen Teil unserer Zeit und unserer Mittel zur Verfügung stellen, um auf Weisung neuzeitlicher Propheten, die mit derselben Priestertumsvollmacht ausgestattet sind wie Elia der Thisbiter, dieses spirituelle Werk für die Lebenden und die Verstorbenen zu tun. Präsident Kimball hat diese siegelnde Vollmacht: Was er auf Erden bindet, ist auch im Himmel gebunden. Er ist ein wahrer Prophet Gottes. Ich bezeuge es im Namen Jesu Christi. Amen.
Theodore M. Burton, Januar 1975

Denen, die warten

geschrieben von mormon | 26 Apr, 2008
Segnungen und Inspiration sind der Lohn für genealogische Arbeit
Wir finden in diesem Leben wohl kaum reicheren spirituellen Lohn als in der genealogischen Arbeit, ganz besonders dann, wenn wir durch Glauben, Beten und Fasten direkte und deutlich erkennbare Hilfe von denen erhalten, die hinter dem Vorhang darauf warten, daß die erlösenden heiligen Handlungen stellvertretend für sie vollzogen werden.
Sie sind heute in ihrer Welt ebenso wirklich und lebendig wie zu der Zeit, als sie noch einen irdischen Körper gehabt und auf der Erde gelebt haben. Sie wissen, wo und wann sie geboren sind, gelebt haben und gestorben sind. Sie kennen die Namen ihrer Eltern und aller Familienangehörigen.
Die Chroniken über die genealogische Arbeit der Heiligen der Letzten Tage enthalten zahlreiche Berichte darüber, wie diese Verstorbenen ihren lebenden Nachkommen beistehen, die bemüht sind, ihnen zu helfen.

*Gertrude Todd, eine erfahrene Genealogin, forschte jahrelang vergeblich nach der Familie des Großvaters ihres Mannes. Der Großvater hieß Abraham Todd, und man wußte nicht mehr von ihm als die Namen seiner Eltern und daß er 1850 in Forncett in der Grafschaft Norfolk in England geboren wurde.
Schwester Todd schrieb zahllose Briefe an alle möglichen Stellen und Leute, die möglicherweise einen kleinen Hinweis geben konnten. Sie durchforschte tagelang die Urkunden in der genealogischen Bibliothek. Ein innerer Zwang, den sie nicht übergehen konnte, trieb sie an, weiterzusuchen.
Eines Morgens schließlich legte sie alle Briefe und Urkunden auf den Tisch, kniete nieder und bat den Herrn um Hilfe. Sie hatte schon oft um Hilfe gebeten und gefastet. Als sie sich wieder erhob, sah sie voll Verwunderung und Freude auf dem obersten Blatt in schwarzen altenglischen Buchstaben das Wort Methodist stehen.
Unverzüglich schrieb sie einen weiteren Brief. und zwar an den Superintendenten der Methodistenkirche in Forncett.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Gleichzeitig erhielt sie noch einen zweiten Brief. Er kam von einem älteren, im Ruhestand lebenden Pfarrer, mit dem sich der Superintendent in Verbindung gesetzt hatte. Dieser Pfarrer war ein Neffe Abraham Todds. Seine Mutter war die Schwester Abraham Todds gewesen.
Können Sie sich vorstellen, wie froh und dankbar Schwester Todd gewesen ist, als sie nun die so dringend benötigten Daten auf brieflichem Wege zusammentragen konnte? Doch ihre Freude und Zufriedenheit währten nicht lange. Irgend etwas stimmte nicht. Sie hatte das sichere Gefühl, daß noch ein Mitglied der Familie fehlte; und wieder spürte sie den inneren Zwang weiterzuforschen.
Anhand der vorhandenen Hinweise suchte sie also weiter, bis der fehlende Name gefunden war. Es war ein kleines Mädchen namens Susan, das selbst dem Neffen unbekannt war. Der Name war weder in den Familienurkunden, noch in amtlichen Urkunden, noch im Kirchenregister verzeichnet; man entdeckte ihn jedoch im Volkszählungsbericht einer anderen Stadt, wo die Familie Todd kurze Zeit gelebt hatte.
Die Familie wurde aneinander gesiegelt, und Schwester Todd verspürte eine tiefe innere Zufriedenheit. Seltsamerweise verblaßte der Schriftzug Methodist nach und nach, doch nicht eher, als bis man ihn mit den Familienurkunden aus Forncett verglichen und völlige Übereinstimmung mit einigen darin enthaltenen Schriftzügen festgestellt hatte.

*Lida Prince ist es ähnlich ergangen. Sie hatte ihrem sterbenden Onkel versprochen, daß sie die genealogische Arbeit für die Familie Lee durchführen wolle. Sie bat ihn jedoch darum, daß er hinter dem Schleier die betreffenden Vorfahren ausfindig und ihre Hilfe erbitten solle.
Ihr Vetter, Harold B. Lee, damals ein Mitglied des Rates der Zwölf, hatte ihr außerdem in einem Segen verheißen, daß sie von jenseits des Grabes Hilfe erhalten würde, wenn es nötig sei.
Lange Zeit forschte sie vergeblich nach der Linie ihrer Großmutter Jane Vail Johnson. Schließlich betete und fastete sie, um die Hilfe zu erhalten, die ihr verheißen worden war. Ihre Gebete wurden auf wunderbare Weise beantwortet. In der Nacht erschien ihr ein schwarz gekleideter junger Mann. Er stand am Fußende ihres Bettes. Das Licht im Zimmer brannte, und sie war noch wach. Sie schrieb alles auf, was sie sah und hörte.
Der junge Mann zeigte ihr ein Buch mit dem Titel Mahlon Johnson Family — Ancestors and Descendants (Vorfahren und Nachkommen der Familie Mahlon Johnson). Auf der Innenseite des Buchdeckels stand: Littletown, N.J. 1775 - 1857. Der unbekannte Bote sagte ihr: „Dieses Buch enthält Großmutters Daten.”
Die genealogische Bibliothek besaß dieses Buch nicht, jedoch die Bibliothek des Kongresses. Dort sagte man ihr auch, wo sie es bekommen könne. Ihr Sohn besorgte ein Exemplar des Buches. Es enthielt ein Literaturverzeichnis, in dem besonders auf das Buch Fits Randolph Traditions hingewiesen wurde. Schwester Prince beschaffte sich auch dieses Buch; und anhand dieser beiden Bücher stellte sie über 500 Familiengruppenbogen zusammen. Außerdem konnte sie die direkte Linie über 26 Generationen zurückverfolgen.

*Henry Christiansen, leitender Mitarbeiter der Genealogischen Gesellschaft und anerkannter Genealoge, durchforschte die Regale der Bibliothek im Auftrag eines Klienten, dessen Vorfahren angeblich zu den „New Yorker Holländern” gehört hatten. Er hatte schon alle bekannten Quellen über diese Siedler durchforscht, ohne jedoch irgendeinen Anhaltspunkt zu finden.
Unschlüssig, wohin er sich wenden sollte, ließ er den Blick über die Buchtitel schweifen. Plötzlich fiel sein Blick auf ein Buch über holländische Siedler in Pennsylvanien. Der umfangreiche Band mit über 500 kleingedruckten Seiten hatte kein Inhaltsverzeichnis und enthielt auch sonst keinerlei Hinweise, die das Auffinden eines speziellen Gegenstandes erleichtert hätten. So stellte er das Buch wieder zurück und ging weiter.
Als er jedoch ein zweites Mal die Reihen entlangging, fiel sein Blick wieder auf dasselbe Buch, und er fühlte den starken Drang, noch einmal hineinzuschauen. Er blieb stehen und griff beinah unbewußt danach. Als er es herauszog, rutschte es ihm aus der Hand. Instinktiv wollte er es festhalten, damit es nicht auf den Boden fiel, und gab ihm einen Stoß, so daß es auf einem kleinen Tisch landete. Dabei öffnete es sich, und seine Hand lag nun quer über den aufgeschlagenen Seiten. Beim Hinschauen erkannte er, daß sein Zeigefinger genau auf den Namen des Mannes wies, den er suchte.

*Schwester Maureen Wahlquist hatte mit ihrem Mann schon mehrmals den Kreis Chickasaw in Mississippi aufgesucht, wo ihre Vorfahren gelebt hatten. Ihre Forschungsreisen waren stets von Gebeten begleitet und niemals vergeblich gewesen. Doch als sie 1969 erneut aufbrachen, um in diesem Kreis Ahnenforschung zu betreiben, knüpften sie ganz bestimmte Erwartungen daran.
Schwester Wahlquists Vater, der in Memphis lebte, begleitete sie; denn die Suche galt dem Großvater seiner Frau.
Sie erhielten die Erlaubnis, im Kreisgericht in Houston die Testamentsurkunden durchzusehen, doch fand sich im Testamentsregister keine Eintragung unter dem gesuchten Familiennamen. Sie konnten anscheinend nichts weiter tun, als aufs Geratewohl weiterzusuchen, obwohl nur geringe Aussicht auf Erfolg bestand. Schwester Wahlquists Vater blätterte wahllos in einigen Akten und zog dann mit einem eigens dafür vorgesehenen Haken einen Ordner aus der obersten Reihe — in 2,70 m Höhe — heraus.
Dabei fielen einige lose Papiere zu Boden. Zu ihrer großen Freude stellten sie fest, daß eine Landübertragungsurkunde darunter war, die den Namen des gesuchten Urgroßvaters enthielt. Ihre freudige Erregung legte sich jedoch bald, als sie unter den Dokumenten nichts weiter fanden, was für sie von Interesse war.
Als Bruder Wahlquist den Ordner an seinen Platz zurückstellen wollte, ließ dieser sich nicht ganz hineinschieben. Irgend etwas hatte sich dahinter verklemmt, er holte eine Leiter, stieg hinauf, faßte hinter den Ordner und zog ein weiteres Papier hervor. Es war das Testament von Schwester Wahlquists Urgroßvater, und es enthielt die Namen seiner Frau und seiner neun Kinder und weitere Angaben, anhand deren sie noch eine weitere Generation fanden.
Hoyt Palmer, Januar 1975

Hindernisse, Glaube und Wunder

geschrieben von mormon | 21 Apr, 2008

In den vergangenen Jahren war der Feind „Angst” mit dem damit verbundenen Gefühl der Unzulänglichkeit eines der großen Hindernisse für diejenigen, die angefangen haben, sich mit Genealogie zu befassen. Unsere verstorbenen Vorfahren ausfindig zu machen und sicherzustellen, daß die heiligen Handlungen der Erhöhung für sie vollzogen werden, ist ein Auftrag, den wir vom himmlischen Vater und seinem geliebten Sohn erhalten haben. Sie lassen uns damit nicht allein, sondern erhören unsere Gebete und bereiten uns — manchmal auf außergewöhnliche Weise — den Weg.

  Vor einigen Jahren erschien eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuter in den Tageszeitungen, die davon berichtete, wie ein Amerikaner, der seine schon lange aus den Augen verlorenen Verwandten in Großbritannien ausfindig machen wollte, für den Preis eines Luftpostbriefes nach London fündig wurde. Mike Archdale, 25 Jahre alt, aus Miles City in Montana wußte nur, daß sein Großvater Lionel Dawson Archdale gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts aus Nordirland in die Vereinigten Staaten ausgewandert war. Also schrieb Mike Archdale an die einzige Adresse, die er in London kannte: die des britischen Fremdenverkehrsamts – und bat um Auskunft darüber, wie er nach seinen Verwandten suchen konnte.
Sein Brief wurde vom Pressechef des Fremdenverkehrsamts geöffnet – er hieß Gilbert Archdale. Gilben Archdale forschte ein wenig nach und antwortete Mike dann: „Hallo. Ich bin Ihr Cousin!”
So nahm die Geschichte ihren Lauf.
Diejenigen von uns, deren Vorfahren aus Skandinavien stammen, stoßen auf eine weitere Schwierigkeit, nämlich das Patronymikum. Um denen, die nicht skandinavischer Abstammung sind, einen kleinen Einblick in unsere Schwierigkeiten zu geben: mein Großvater hieß Nels Monson; sein Vater hieß jedoch keinesfalls Monson – er hieß Mons Okeson; sein Vater wiederum hieß Oke Pederson, dessen Vater Peter Monson hieß – hier sind wir wieder bei Monson –, dessen Vater wiederum hieß Mons Lustig, ein Name, den ihm die schwedische Armee gegeben hatte, um die Petersons, die Juhnsons und die Monsons voneinander zu unterscheiden, wenn sie in die Armee eintraten. Auch diese Schwierigkeiten sind zu bewältigen, wenn man einmal den Vorgang der Namensgebung verstanden hat.
Als das Priestertums-Genealogie-Komitee ins Leben gerufen wurde, erklärte Präsident Hugh B. Brown, daß die Missionsarbeit in der Geisterwelt immer schneller vorwärtsschreitet. Er zitierte Joseph F. Smith, der einmal gesagt hatte, daß alle, die im irdischen Leben nicht die Möglichkeit hatten, das immenvährende Evangelium zu hören, jetzt davon erfahren. Präsident Smith hatte gesagt. „Dieses Evangelium, das dem Propheten Joseph Smith offenbart wurde, wird bereits den Geistern im Gefängnis gepredigt, denen, die die Bühne dieses Lebens bereits verlassen haben und ohne Kenntnis vom Evangelium in der Geisterwelt leben. Joseph Smith predigt ihnen das Evangelium. Ebenso Hyrum Smith. Ebenso Brigham Young und alle treuen Apostel, die in dieser Evangeliumszeit unter der Führung des Propheten Joseph Smith gelebt haben.."t
Und Präsident Smith sagte im Jahr 1916: „Durch unsere Bemühungen um sie werden die Ketten ihrer Knechtschaft abfallen, und die Finsternis rund um sie wird sich erhellen, so daß Licht auf sie fallen kann und sie in der Geisterwelt von der Arbeit hören, die hier von ihren Kindern verrichtet wird, und sie werden sich mit uns an dieser. Pflichterfüllung freuen..
Das Wort Pflichterfüllung gefällt mir. Für mich ist eine Pflicht etwas Heiliges. Dabei muß ich an die Worte von Harry Emerson Fosdick denken, der einmal gesagt hat: „Ein Mensch arbeitet hart für Geld. Härter arbeitet er für einen anderen. Am härtesten arbeitet der Mensch jedoch, wenn es ihm um eine Sache geht. Wenn nicht die Bereitwilligkeit größer ist als der Zwang, kämpft der Mensch als Söldner und folgt der Flagge nicht als Patriot. Die Pflicht wird erst dann auf würdige Weise erfüllt, wenn sie von jemand erfüllt wird, der gern mehr tun würde, wenn er könnte.” Diese Beschreibung trifft auf alle zu, die sich der Genealogie verschrieben haben. Sie sind wirklich engagiert.
Auch wenn uns bei der Ahnenforschung manches Hindernis zeitweise unüberwindlich erscheint, liegt doch nach vielen Schwierigkeiten oft auf wundersame Weise plötzlich ein klarer Weg vor uns.
Vor einigen Jahren berichtete Alice E. Smith aus Yuba City in Kalifornien von einem glaubensstärkenden Erlebnis, nämlich wie sie die Sterbedaten ihres Urgroßvaters fand. Sie kehrte mit ihrem Mann von dem jährlichen Besuch bei ihrer Tochter, die in der Nähe von Seattle in Washington lebte, zurück. Obwohl Schwester Smith wußte, wie ungern ihr Mann auf der Rückreise anhielt, bat sie ihn, kurz zu einem Friedhof zu fahren, um herauszufinden, ob es dort Angaben über den Tod ihres Urgroßvaters gab. Sie war überrascht und erfreut, daß ihr Mann gern bereit war, den kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und zu einer kleinen Stadt am Columbia River zu fahren.
Einer Ahnung folgend fuhren sie zum nächstgelegenen der drei Friedhöfe, parkten in einem älteren Teil des Friedhofs und begannen mit der Suche. Schon nach zehn Minuten rief die jüngste Tochter aus: „Hier heißt jemand Bailey. Ich glaube, das ist er!”
Mit Hilfe einer Gießkanne und einem Lappen aus dem Auto entfernte der Ehemann vorsichtig das Moos, das sich mit den Jahren angesammelt hatte, und zum Vorschein kamen der Name, die vollständigen Daten sowie eine kleine Inschrift. Achten Sie auf die Inschrift: Hier ist mein Herz, 0 nimm es und siegle es; siegle es für Dein Reich im Himmel. Gewiß war es vom Himmel gesandte Hilfe, die sie zu dieser Botschaft ihres gläubigen methodistischen Vorfahren geführt hatte.
Ein anderes Familienmitglied fand heraus, daß die Inschrift einem alten Kirchenlied entnommen war) Diese Familie wird die Botschaft dieses Liedes immer im Herzen tragen. Das Wort siegeln hat für sie an Bedeutung gewonnen.
Der Herr hat nie gesagt, daß sein Werk nur unser irdisches Leben betrifft. Der Prophet Joseph Smith hat verkündet: Alles, was wir für unsere eigene Errettung tun, muß auch für die Errettung unserer Lieben getan werden, denn die Errettung ist für alle gleich.
Wir dürfen nicht müde werden, Gutes zu tun. Wenn wir meinen, unser Beitrag in diesem heiligen Werk sei nur gering und unbedeutend, dürfen wir nicht vergessen, daß „die Seelen großen Wert in den Augen Gottes (haben]". Kein Wunder, daß wir, wenn wir ein Zeugnis von diesem Werk empfangen, so viel zu seinem Fortschritt und Wachstum beitragen wollen! Hindernisse lösen sich auf wie Nebel in der Morgensonne. Wenn wir unsere Arbeit mit festem Glauben tun, qualifizieren wir uns für die gewünschten Segnungen.
Als ich als Präsident der Kanadischen Mission mit Hauptsitz in Toronto diente, gab es eine eifrige Ahnenforscherin in der Mission, die Myrtle Barnum hieß. Oh, wie eifrig sie in diesem heiligen Werk war! Sie hatte eine Menge Angaben aus der Gegend um den St.-Lorenz-Strom gesammelt. Doch sie war am Ende ihrer Ahnenreihe angekommen. Sie wußte nicht, wohin sie sich wenden sollte. Sie las. Sie suchte. Sie betete. Und sie gab niemals auf. Auch wenn sie nach monatelanger vergeblicher Suche niedergeschlagen war, weil sie scheinbar nicht in der Lage war, das zu finden, was sie brauchte, verlor sie niemals die Hoffnung.
Eines Tages ging sie an einem Secondhand-Laden vorbei und fühlte sich gedrängt, hineinzugehen. Als sie den Blick über die Regale schweifen ließ, fielen ihr zwei Bücher auf. Warum, das kann sie nur der Inspiration des Herrn zuschreiben. Die beiden Bücher trugen den Titel: Pionierleben an der Bucht von Quinte, Band 1 und 2. Das klang nach einem Roman. Sie holte die beiden verstaubten Bücher unser aus dem Regal, schlug sie auf und staunte. Es waren keine Erzählungen.
Es waren genealogische Aufzeichnungen über sämtliche Personen, die in der Gegend der Bucht von Quinte gelebt hatten von der Zeit an, als man dort überhaupt begonnen hatte, Aufzeichnungen zu führen. Schnell suchte sie Seite für Seite durch und fand die Angaben, die ihr die Tür zu weiteren Forschungen öffneten.
Ein Älrestenkollegium in dieser Gegend sammelte eine beträchtliche Summe, damit die beiden Bücher gekauft werden konnten. Sie wurden an den Hauptsitz der Kirche in Sah Lake City gesandt, und ich erhielt einen Brief mit der Nachricht, daß anhand dieser beiden Bücher Tausende von Namen derer, die sich auf der anderen Seite des Schleiers befinden, zu Ahnenreihen verbunden werden konnten. Sehr viele Menschen freuten sich, als sie von diesem Schatz hörten, der ihre Ahnenreihen verband, einschließlich Präsident Henry D. Moyle, der damals Mitglied der Ersten Präsidentschaft war. Einer seiner Großväter stammte aus dieser Gegend. All das geschah, weil eine gläubige Dienerin des Herrn nicht aufgab, sich nicht entmutigen ließ und nicht von sich sagte „Ich allein kann doch nichts ausrichten.”
Meine Brüder und Schwestern, möge der himmlischer Vater die so wichtige und lohnende genealogische Arbeit segnen.
Präsident Thomas S. Monson, Juni 1996 

Ein wundersames Werk

geschrieben von mormon | 15 Apr, 2008
Als ich mich 1973 der Kirche anschloß, drang mir die Lehre von der Erlösung der Toten tief ins Herz. Als neues Mitglied der Kirche verpflichtete ich mich dazu, für meine Vorfahren, die gestorben waren, ohne das Evangelium zu kennen, die stellvertretende Arbeit zu verrichten.
Ich wohnte damals in Madrid, rund 500 Kilometer von Asturins, meinem kleinen Geburtsort, entfernt, wo, wie ich annahm, der größere Teil der Unterlagen über meine Vorfahren lagerte. Ich nutzte viele Urlaubstage und Wochenenden dazu, nach diesen Aufzeichnungen zu suchen, und reiste dafür Hunderte von Kilometern. Manchmal schloß ich mich ganze Tage in den Pfarrämtern der katholischen Kirche ein, wo ich von alten, häufig unleserlichen Aufzeichnungen umgehen war.
Die Liebe, die ich für meine Vorfahren empfand, half mir, diese Unannehmlichkeiten auf mich zu nehmen. Ich wischte den Staub ab, flickte die zerrissenen Bücher und Seiten und lernte, die vielen, vielen Bücher, die ich in die Hand nahm, zu lesen. Mit Hilfe dieser Kirchenhücher und mit Hilfe von standesamtlichen Unterlagen, Familienaufzeichnungen, Testamenten, Zeitungen und Fotos stellte ich allmählich ein Bild vom Leben meiner Vorfahren zusammen. Ich lernte sie in gewissem Maße kennen und freute mich über ihr Glück und trauerte mit ihnen über ihren Kummer.
Aber dann kam die Zeit, wo ich anscheinend nichts mehr tun konnte. Allzu viele Unterlagen waren zerstört worden. Asturias gehört zu den am heftigsten umkämpften Gebieten der spanischen Geschichte, und in diesen Auseinandersetzungen sind viele Aufzeichnungen zerstört worden. Ich versuchte mir Familienquellen weiterzumachen, hatte aber nicht viel Erfolg.
Manchmal war ich entmutigt, wenn ich daran dachte, wie leicht es doch für manche Menschen ist, Familienforschung zu betreiben. Ich las im Liahona wundersame Berichte darüber, wie andere die benötigten Angaben gefunden hatten. Warum konnte das nicht mir passieren? Die Aufzeichnungen, die ich brauchte, mußten doch irgendwo sein.
1994 beschloß ich, in einer bestimmten Gegend Urlaub zu machen und die dortigen Kirchengemeinden noch einmal zu besuchen. Wie gewöhnlich war ich am Ende meiner Nachforschungen genauso weit wie zuvor. Ich war ziemlich entmutigt. Seit zwanzig Jahren hatte ich jeden Urlaub damit zugebracht, war Tausende von Kilometern gereist, hatte bergeweise Bücher durchgesucht, hatte mit Hunderten von Menschen gesprochen und sehr viel Geld ausgegeben. Aber wofür?
Meine Frau und ich packten unsere Koffer, um nach Madrid zurückzufahren. Dann beschloß ich im letzten Augenblick, noch einen einzigen Versuch zu machen. Ich fuhr noch einmal zu einer der Kirchen zurück, die ich schon so viele Male besucht hatte.
Aber als ich diesmal in einem bestimmten Buch suchte, erschienen genau die Namen und Daten, die ich brauchte, plötzlich vor meinen Augen! Mir zitterten die Knie, und ich stieß einen Freudenschrei aus. Die Tränen schossen mir in die Augen, so daß ich nichts mehr sah.
Bei meinen bisherigen Versuchen hatte ich die Angaben nicht gefunden, weil die Namen nicht korrekt eingetragen waren. Aher nachdem ich dieses kostbare Buch erst einmal gefunden hatte, verwies es mich sogar noch an weitere Bücher, die nicht im Krieg zerstört worden waren — Aufzeichnungen, von deren Existenz ich nichts gewusst hatte. Jetzt konnte für diese Vorfahren die Tempelarbeit verrichtet werden.
Ich konnte mit dem Gefühl nach Madrid zurückfahren, daß ich überreich gesegnet worden war. Wie Nephi weiß ich, daß unser Vater im Himmel uns liebt und daß er uns nie ein Gebot gibt, ohne uns den Weg zu bereiten, damit wir es ausführen können.
Marcelino Fernändez Rebollos Suärez